Collage von Arne Semsrott, eine Häuserfront, einer Menschenmenge und zwei sich reichenden Händen.

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Politik und Macht

Arne Semsrott, wie schlägt die Zivilgesellschaft zurück?

Linke Bewegungen findet er häufig zu zynisch. Selbst Wassereis und ein Lächeln würden mehr gegen Rechts helfen. Was laut Arne Semsrott der erste Schritt ist, um politisch aktiv zu werden.

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Ich zeige Arne Semsrott ein Reel auf Instagram. In dem Video sieht man einen Mann, der auf einem Sofa sitzt und ein Buch liest. Aus dem Off sagt eine männliche Stimme, dass wir zur Gemeinschaft zurückkehren und uns gegenseitig helfen sollten, um dem aufkommenden Faschismus entgegenzutreten. In dem Video wird sich darüber amüsiert, dass die Lösungen von links häufig, naja, etwas naiv klingen.

Arne schaut es sich an, schmunzelt und sagt schon vor dem Ende des Videos: „Okay, ich habe es verstanden.“ Er sitzt mir im Konferenzraum unseres Krautreporter-Büros gegenüber, seine Füße sind barfuß auf dem Stuhl neben ihm ausgestreckt. Er bindet seine Haare zu einem Dutt zusammen. Seine Schlappen liegen unter dem Tisch.

Was sagst du zu dem Vorwurf?

Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was ich mit dem Buch versucht habe, und dem, was gerade der Puls der Zeit ist. Bei vielen Büchern liegt der Fokus auf der Problembeschreibung und der Analyse dessen, was gerade schiefläuft. Das braucht es. Man muss etwas verstehen, um in eine Handlungsfähigkeit zu kommen. Dann kommt aber häufig ein Verlag oder man selbst sagt: „Ah, das reicht aber nicht. Es muss noch einen positiven Ausblick geben“, und dann wird ein Kapitel mit eher vagen Ideen an den Schluss geklatscht.

Und wie unterscheidet sich dein neues Buch „Gegenmacht: Die Zivilgesellschaft schlägt zurück“ davon?

Mein Buch ist dieses letzte Kapitel, aber als Buch, und zwar sehr konkret. Ich versuche nicht, darüber zu sprechen, dass es schön ist, Gemeinschaft zu haben, sondern beschreibe, wer Gemeinschaft organisiert und wie das funktioniert. Ich mache es so konkret, dass hoffentlich klar wird, was es bedeutet und noch viel wichtiger, wie man Aspekte davon für sein eigenes Engagement übernehmen kann.

Die Bildunterschrift des Reels ist, und der Satz spricht mir aus dem Herzen, „I’m not sure that’s gonna really do it.“ Auch ich bin skeptisch, ob dieser Fokus auf das Gemeinschaftliche und Nachbarschaftliche genug im Kampf gegen Rechts ist. Diese Appelle wirken manchmal etwas hilflos.

But it’s doing it. Schauen wir uns zum Beispiel den Widerstand gegen ICE (Anm. d. Redaktion: United States Immigration and Customs Enforcement) an. Der Widerstand hat da funktioniert, wo die Leute in den Nachbarschaften bereits vernetzt waren. Das waren keine Widerstandsnetzwerke, die anlässlich von ICE gegründet wurden. Es waren über Jahre gewachsene Strukturen, die dann zu diesem Zweck aktiviert wurden.

Hast du noch mehr Beispiele, wo schon Strukturen bestanden haben und im Ernstfall darauf aufgebaut werden konnte?

Das mag jetzt ein bisschen banal klingen, aber die Geflüchtetenhilfe für Leute aus der Ukraine hat zu einem sehr großen Teil auf Strukturen von 2015 aufgebaut, die entweder weiter bestanden oder reaktiviert wurden. Das kann man tatsächlich gut nachverfolgen: Überall da, wo es 2015/16 gelungene Formen der Nachbarschaftshilfe gab, war das schon 2022 ein Ding.

Auch während der Proteste gegen Rechtsextremismus, die Anfang 2024 in Reaktion auf das Bekanntwerden des sogenannten Potsdamer Treffens veranstaltet wurden, wurden Netzwerke gebildet, die seitdem bestehen. Zum Beispiel ist der Verein Siebenhitze in Greiz in Thüringen durch die Proteste enorm gewachsen. Greiz ist der Wahlkreis von Björn Höcke. Bei den Protesten haben sich viele neue und alte Mitglieder des Vereins zum ersten Mal gesehen. Es gab also einen Moment der Sichtbarkeit, in dem die Leute gemerkt haben: „Es stimmt zwar, dass hier viele positiv über die AfD sprechen, aber es gibt auch so viele, die das anders sehen.“

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Du schreibst, dass Chatgruppen in Mietshäusern wichtig seien. Mal ehrlich: So eine Gruppe haben wir in meinem Haus auch, aber ich sehe nicht, wie daraus mehr wird. Da geht es doch nur darum, dass Pakete im Haus zum richtigen Adressaten kommen. Das Persönlichste war, dass vor ein paar Tagen ein Nachbar nach einer Ibu 400 gefragt hat.

