Collage: Porno-Regisseur Patrick Catuz, vor seinen Augen eine Frau die fotografiert wird.

René Ranisch/Unsplash /Patrick Catuz/Pressefoto

Internet und Technologie

Der Porno-Wissenschaftler, der Opfer eines Porno-Scams wurde

Patrick Catuz schreibt seine Doktorarbeit über Pornos, in denen Männer Frauen mit falschen Versprechen täuschen. Dann erhält eine Darstellerin ein Angebot für einen Dreh. Absender: angeblich er selbst

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Am Sonntag, dem 4. Dezember 2023, bekommt der Porno-Regisseur Patrick Catuz eine Nachricht. Seine ehemalige Geschäftspartnerin Adrineh Simonian, mit der er 2016 die feministische Porno-Produktionsfirma Arthouse Vienna gegründet hatte, leitet ihm vier Screenshots weiter. Die Screenshots zeigen Chats zwischen einer tschechischen Porno-Darstellerin und einem Mann, der ihr auf der Plattform Mysugardaddy.com eine Rolle in einem Porno-Film anbietet. Der Mann, der unter dem Nutzernamen derEchte (der Name des Accounts wurde von der Redaktion geändert, Anmerkung der Redaktion) auftritt, stellt sich als Patrick von Arthouse Vienna vor.

Es geht um einen Porno im Studentenheim, 8.000 Euro für zwei bis drei Drehtage würde die Darstellerin gezahlt bekommen. Das ist viel in der Porno-Industrie. Die Tschechin wird misstrauisch. Sie will wissen, ob das Angebot echt ist. Also kontaktiert sie die Produktionsfirma Arthouse Vienna, die Firma von Patrick Catuz.

Nur, Catuz plant keinen Studentenheim-Porno. Er hat auch keine Darstellerinnen angeschrieben. Und einen zweiten Patrick gibt es bei Arthouse Vienna nicht. Hatte sich ein Scammer als er ausgegeben, um mit einer Porno-Darstellerin zu chatten? „Es hat sich gefährlich angefühlt“, sagt Catuz heute.

Der Regisseur ist zu diesem Zeitpunkt eigentlich damit beschäftigt, seine Doktorarbeit zu schreiben. Das Thema: Gonzo-Pornografie. Das ist ein Stil, der spontan und unmittelbar wirken soll, als sei die Kamera nur zufällig im Raum gewesen, während echter Sex passiere. Die Kamera filmt aus nächster Nähe, häufig als Point-of-View-Sicht des Mannes – so, als schaue man durch dessen Augen. Scams sind in diesen Pornos ein beliebtes Motiv. Der Mann lädt die Frau zum Beispiel zu einem Bewerbungsgespräch für einen Modeljob ein. Weil sie den Job will, macht sie mit, wenn er während dieses Treffens immer mehr verlangt: Erst soll sie modeln, dann sich ausziehen und letztendlich Sex mit dem Mann haben, der ihr den Job versprochen hat. Am Ende stellt sich heraus, dass es den Job nie gab. Der Mann hat über die Frau triumphiert.

„Das ist natürlich alles geskriptet“, sagt Patrick Catuz. „Aber es soll den Eindruck erwecken, dass die Frauen ausgetrickst werden.“ Seine Dissertation ist mittlerweile als Buch erschienen, es heißt „Post-Truth Porn. Männerfantasien im Internetzeitalter“. Darin beschreibt er Scams in Pornos als eine frühe Form von Fake News, lange bevor es das Wort gab.

Was er in den Screenshots der tschechischen Darstellerin liest, ist kein Porno-Skript. Aber es beginnt wie eines. Mit einem Unterschied. Die Szene wurde nicht für einen Film erfunden, sondern fand ihren Weg in die echte Welt.

