Transparenz

Das Krautreporter-Team veröffentlicht hier Informationen über Förderungen und Nebenbeschäftigungen, um mögliche Interessenkonflikte für unsere Mitglieder und Leser:innen transparent zu machen. Und zwar nach folgenden Kriterien: bezahlte Aufträge über mehr als 200 Euro von nicht-journalistischen Auftraggebern, zum Beispiel in PR und Öffentlichkeitsarbeit.

Stand: April 2020

Große Unterstützungen

Unterstützungen von Unternehmen von mehr als 1.000 Euro machen wir öffentlich. Privatpersonen können uns auch anonym unterstützen, um mögliche Nachteile für sie zu vermeiden. Wir veröffentlichen allerdings die Höhe der Unterstützung. Autor:innen kennen die Identitäten der anonymen Unterstützer:innen in der Regel nicht.

Unterstützungen von mehr als 1.000 Euro von Unternehmen und Organisationen

Rudolf Augstein Stiftung: 50.000 Euro (2014)
KNDM GmbH: 9.000 Euro (2014)
Deutsche Messe AG: 1.500 Euro

Unterstützungen über 1.000 Euro von Privatpersonen

Sara Marburg: 20.000 Euro (2014)
Ulrich Essmann: 5.500 Euro (2014)
„Settembrini“: 10.000 Euro (2014, dieser Unterstützer möchte anonym bleiben)
"BCan”: 5.500 Euro (2014, dieser Unterstützer möchte anonym bleiben)
"mayst”: 1.000 Euro (2014, dieser Unterstützer möchte anonym bleiben)

Förderungen

Der Design Transfer Bonus des Landes Berlin bezuschusst „den Transfer von Design-Know-how von Unternehmen der Designbranche und von Hochschulen in kleine und mittlere Unternehmen“. Krautreporter hat eine Förderung in Höhe von 15.000 Euro erhalten.

Das MIZ Babelsberg hat 2016 unser Projekt Yallah Deutschland mit insgesamt 21.500 Euro gefördert.

Das Förderprogramm „Reporters in the Field“ der Robert Bosch Stiftung hat 2016 eine gemeinsame Recherche mit unseren griechischen Kollegen von Athens Live mit 4.000 Euro bezuschusst.

Die Open Society Foundations hat Krautreporter im Rahmen ihres Programms zur Förderung des unabhängigen Journalismus in den Jahren 2017 und 2018 mit insgesamt 50.000 US-Dollar gefürdert. Die amerikanische Stiftung hilft uns, die Methoden der Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern weiter auszuarbeiten und an andere unabhängige Medien in aller Welt weiterzugeben.

Das European Journalism Center hat 2019 das Projekt „Trustfunnel“ zur Weiterentwicklung der Zusammenarbeit von Redaktion und Mitgliedern mit 62.000 Euro bezuschusst.

Die Google News Initiative fördert 2019 und 2020 ein Projekt zur Entwicklung neuer technischer Lösungen zur Zusammenarbeit von Mitgliedern und Redaktion.

Das Membership Puzzle Project der New York University unterstützt Krautreporter 2020 mit 21.000 Euro bei der Durchführung von Veranstaltungsreihen.


Nebenbeschäftigungen der Redaktion

Theresa Bäuerlein: 2017 habe ich einen Text über Superfoods für das Magazin „Treffpunkt“ des Sparkassenverlags geschrieben. 2018 habe ich an einer Fokusgruppe der Universität Göttingen zum Thema Wertstoffe aus pflanzlichen Nebenströmen teilgenommen. 2019 habe ich an der Veranstaltung Shift 2019 der Agentur Ottomisu teilgenommen und ein Interview gegeben. Im April 2019 habe ich außerdem für das Greenpeace Magazin einen Artikel über Vegetarismus vs. Fleischkonsum geschrieben.

Sebastian Esser: Ich bin beteiligt an der Firma Steady GmbH, die 2016 DNI Innovation Fund von Google erhalten hat. Ich war 2016 Lehrbeauftragter der HTW Berlin am Institut für Medieninformatik. 2018 habe ich ein Seminar an der Central European University (CEU) in Budapest gegeben, die durch die Open Society Foundations finanziert ist.

Christian Fahrenbach: Fortlaufende Mitarbeit für den Yaez-Verlag Stuttgart im Bereich Beratung/Konzeption. Dort arbeite ich intern (ohne Kundenkontakt) bei der Konzeption von Ausschreibungen mit. Regelmäßig texte ich dort (ohne Kundenkontakt) für den Instagram-Account @laeuftbeidir_bw, einem Demokratie-Training für Jugendliche, und derzeit für Lehrermaterialien zur experimenta in Heilbronn, einer Wissenschaftsausstellung.
Ich erstelle Texte für das Blog einer großen Unternehmensberatung und war mehrfach Autor für „Christophorus”, das Kundenmagazin der Porsche AG. Nach der Promotion in Zusammenarbeit mit der Unternehmenskommunikation der Audi AG war ich dort seit 2011 häufiger als freier Mitarbeiter gebucht, zuletzt bis November 2014 für die Kommunikation von Audi México. Journalistisch arbeite ich deshalb nicht zu Wirtschafts- und Automobil-Themen.
Ich doziere regelmäßig an der Hamburg Media School zu den Themen Publikumsorientierung und Digitaler Journalismus.