Konkrete Bedürfnisse sind das, was als Erstes mobilisiert. Sei es der konkrete Bedarf nach dem verloren gegangenen Paket oder der Schmerztablette. Also alles, das im Alltag sehr nah am Menschen dran ist. Oder zu fragen: Wer hat auch eine Mietnachzahlung und weiß auch nicht so richtig, wie man damit umgehen soll?

Aber du fragst ja, wie daraus eine Politisierung entsteht. Wenn Leute in einem Haus eine Mietnachzahlung bekommen haben und nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen, ist der mögliche nächste Schritt, ein Treffen in der Nachbarschaft anzubieten und zu sagen, wir sprechen jetzt mal grundsätzlich über Mietpolitik.

Und dann ist es wichtig, nicht nur zu sagen, dass es dieses Angebot gibt und darauf zu warten, dass Leute kommen, sondern, ich weiß, crazy idea, Leute direkt zu fragen, ob sie kommen wollen. Das ist ein Game Changer, den ich aus meinem eigenen Engagement kenne und so häufig nicht bedacht habe, obwohl es so nahe liegt.

Klingt ähnlich banal wie zu sagen, dass die Frage nach dem verlorenen Paket schon eine Form der Mobilisierung ist.

Es macht einen Unterschied, ob ich nur sage: „Hier ist die Demo“, oder ob ich sage: „Hier ist die Demo, willst du mitkommen?“ Wenn man Leute dreimal fragt, sind sie beim dritten Mal dabei.

Ist das so?

Ich habe im Kontext von verschiedenen Demos erfahren, dass Leute nur gekommen sind, weil ich gekommen bin. Vorher haben sie sich gedacht: „Was soll ich jetzt alleine auf der Demo?“ Dadurch, dass ich sie gefragt habe, war es dann etwas, das allein deswegen schön zu sein versprach, weil wir einen freundschaftlichen Austausch hatten.

Engagement kann auch einfach schön sein. Man geht gemeinsam irgendwohin, es sind andere Menschen da, es gibt gute Musik, es gibt gutes Essen. All das führt dann zum Politischen hin.

Wie das?

Es gibt Studien zum Sommer der Migration, also zum Sommer 2015. Die erste Motivation vieler Menschen war demnach nicht die Änderung des Migrationssystems, sondern praktische menschliche Solidarität. Und es gab dieses Sommergefühl: „Hey, wir machen gemeinsam was. Meine ganzen Friends sind am Bahnhof mit Sandwiches. Also will ich da auch sein.“ Dann haben diese Leute im Fernsehen gesehen, wie der Innenminister gesagt hat, Migration sei das größte Problem unserer Gesellschaft, und dachten sich, ich habe eine ganz andere Erfahrung gemacht. Darüber kam dann die Politisierung. Es war also nicht erst die Politisierung und dann das Engagement, sondern erst das Engagement und dann die Politisierung.

Am 1. Mai in Berlin ist Ikkimel, eine beliebte Rapperin, bei einer Veranstaltung der Linken aufgetreten. Viele waren einfach nur da, weil sie Ikkimel toll finden. Ist also egal, warum jemand zu einer Demo kommt? Hauptsache, die Person ist anwesend?

Also erst einmal: Es soll und muss nicht alles Spaß machen. Spaß passt auch nicht immer. Das ist nicht die einzige Emotion. Es braucht auch Raum für Wut und Trauer. Ich würde nicht erst ein Hanau-Gedenken machen und dann eine große Party dranhängen.

Aber abgesehen davon: Ikkimel ist ein super Einstiegspunkt. Wenn Leute darüber politisiert werden, ist das super. Dann muss man diese Pipeline bauen, dass Leute nicht nur die Musik hören, sondern dass sie auch dahin führt, dass sie sich engagieren, dass sie sich mit Themen beschäftigen.

Ein anderes Beispiel ist das Fusion Festival, das seit über 20 Jahren in Mecklenburg-Vorpommern stattfindet. Auch dort gehen viele nur wegen der Musik und den Drogen hin. Für viele ist es aber auch ein Ort, an dem Utopien ausprobiert und gelebt werden. Du schreibst, dass mehr Aspekte von solchen Orten in den Alltag getragen werden sollten. Aber: Die Fusion und andere ähnliche Festivals sind doch nur relevant für eine kleine Gruppe von Menschen, für eine gewisse Bubble.