„Feminismus fickt”⬆ nach oben

„Das war das Schrägste, was mir je passiert ist“, sagt Catuz. „Ich schrieb gerade meine Dissertation über Formate, bei denen sich Männer als jemand anderer ausgeben, um Frauen zum Sex zu überreden – und dann passiert mir das quasi selbst!“ Es ist ein sonniger Montagvormittag Ende Oktober 2025. Patrick Catuz sitzt mir gegenüber in einem klassischen Wiener Kaffeehaus im 18. Bezirk, knapp außerhalb des Gürtels. Rundherum lesen Menschen Zeitung, trinken Melange und spielen Bridge. Catuz ist groß gewachsen, er trägt schwarze Stiefel und einen hellbraunen Mantel, seine dunklen Haare reichen ihm bis ans Kinn. Er habe ein komisches Gefühl dabei, wenn er sagt, dass ein falscher „Patrick“ hinter den Nachrichten an die tschechische Porno-Darstellerin stand, erzählt er. Auch wenn es stimmt. „Zu behaupten, es sei jemand anders gewesen, ist ja die 08/15-Ausrede von jedem übergriffigen Typen“, sagt er. „Aber wenn sich das Gerücht verbreitet hätte, dass ich übergriffige Sex-Scams machen würde, dann hätte ich vergessen können, je wieder etwas in der Branche zu machen.“ Die Darsteller:innen hätten ihm nicht mehr vertraut. Wer länger in der Porno-Branche arbeitet, wird misstrauisch.

Deshalb schaltete er einen Anwalt ein. Und deshalb sitzt er jetzt hier und redet über diese Geschichte, die so bizarr ist, dass er sie selbst kaum glauben kann.

Knapp drei Stunden reden wir über seine Geschichte. Und über Pornografie generell. Später gehen wir noch in sein Studio, nur wenige Gehminuten vom Kaffeehaus entfernt. Dort zeigt er mir einen „Doku-Porno“. Darin geht es um eine Frau, die durch BDSM-Praktiken gelernt hat, besser mit ihrer Borderline-Störung umzugehen. Eine weniger explizite Version des Videos gibt es auf Youtube. Das Studio liegt im Erdgeschoss. Während der Film auf einem großen Bildschirm läuft, geht eine Volksschulklasse am Fenster vorbei. Wir können gerade noch rechtzeitig die Vorhänge zuziehen.

Ein Mann mit langen, zurückgebundenen braunen Haaren und kurzem Bart blickt im Halbprofil zur Seite an der Kamera vorbei. Er trägt ein schwarzes Shirt. Hinter ihm stapeln sich in Regalen zahlreiche Filmrollen in Metalldosen, die im Dunkel bläulich und bunt schimmern.

Patrick Catuz, Kulturwissenschaftler und feministischer Pornoregisseur. Während er über erfundene Internet-Pornogeschichten forschte, missbrauchte ein Unbekannter seinen Namen für genau so eine Masche. | Foto: Pressematerial Patrick Catuz

Catuz hat das Porno-Handwerk bei einer der bekanntesten in der Branche gelernt: 2010 arbeitete er ein Jahr bei Erika Lust in Barcelona, deren Studio für „ethische Pornografie“, wie sie es nennt, heute Schätzungen zufolge rund 14 Millionen US-Dollar im Jahr umsetzt. Drei Jahre später schrieb Catuz sein eigenes Buch über Feminismus in der Pornografie, „Feminismus fickt!“. 2016 machte er sich mit einem eigenen Label selbstständig: Arthouse Vienna, gegründet mit der ehemaligen Opernsängerin Adrineh Simonian, das erste feministische Porno-Label Wiens. Seit 2020 arbeiten die beiden getrennt – Simonian mit einer Streaming-Plattform, Catuz mit den Produktionen.

Loverboy⬆ nach oben

Die Chats zwischen dem User derEchte und der tschechischen Porno-Darstellerin zeichnen ein Bild von einem Mann, der schmeichelnd, aber auch aufdringlich und forsch auftritt und dabei versucht, die Frau zu einem persönlichen Treffen zu überreden. Patrick Catuz vermutet, dass es sich dabei um ein Sex-Treffen gehandelt hätte. Bestätigen lässt sich das allerdings nicht.

Zunächst schreibt derEchte die Porno-Darstellerin auf der Plattform mysugardaddy.com an. Ob er zu dem Zeitpunkt wusste, dass die Tschechin Porno-Darstellerin ist, ist unklar. Denn die Plattform ist eigentlich ein Dating-Portal, auf dem ältere, wohlhabende Männer („Sugardaddys“) jüngere Frauen („Sugarbabes“) kennenlernen können. Später tauschen sie ihre Telefonnummern aus und chatten über WhatsApp.

Doch derEchte ist wohl nicht auf der Suche nach einem „Sugarbabe“. Schon in der ersten Nachricht fragt er, ob die Frau Interesse an einer Mitarbeit bei einer Porno-Produktion habe. Ein Loverboy hat im Studentenheim vier Affären gleichzeitig und verführt entsprechend jede, schreibt der Mann.

