TEHERAN, IRAN – 10. MÄRZ: Ein Polizeibeamter steht am 10. März 2026 in Teheran, Iran, unter einem Poster des ehemaligen iranischen Führers Ayatollah Ali Khamenei Wache

Credits: Majid Saeedi/Getty Images

Flucht und Grenzen

Der Tag, an dem mein iranischer Großvater verschwand

Über fast alles konnten wir sprechen. Nur über eines nicht: über seine Vergangenheit. Über den Tag, an dem man ihn aus seinem Laden und seinem alten Leben zerrte.

Es ging alles ganz schnell. An einem Wintervormittag stand mein Großvater in seinem kleinen Kunstladen im Stadtzentrum von Maschhad, zwischen Pinselgläsern und Farbtuben. Er war ein Mann, der in den Routinen des Alltags seine Ruhe fand; er sortierte gerade gedankenverloren Ölfarben in die Holzregale, als eine Horde Männer hineinstürmte. Sie zerrten ihn gewaltsam nach draußen und stießen ihn in ein Auto, wo sie ihm eine Augenbinde anlegten.

Vielleicht war es November 1984. Vielleicht auch Dezember. Meine Großmutter erinnert sich heute nicht mehr genau. Nur an die ungewöhnlich kühle Luft und an das wenige Wochen alte Baby in ihren Armen, meine Tante. Das jüngste ihrer drei Kinder. Sie sagt, sie habe gebraucht, bis sie verstanden hatte, was da gerade geschehen war.

Die Männer gehörten zur Revolutionsgarde, der paramilitärischen Truppe, die nach der Revolution von 1979 geschaffen wurde, um die Islamische Republik durchzusetzen und jede Opposition gegen sie zu unterdrücken.

Der Tag, an dem er nicht nach Hause kam⬆ nach oben

Mein Großvater, ein ruhiger, aufmerksamer Mann, höflich, mit einem starken Sinn für Gerechtigkeit und einer tiefen Liebe zur Kultur. Einer, der beim Spazieren die Hände hinter dem Rücken faltete, seine Schiebermütze abnahm, um Menschen zu grüßen. Der seine Liebsten so fest umarmte, dass man sich für einen Moment einfach gehalten fühlte. Der stundenlang in der Sonne spazierte, stehen blieb, um Vögel zu beobachten und sich an der Schönheit zu erfreuen, und danach wieder in Büchern und Musik versank. Dieser Mann wurde an jenem Tag verhaftet und in ein Foltergefängnis gebracht. Die Vorwürfe: „Propaganda gegen das System“ und „Korruption auf Erden“. Das meint politischen Widerstand gegen den Staat, der in Iran jederzeit mit der Todesstrafe geahndet werden kann.

Mein Großvater war Künstler und Inhaber eines kleinen Kunstladens, doch im Zentrum seines Lebens stand das Wort. Hauptberuflich arbeitete er als Fernsehjournalist. Er moderierte seine eigene Sendung namens „Gerdhamai“, persisch für „Zusammenkunft“, die jeden Donnerstagnachmittag live ausgestrahlt wurde. Er interviewte Journalisten und Intellektuelle, diskutierte mit ihnen über Politik und Gesellschaft. Auch schrieb er viele, viele Texte. Ausgerechnet in einer Stadt, die als eine der strengsten und religiösesten in Iran gilt, stellte er regimekritische Fragen im Sinne des Wohls einer ganzen Bevölkerung. Fragen darüber, warum Menschen unter diesem Regime nicht frei sprechen dürfen. Warum Schweigen erwartet wird. Warum Frauen verfolgt werden.