Ich habe überhaupt nichts gegen Bubbles. Ich liebe Bubbles. Wenn es in der Bubble schön ist, wunderbar. Dann gehts darum, die Bubbles größer zu machen und mehr Leute mit reinzuholen und sie so offen zu gestalten, dass mehr Leute daran teilhaben können. Und die Ideen solcher Festivals in den Alltag zu tragen, ist eben ein Teil davon.

Was sollte man denn in den Alltag mitnehmen? Ich habe das Gefühl, die meisten sind froh, nach einem Wochenende im Zelt wieder in ihr gutbürgerliches, sauberes Leben zurückzukehren.

Das Schöne an diesen Orten der konkreten Utopien ist ja, dass Leute in der Regel das Gefühl haben, dass bestimmte Spielregeln des Alltags nicht mehr gelten. Zum Beispiel die Regel, wie man sich anzuziehen hat, die Regel, wie man miteinander kommuniziert, die Regel, dass es unbedingt einen Gegenwert braucht, wenn ich eine Arbeit verrichte. Wenn in so einem Raum die Regeln fallen und Menschen sich viel hübscher und queerer anziehen können, dass sie Menschen im Vorbeigehen in die Augen schauen und ihnen Hallo sagen, selbst wenn sie sich nicht kennen, dass sie anderen auf der Tanzfläche eine Wassermelone vorbeibringen können, ohne Geld zu verlangen, ist das großartig. Das sind alles Dinge, die ich genauso im Alltag machen kann. Ich kann in meiner Nachbarschaft rumlaufen und Leuten ein Wassereis geben und einfach nur sagen: „Hab einen schönen Tag.“

Wenn ich das höre, wird mir warm ums Herz. Gleichzeitig denke ich: so unrealistisch. Ich denke schon seit Jahren, dass ich gerne mal Suppe kochen will, um dann meine Nachbar:innen einzuladen. Aber ich tue es nicht.

Sich das wirklich vorzunehmen und durchzuziehen, ist total wichtig. Ich wollte seit drei Jahren bei mir im Haus ein Hoffest machen. Dieses Jahr habe ich mir das zum Neujahrsvorsatz gemacht und jetzt gibt es schon einen Termin. Ich habe eine Arbeitsgruppe gegründet. Strukturen müssen sein. Ich habe mich davor ewig dagegen gewehrt, weil ich dachte …

… kann das nicht mal jemand anderes machen?

Genau! Und jetzt mache ich das einfach. Ich habe weitere Leute direkt angesprochen. Ich bin jetzt im Austausch mit älteren Mieter:innen, die ich sonst nicht gegrüßt habe, von denen ich nicht mal wusste, dass sie auch bei mir im Häuserblock wohnen.

Du schreibst in deinem Buch: „Ohne eine gewisse Portion Naivität entsteht keine Veränderung.“ Wie naiv bist du?

Im Nachhinein würde ich über so gut wie alles, was ich angefangen habe, sagen, dass es wahnsinnig naiv war. Bei fast jedem politischen Projekt denke ich mir, was die Menge an Arbeit betrifft, aus heutiger Sicht: „Oh Gott, das hätte ich gar nicht erst anfangen sollen.“ Aber zum Glück weiß ich das erst im Nachhinein.

Wenn ich etwas Neues starte, kann ich vorher nie einschätzen, ob es funktionieren wird oder nicht. Der Freiheitsfonds, mit dem wir Menschen aus dem Gefängnis befreien, die dort sitzen, weil sie ihr Busticket nicht zahlen konnten, ist direkt durch die Decke gegangen. Vorher haben mir so viele erfahrene Leute gesagt: „Nette Idee, aber das wird nichts. Dafür interessiert sich niemand.“ Dann hat es funktioniert.

Sind Menschen, die Veränderungen anstoßen, naiver als Menschen, die es nicht machen?

Arne überlegt einen Moment länger bei dieser Frage.

Sie sind auf jeden Fall weniger zynisch, würde ich sagen. Aber ich kenne viele Leute, die Veränderungen bewirken und dabei pessimistisch sind.

Hat jemand, der pessimistisch ist, nicht die Hoffnung aufgegeben und macht nichts mehr?

Ich würde eher sagen, wer optimistisch ist, macht nichts. Ich würde mich zum Beispiel auch nicht als Optimisten sehen. Ich habe aber Hoffnung und das ist ein großer Unterschied. Optimismus geht in meinem Verständnis davon aus, dass es schon gut werden wird, und Hoffnung ist hingegen sehr konkret ans Handeln gebunden und sagt: „Wenn wir was tun, dann erst ist etwas möglich.“

Vergangene Woche ist bekannt geworden, dass die Stadtverwaltung in Magdeburg die Stadtbibliothek angewiesen hat, die mit dir geplante Lesung abzusagen. Es gab viel Berichterstattung, weil es als exemplarisch dafür gesehen wurde, dass Politik und Verwaltung Angst vor dem Druck der AfD haben. Du hast viel Unterstützung erfahren. Wo siehst du das Problem in Verwaltungen?