Die Tschechin gibt sich interessiert. Doch dann wird es verdächtig. Das Geld werde erst zu Drehbeginn in bar übergeben, schreibt derEchte. Außerdem wünsche er sich ein persönliches Treffen im Vorhinein. Eine Art Bewerbungsgespräch, schreibt er. Er müsse sichergehen, wie die Darstellerin in echt rüberkomme, das sei so vorgeschrieben. Bei dem Treffen könne er dann gleich Kleidung für die Produktion zum Anprobieren mitnehmen und die Darstellerin könne vor Ort den Vertrag unterschreiben. Vorab zusenden könne er den Vertrag nicht, der sei nämlich geheim und solle nicht an die Öffentlichkeit gelangen.

Die Porno-Darstellerin äußert Zweifel, stellt Gegenfragen. Es sei üblich, den Vertrag vorab zu sehen, warum sollte das diesmal anders sein? Sie habe schon öfter Scam-Versuche erlebt und sei deshalb vorsichtig, schreibt die Darstellerin. Es sei traurig, dass es Menschen gebe, die Frauen scammen, antwortet derEchte. Wenn er könnte, würde er die Tschechin heiraten, nur um sie zu beschützen, schreibt er.

Die Frau lässt sich von den schmeichelnden Worten nicht beirren. Sie sei nicht naiv, schreibt sie. Als sie letztendlich ankündigt, sie wolle bei Arthouse Vienna nachfragen, ob derEchte wirklich dort arbeite, wird der Mann defensiv. Er habe Bedenken, wenn sie ihm nicht vertraue. Und er habe Angst, bei Arthouse Vienna schlecht dazustehen: Ihre Anfrage lasse ihn aussehen, als hätte er etwas Falsches getan.

Doch die Frau lässt sich davon nicht abbringen. Sie schickt eine Nachricht an den Instagram-Account von Arthouse Vienna. Wenig später hat Patrick Catuz die Screenshots der Chats auf seinem Handy.

„Manche Männer glauben, sie haben ein Recht auf den Körper von Frauen“⬆ nach oben

Betrug, Täuschungen, Scams oder Catfishing sind im Internet keine Seltenheit. Besonders heikel wird es, wenn sexuelle Handlungen dabei eine Rolle spielen. Belastbare Zahlen dazu, wie viele Menschen in Deutschland Opfer von solchen Delikten werden, gibt es kaum, weil die potenziellen Straftaten so vielfältig sind: Sie reichen von Love-Scams oder Sextortion bis hin zur Erschleichung von Dienstleistungen oder Täuschungen mit möglicher sexueller Ausbeutung.

Manche dieser Handlungen spielen sich nur im Netz ab, andere finden auch ihren Weg in die physische Welt. Bei wieder anderen fehlt eine klare Grenze: Einige Handlungen erfüllen einen Straftatbestand, andere verstoßen nur gegen gesellschaftliche Normen und bleiben straflos.

Die Dunkelziffer bei Sex-Scams ist hoch, viele werden nie zur Anzeige gebracht. Vor allem, wenn die betroffene Person Sexarbeiterin ist, sagt Ana Ornelas in einem Interview, das wir über Zoom führen. Sie lebt in Berlin und ist Policy Officer für die European Sex Workers’ Rights Alliance, Beauftragte für Interessenvertretung der Digital Intimacy Coalition und unabhängige Forscherin zum Thema geschlechtsspezifische Gewalt.

„Viele Sexarbeiter:innen stehen der Polizei skeptisch gegenüber“, sagt Ornelas. „Und das aus gutem Grund.“ Sie spricht energisch, fast wütend. Sexarbeit ist stigmatisiert und in manchen Ländern sogar kriminalisiert, wer in dieser Branche arbeitet, bekommt oft nicht denselben Schutz der Behörden wie andere Menschen, sagt sie.

Ornelas glaubt, dass Sexarbeiterinnen häufiger von solchen Scams betroffen sind. „Ich glaube, dass manche Menschen – vor allem Männer – meinen, sie hätten generell ein Recht auf den Körper von Frauen und insbesondere von Sexarbeiterinnen“, sagt sie. Belastbare Daten dazu gibt es allerdings keine.