Für meinen Großvater war Glaube Privatsache, etwas Intimes, das nicht in die Hände politischer Macht gehört. Schon gar nicht als Instrument der Unterdrückung. Ebenso sprach er über die Einschränkung der Meinungsfreiheit. An jenem kühlen Tag kam er nicht mehr nach Hause. Meine Großmutter fuhr daraufhin mit seinem Bruder und einer Vorahnung in den Laden. Sie fanden ihn verlassen vor, sein Auto parkte noch vor der Tür. Auf dem Tisch lagen die Ölfarben verstreut, als wäre er mitten in einer Bewegung unterbrochen worden, als hätte man ihn aus seinem Leben gerissen.

Die lähmende Ungewissheit⬆ nach oben

Was folgte, war jene lähmende Ungewissheit, die viele Familien politischer Gefangener in Iran kennen. Mit den Menschen verschwindet jede Spur. Angehörige wissen nicht, wohin sie gebracht wurden, oft nicht einmal, ob sie noch leben. Monatelang fuhr sein Bruder von einer Leichenhalle zur nächsten. Räume voller Körper. Bei jedem Eintreten bereitete er sich darauf vor, das Gesicht seines Bruders zu sehen. Das Gesicht, das seinem eigenen so sehr glich, dass er fürchtete, sich selbst anzusehen.

Währenddessen arbeitete meine Großmutter weiter in ihrem Beruf als Krankenschwester in der Klinik in Maschhad, der gemeinsamen Heimatstadt meiner Großeltern. Der Iran-Irak-Krieg (1980 bis 1988) brachte zu dieser Zeit täglich neue Verwundete. Meine Großmutter nähte Wunden, wechselte Verbände, hörte Schreie, deren Klang sie bis heute nicht vergessen kann. Um tagsüber bei ihren drei Kindern sein zu können, arbeitete sie nachts. Wenn sie nach Hause kam, war von meinem Großvater nur geblieben, was er hinterlassen hatte: seine Hausschuhe neben der Tür, ordentlich nebeneinander gestellt, als würde er jeden Moment wieder hineinschlüpfen, sowie seine Kunst – Bleistiftporträts, Ölgemälde, bemalte Stoffe.

Eines Tages fuhr meine Großmutter zum größten Gefängnis am Stadtrand. Sie stellte sich vor das Tor und sagte den Wärtern, sie werde nicht eher gehen, bis man ihr sage, wo ihr Mann sei und ob er noch lebe. Bekomme sie keine Antwort, fügte sie ruhig hinzu, werde sie ihre Arbeit im Krankenhaus niederlegen. Sie könne Soldaten dieses Staates nicht weiter pflegen, solange derselbe Staat ihren Mann verschwinden lasse. Noch am selben Tag durfte er kurz anrufen. Meine Großmutter sagt, sie habe sofort gespürt, dass jemand das Gespräch kontrollierte. „Das waren nicht seine Worte.“ Er sagte nur, ihm gehe es gut. Sie solle sich keine Sorgen machen. Die Kinder küssen. Dann legte er auf.

Achtzehn Monate später brachte man ihn zurück. Sie ließen ihn frei, nachdem sie ihn unzählige Male verhört hatten und wieder und wieder nichts weiter fanden als die kritischen Fragen, die er gestellt hatte, auch nicht, als sie das Haus, in dem meine Großmutter und ihre Kinder auf ihn warteten, auf den Kopf stellten und nach Dokumenten und Bildern durchsuchten, die sie ihm vorwerfen konnten. Er sollte erreichbar bleiben, sagten sie ihm, er könnte jederzeit wieder mitgenommen werden.

Ein Wagen hielt vor dem Haus. Zwei Männer stiegen aus, öffneten die hintere Tür, zogen ihn aus dem Auto und ließen ihn auf den Gehweg treten. Dann fuhren sie davon. Drinnen warteten seine Frau und seine Kinder. Er trat ein und setzte sich an den Tisch. Meine Großmutter setzte Chai auf und stellte die Tassen hin. Nach ein paar Minuten stand er auf und ging ins Badezimmer. Sie folgte ihm. Zum ersten Mal in ihrem gemeinsamen Leben erhob er seine Stimme. Sie solle nicht hereinkommen. Sie solle seinen Rücken nicht sehen.