Personen, die in der Verwaltung arbeiten, müssen anfangen, ihre Position nicht als neutral und nur ausführend wahrzunehmen. Sie haben einen Eid auf das Grundgesetz geschworen und das müssen sie auch verteidigen.

Das klingt ganz ähnlich wie das, was wir in unserer Recherche zu Rechtsextremismus an deutschen Schulen herausgefunden haben. Viele Lehrkräfte sehen sich aber nur als Fachlehrer:innen und ignorieren rechtsextreme Aussagen lieber. Auch weil sie überfordert sind.

Eure Recherche und die Absage meiner Lesung in Magdeburg zeigen, dass die Ausbildung Beamt:innen nicht ausreichend darauf vorbereitet, dass sie die Demokratie verteidigen müssen. Der zweite Schritt ist dann, dass Beamt:innen Konflikte aushalten und sie vielleicht sogar suchen.

In diesem Kontext wird häufig von der Remonstrationspflicht gesprochen, also davon, dass Beamt:innen Bedenken gegen Anordnungen ihrer Dienstvorgesetzten äußern müssen, wenn sie glauben, dass diese nicht rechtmäßig sind. Remonstrieren wird häufig so diskutiert, als sei es die Lösung für alles.

Es gibt nicht die eine Taktik, die funktioniert. Es geht erstmal darum, einen Werkzeugkoffer zu zeigen. Schon unterhalb der Schwelle der Remonstration gibt es ganz viele Möglichkeiten. Man kann den Dienst nach Vorschrift verzögern, man kann sich mit anderen austauschen, man kann eine Weisung nicht buchstabengenau auslegen, man kann etwas absichtlich falsch verstehen.

Du hast im Podcast „Gilda con Arne – Der Politikpodcast“ gesagt, dass dieses Buch eigentlich Selbsttherapie sei. Was meinst du damit?

In meinem vorherigen Buch ging es viel um Widerstand und damit auch immer um die Reaktion auf andere agierende Personen oder Parteien. Auf der Buchtour wurde ich bei Lesungen häufig gefragt: „Okay, aber wie kommen wir in die Offensive?“ Und ich hatte keine gute Antwort darauf. Ich habe das nur so vage beantworten können wie der Typ in dem Reel. Ich wollte das besser verstehen.

Mich hat tatsächlich überrascht, dass ich das, was ich jetzt in dem neuen Buch schreibe, wirklich glaube.

Ich lache. Arne schmunzelt auch.

Das ist nicht einfach ein Hoffnungsbuch, weil ich denke, Hoffnung ist der richtige Impuls, sondern ich nehme mir das auch ab.

Er lacht.

Wenn man anfängt, sich mit diesen tausenden großartigen Initiativen, diesen wirksamen Bewegungen auseinanderzusetzen und zu sehen, dass die Realität vor Ort häufig eine ganz andere ist als die große politische Erzählung, dann macht das Hoffnung. Es ist auch einfach so schön. Das Leben, für das wir kämpfen, existiert schon.

Also war das Buch wie Selbsttherapie, weil du gesehen hast, wie viel schon existiert und weil du mit vielen Leuten gesprochen hast, die ähnliche Visionen haben.

Ja, und in so einem Facettenreichtum. Und diese Initiativen, Projekte und Vereine findet man in so vielen verschiedenen Bereichen der Gesellschaft.

Du nennst viele Vereine oder Initiativen, von denen ich noch nie gehört habe. Du erzählst von einer App, die dabei unterstützt, Gemeinschaftsgärten zu gründen. Oder dass Flugbegleiter:innen über ihren Verband UFO Widerstand gegen Abschiebungen leisten. Ich hatte dann den Gedanken: Eigentlich hat die Zivilgesellschaft so viel zu bieten. Wo ist dann das Problem?

Offensichtlich haben wir ein Übersetzungsproblem. Einerseits erzählen wir zu selten davon, wie wirksam das Engagement ist, das so viele Menschen zeigen. Gleichzeitig werden die Themen, die in der Zivilgesellschaft groß sind, von den politischen Parteien viel zu wenig wahrgenommen. Und die Medien legen einen zu großen Fokus darauf, was die Parteien machen und was da diskutiert wird. Das führt zu diesem Zerrbild. Dabei ist das politische Leben viel mehr als nur das, was die Parteien bewegt.


Redaktion: Nina Roßmann, Schlussredaktion: Susan Mücke, Bildredaktion: Sören Frey, Audioversion: Iris Hochberger und Christian Melchert

Arne Semsrott, wie schlägt die Zivilgesellschaft zurück?

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