Christian Gesellmann: Im Sommer 2016 habe ich für die evangelische Gemeinde Fagaras in Rumänien einen einwöchigen Zeitungsworkshop für Kinder geleitet. Daraus ist eine Kurzgeschichte entstanden. Im darauffolgenden Winter habe ich für drei Monate auf einem Weihnachtsmarkt in Edinburgh gearbeitet und darüber eine Reportage geschrieben. Ich arbeite gelegentlich als Barkeeper in Jena. Für den Verein ASA-FF in Chemnitz habe ich im Herbst 2018 einen Workshop für Jugendliche gegeben und zwei Podiumsdiskussionen im Rahmen des Festivals „Aufstand der Geschichten“ moderiert. Für den Verein Förderstudio Literatur in Zwickau habe ich einen Schreibworkshop gegeben.

Esther Göbel: Ich bin seit März 2016 bei Krautreporter dabei. Seitdem habe ich an einer bezahlten Veranstaltung des Museums für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch in Wien teilgenommen, das mich wegen meines Sachbuches aus dem Jahr 2016 eingeladen hatte. Ich arbeite auch für das Magazin Reportagen.

Rico Grimm: 2017/18: Moderationen für die Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen. 2017: Vortrag & Workshop für Stiftung Wannseeforum, Beitrag im Google-Magazin über Auswirkung der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt. Seit 2017: Vorträge über Klassismus vor Schülern, Lehrern, Sozialarbeitern im Rahmen des Netzwerks „Schule mit Courage“. Drei Moderationen für Binary District in 2018. Freie Mitarbeit bei piqd.de. Vortrag bei einem Social Impact Lab, Teilnahme an einer Konferenz des Neulandquartiers Leipzig. Moderationen für Mein Grundeinkommen e.V. und Murmann Verlag 2020.

Christoph Koch: Ich schreibe ab und zu Texte für Corporate-Publishing-Magazine, zum Beispiel für „Character“, das Kundenmagazin der Bethmann-Bank, oder „Enkelfähig“, das Magazin der Haniel-Gruppe. Gelegentlich halte ich bezahlte Vorträge für Firmen oder Organisationen. Eine regelmäßig aktualisierte Liste über meine Tätigkeiten und geschäftlichen Verbindungen veröffentliche ich auf meiner Webseite.

Susan Mücke: Ich habe von 2015 bis 2017 einen wöchentlichen Newsletter für die Digital Eatery von Microsoft Berlin geschrieben. Ich hole Bild- und Textrechte ein für zwei Unterrichtsmaterialien von Tempus Corporate (ZEIT Verlag), die ein Mal im Jahr erscheinen und habe 2020 eine Publikation des Vereins „Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.“ lektoriert.

Alexander von Streit: Ich bin Mitgründer und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Vereins für Medien- und Journalismuskritik (VfMJ e.V.), dessen Aktivitäten (unter anderem vocer.org, Vocer Innovation Medialab und Vocer Innovation Day) von verschiedenen Stiftungen, Organisationen und Unternehmen finanziell unterstützt werden. Außerdem bin ich Mitglied im Deutschen Journalistenverband (DJV). Ich war bis 2020 Dozent im Studiengang Digital Journalism der Hamburg Media School und im Digital Journalism Fellowship der HMS – als Mitglied eines Arbeitskreises habe ich die HMS auch gegen Honorar für das Fellowship-Programm konzeptionell beraten. Ich berate außerdem Verlage und Corporate-Publishing-Agenturen gegen Honorar zum Thema Journalismus und halte Vorträge auf Medienkonferenzen. Neben der Krautreporter eG habe ich eine Firmenbeteiligung bei Carl Risch GmbH & Co KG.

Silke Jäger: Ich bin Mitglied im Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (DNEbM) und im Journalistenverband Freischreiber. Bis Dezember 2017 war ich Mitglied im Verein Aktion Gesunder Rücken. Für diesen Verein lektoriere ich regelmäßig und schreibe ab und zu Texte für Marketingmaterialien. Ich unterstütze Ärzte ohne Grenzen mit einer regelmäßigen Spende. Ich betexte gelegentlich im Auftrag von Therapiepraxen (Einzelunternehmer) Websites. Im Jahr 2016 habe ich im Agentur-Auftrag Texte für die Website der Universitätsklinik Köln geschrieben. Im Jahr 2017 habe ich Texte für die Website der Krankenkasse Barmer verfasst. Im Jahr 2018 habe ich für das Blog des Versicherungsunternehmens Klinikrente einen Beitrag geschrieben. Seit 2016 nehme ich keine Aufträge von Pharmaunternehmen mehr an. Davor habe ich gelegentlich Marketingtexte für den Themenbereich „Ästhetische Medizin“ geschrieben.

Tarek Barkouni: Ich bin Mitglied im Journalistenverband DJV Thüringen. Außerdem habe ich 2019 für das Magazin der Stiftung Bauhaus-Dessau einen Beitrag über den Umgang mit der Absage des Konzerts von Feine Sahne Fischfilet im Vorjahr geschrieben.

Belinda Grasnick: Ich bin Mitglied in der DJU. Bis Oktober 2019 habe ich für die Taz gearbeitet. 2018 habe ich eine Veranstaltung des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam im Museum in der Kulturbrauerei moderiert. Von 2015 bis 2017 war ich für einzelne journalistische Projekte beim Recherchebüro Correctiv tätig.

Prompt headline