In Familien mit solchen Geschichten stellt man nicht einfach Fragen, auch wenn man diese ein Leben lang mit sich trägt. Wenn man die Geschichte erfahren möchte, wartet man, bis die Menschen, die es erlebt haben, selbst zu sprechen beginnen. Und wenn dieser Moment kommt – oft unerwartet und in den unpassendsten Situationen –, hört man zu: aufmerksam und dankbar für jedes Wort, im ständigen Bewusstsein, dass die Erinnerung jederzeit von aufkommenden Gefühlen unterbrochen werden kann.

Für diesen Text habe ich meiner Großmutter mehrere Fragen hintereinander gestellt. Etwas, das ich sonst zu vermeiden versuche. Wenn wir über meinen Großvater sprachen, dann meist über sein späteres Leben in Deutschland: über die Version von ihm, die von Trauma und Verlust geprägt war – und an die wir uns trotzdem voller Leben, Humor und Liebe erinnern. Wenn das seine gebrochene Version war, wie muss dann der Mensch gewesen sein, der er einmal zuvor war?

Über vieles spricht meine Großmutter jetzt erst, oft in unerwarteten Momenten. Die aktuellen Ereignisse im Iran holen ihre Erinnerungen zurück. Vor einigen Monaten saßen wir im Kino, kurz bevor eine deutsche Komödie beginnen sollte. Kurz vor der Vorstellung begann sie plötzlich zu erzählen: Eine der Foltermethoden bestand darin, seine Zellengenossen vor seinen Augen zu erschießen, sagte sie. Eine andere darin, Gefangene kopfüber aufzuhängen und mit Kabeln auf die Fußsohlen zu schlagen. Bei meiner Recherche für diesen Text erfuhr ich, dass diese Methode einen Namen hat: Falaka. Sie verursacht extreme Schmerzen und hinterlässt oft lebenslange Schäden. Nach seiner Rückkehr bat mein Großvater meine Großmutter, ihm neue Schuhe zu kaufen. Seine Füße waren so stark angeschwollen, dass er zwei Nummern größer tragen musste. Jedes Klopfen an der Tür ließ Gespräche verstummen.

„Dreht euch nicht um“⬆ nach oben

Meine Großmutter erinnert sich, dass er in dieser Zeit dennoch sehr ruhig gewirkt hat. Seine Angst, seine Narben, die sichtbaren und die unsichtbaren, ließ er nicht an seine Familie heran. Er wollte vermeiden, dass sie sich weiter um ihn sorgte. Eigentlich wollte er nur noch eines: das Land verlassen, das ihm und seiner Familie so viel Schmerz zugefügt hatte und die Macht hatte, dies auch weiterhin zu tun.

Für ihre geplante Flucht nach Schweden, dort lebten Freunde meiner Großeltern, packten sie nur das Nötigste. Mein Großvater stellte zwei Koffer nebeneinander: in den einen legte er seine Sachen, in den anderen die Kleidung meiner Großmutter und der Kinder. Auf ihren fragenden Blick sagte er ruhig: „Ich gehe am Flughafen hinter euch. Wenn sie mich festhalten, dreht euch nicht um. Ich komme nach. Ich werde euch finden.“

Über Umwege endete ihre Flucht schließlich in Düsseldorf. Nach der langen Reise über die Türkei und Polen waren sie so überwältigt von der Erleichterung, endlich angekommen zu sein, dass sie ihren Asylantrag nicht wie geplant in Schweden, sondern direkt in Deutschland stellten. Zunächst lebten meine Großeltern zusammen mit meiner Mutter, meiner Tante und meinem Onkel in einem Heim für Geflüchtete. Anderthalb Jahre später erhielten sie eine Arbeitserlaubnis und zogen in den zwanzigsten Stock eines Hochhauses. Dort brachte mich meine Mutter zur Welt. Mein Großvater begann, als Nachtportier in einem Hotel in der Düsseldorfer Innenstadt zu arbeiten – eine Stelle, die er bis zu seinem Lebensende behalten sollte. Meine Großmutter fand Arbeit in einem Krankenhaus und blieb dort bis zu ihrer Rente.

Der Mann hinter der Rezeption⬆ nach oben

Exil bedeutet, bei Null anzufangen. Man verliert nicht nur seine Heimat, sondern auch den Raum, in dem man jemand war: die Sprache, in der man gedacht hat, den Humor, der in dieser Sprache lebte, die Öffentlichkeit, in der man gesprochen hat. Der Mann, der einst vor Kameras gestanden und politische Debatten geführt hatte, stand nun nachts an einer Hotelrezeption. Eine Arbeit, die keineswegs weniger ehrenwert ist, wären da nicht die Gäste gewesen, besonders in den ersten Jahren. Manche lachten über seinen Akzent oder über seinen Namen auf dem Namensschild, andere behandelten ihn, als wäre er weniger wert. Doch manche Gäste blieben länger an der Rezeption stehen. Sie lehnten sich über den Tresen, wechselten ein paar Worte mit ihm oder setzten sich noch einen Moment in die Lobby. Einige kamen immer wieder zurück. Sie sagten, es liege an seinen Witzen.

Ein großer Teil unseres Lebens spielte sich in dieser Lobby ab, in der er jede Nacht arbeitete. Wir besuchten ihn mit der Familie am frühen Abend und brachten ihm Essen. Samstags brachte mich meine Mutter vor ihrer eigenen Schicht ins Hotel. Ich saß auf der Couch, schaute „Sailor Moon“ und wartete, bis er seine große Hand nach meiner kleinen ausstreckte. Dann endete seine Schicht, und wir gingen gemeinsam nach Hause. Zwanzig Jahre lang sagte er diese Schicht kein einziges Mal ab. Bis zu dem Tag, an dem sein Herz ganz plötzlich im Schlaf aufhörte zu schlagen. Er wurde nur 62 Jahre alt.

Seine Trauerfeier fand ebenfalls in dieser Lobby statt. Der Raum, den er so viele Jahre mit Leben gefüllt hatte, musste der Ort sein, an dem wir uns von ihm verabschieden würden. Betrat man das urige Stadthotel, sah man ihn immer an der Rezeption an seinem Schreibtisch sitzen. Seinen Stuhl stellte er immer so niedrig ein, dass meist nur seine Augen hinter der kleinen Erhöhung hervorlugten, an der sich die Hotelgäste beim Einchecken anlehnten. Vor ihm lag stets der sich wölbende, mit Notizen beklebte Lederkalender im DIN-A4-Format, in dem er die Extrawünsche der Gäste notierte. Wenn man die schwere Holztür des Hotels öffnete und das Klingeln zu hören war, erhob er sich ruckartig von seinem Platz. Nur dann konnte man ihn in ganzer Pracht sehen. Die Höflichkeit hat er nie verlernt.

Während der Trauerfeier setzte sich meine Großmutter an diesen Tisch und legte ihre Stirn auf die kalte Marmorplatte. Sie streckte die Arme nach vorn aus, über den Kalender und die Schreibtischlampe lagen nun ihre Finger, als wolle sie ein letztes Mal seine Präsenz spüren. Auch ich setzte mich, als sich die Trauergäste nach und nach verabschiedet hatten, an den Tisch und drehte mich auf dem Schreibtischstuhl.

Was er mit ins Grab genommen hat⬆ nach oben

Vor mir tauchten unsere gemeinsamen Stunden im Hotel auf: wie er mir einen gemütlichen Platz auf dem Ledersofa einrichtete, wie er Witze machte, wenn ich mich aber wieder kerzengerade hinsetzte, sobald Gäste die Treppe herunterkamen. Die rassistischen Bemerkungen, die ihm galten und die ich überhörte, um ihn nicht in Verlegenheit zu bringen. Wie er hinter der Bar Bier zapfte, in seinen weiten Baumwollhosen und Lederslippern, mir auf dem Weg zu den Tischen zuzwinkerte, während ich auf der kalten Ledercouch auf ihn wartete. Wie er ganz leise immer persische Musik laufen ließ. Und wie er sie immer mit der Leertaste pausieren ließ, sobald Gäste eintrafen. Wie er mir lachend die Schale mit den Gummibärchen ersetzte, die ich leer gegessen hatte. Sowieso musste ich dauernd an Essen denken: an die gemeinsamen Mahlzeiten und an das, was meine Oma für ihn vorbereitete. Sorgfältig in viel Plastik verpackt, damit er es mit ins Hotel nehmen konnte. Wenn er das Essen auspackte, zog der Duft persischer Gewürze durch den Vorraum und machte ihn wärmer, als er ohnehin schon war. Nur an diesem Tag, seiner Beerdigung, fehlte diese Wärme.

Wie erzählt man die Geschichte eines Menschen, der einem so nahe stand und doch vieles von dem, was ihn geprägt hat, vor uns verborgen hielt? Wenn schon diese wenigen Details so schwer wiegen, was hat er dann alles mit ins Grab genommen?

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Siebzehn Jahre lang war mein Großvater Teil meines Alltags. Er brachte mir das Schachspielen bei, als ich sechs war. Von ihm habe ich meinen Humor, meine Liebe zum Essen und auch meine Nähe zur Literatur und zum Wort. Über fast alles konnten wir sprechen. Nur über eines nicht: über seine Vergangenheit. Über den Tag, an dem man ihn aus seinem Laden und seinem alten Leben zerrte. Über die Monate im Gefängnis. Über das, was danach von diesem Leben übrig blieb. Die Kunstwerke, die mein Großvater schuf, Porträts, Landschaften, die Inszenierung persischer Verse, Gesichter, deren Ursprung wir nicht kennen, hängen heute in unseren Wohnungen und Häusern. In Räumen, in denen wir, seine Kinder, seine Frau und seine Enkelkinder, in Sicherheit weiterleben, auch wenn wir sagen, was wir denken. In Räumen, in denen wir lernen, arbeiten und unser eigenes Leben aufbauen dürfen. Ein Leben, das es ohne ihn nicht gegeben hätte.

„Wenn dieses Regime erledigt ist“⬆ nach oben

Heute frage ich mich oft: Ist er zufrieden damit, wie wir das Leben in Freiheit auskosten? Wäre er stolz auf mich, dass ich auch Journalistin geworden bin, weil ich seine Visitenkarte in der Schlüsselschale im Flur meiner Großeltern gefunden hatte? Mit seinem Namen und dem Arbeitstitel „freier Journalist“. Eine Karte, die er in Deutschland verteilen wollte, um seiner Berufung auch hier nachgehen zu können? Was wäre geschehen, hätte ich seine letzte Nachricht nicht aus jugendlicher Unbedachtheit unbeantwortet gelassen? Würde ich mir heute dann etwas anderes vorwerfen? Ich wünsche mir bis heute, er könnte die Lücke noch mal füllen, die ich zu schließen versuche. Könnten wir dann, vielleicht endlich, gemeinsam weinen?

Viele Jahre nach der Flucht kehrte mein Großvater noch einmal in den Iran zurück. Er besuchte seine Mutter, seine Geschwister und ging durch die Räume des Hauses, in dem er eines Tages wieder leben wollte. „Wenn dieses Regime erledigt ist“, sagte er oft.

Doch dieses Regime existiert bis heute, und er ist nie zurückgegangen.


Redaktion: Alexander Krützfeldt, Schlussredaktion: Susan Mücke, Bildredaktion: Gabriel Schäfer, Audioversion: Christian Melchert

Der Tag, an dem mein iranischer Großvater verschwand

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