Was oft passiere, seien Rückbuchungen, sagt Ornelas. Dabei kaufen Menschen explizite Fotos oder Videos, zum Beispiel über die Plattform OnlyFans, sorgen dann aber dafür, dass der Betrag auf ihr Konto zurückgebucht wird. Wie das genau funktioniert, will Ornelas nicht sagen, denn sie möchte böswilligen Kunden keine Anleitung an die Hand geben. Aber: „Die Darstellerinnen werden so für ihren Service nie bezahlt“, sagt Ornelas. Für sie ist das nicht nur ein Scam, sondern auch eine Form von sexuellem Übergriff. „Und die Plattformen, die viel Geld mit den Models verdienen, lassen das einfach passieren.“

Adrineh Simonian, die Mitgründerin von Arthouse Vienna, hegt ebenfalls den Verdacht, dass Sexarbeiterinnen häufiger von Scams betroffen sind. Es ist Ende 2025, wir sitzen im Wohnzimmer ihres Hauses in einem kleinen Ort knapp außerhalb Wiens. Draußen regnet es. „Ich bin mir sicher, dass so etwas in der Porno-Branche öfter passiert“, sagt die ehemalige Opernsängerin, während sie eine Zigarette raucht. „Es ist sonnenklar, dass Frauen im Sexworking sehr vorsichtig sein müssen.“

Das bestätigt auch eine OnlyFans-Creatorin aus Wien. In einer WhatsApp-Sprachnachricht erzählt sie mir, dass sie unzählige Scam-Geschichten aus der Branche kenne. Sie selbst habe aber immer gut aufgepasst, deswegen sei ihr noch nie etwas passiert, sagt sie. Zum Interview, das wir ausmachen, erscheint sie nicht.

Das fällt auf, als ich in der Porno-Industrie recherchiere: Nur wenige sind bereit, mit Journalisten zu sprechen. Auch die tschechische Darstellerin, die Arthouse Vienna kontaktiert hat, antwortet mir nicht. „Sexarbeiterinnen stehen Medien skeptisch gegenüber“, erklärt mir Ana Ornelas. „Ein Großteil der Berichterstattung verstärkt Klischees.“ Außerdem wollen viele es sich nicht mit potenziellen Arbeitgebern verscherzen, weil sie kritisch über die Branche reden.

Da sie sich oft weder auf die Behörden noch auf die Plattformen verlassen können, stützen sich Sexarbeiterinnen und Menschen, die in der Porno-Industrie arbeiten, oft auf eigene Netzwerke. Und sie versuchen, potenzielle Kunden selbst zu verifizieren, sagt Ornelas. So wie es die tschechische Porno-Darstellerin getan hatte. Zum Zeitpunkt der Kontaktaufnahme von derEchte auf mysugardaddy.com arbeitete sie seit vier Jahren in der Branche und hatte bereits mehrere Scamversuche erlebt, schreibt sie in den Chats.

Der Mann sagt, er sei selbst ein Opfer⬆ nach oben

Was passiert wäre, wenn die Porno-Darstellerin nicht so vorsichtig gewesen wäre, darüber lässt sich nur spekulieren. Das von derEchte vorgeschlagene Treffen ist nie zustande gekommen. Klar ist aber, dass er versucht hatte, sie unter dem Vorwand eines lukrativen Jobangebots zu einem persönlichen Treffen zu bewegen. Und dass er dabei behauptete, Patrick von Arthouse Vienna zu sein. So viel lässt sich aus den Chatnachrichten rekonstruieren.

Als Patrick Catuz von den Chats erfährt, sitzt er gerade an seinem Schreibtisch und arbeitet. Sofort schnellt sein Puls hoch. „Du glaubst nicht, was für ein Stress-Ausschuss das war, als ich die Screenshots gesehen habe“, sagt er rückblickend. „Ich dachte, den Typen finde ich nie. Und dann kriege ich es nie hin, die Geschichte geradezurücken, wenn sie mal rauskommen sollte.“

Catuz muss herausfinden, wer hinter derEchte steckt. Und er hat Glück: Mit den Chats schickte die tschechische Porno-Darstellerin auch ein Foto. Es ist das Profilbild, das derEchte auf mysugardaddy.com verwendet hat. Zu sehen ist darauf ein Mann mit dunklen Haaren und Dreitagebart.

Noch am selben Abend gibt Catuz das Profilbild des Mannes in eine Suchmaschine ein und macht eine Bilder-Rückwärtssuche. Kein Ergebnis. Doch Catuz erinnert sich: Wenige Tage zuvor hatte er ein YouTube-Video über KI-Tools gesehen. Dabei wurde auch ein Tool vorgestellt, das auf Gesichtserkennung spezialisiert ist.

Catuz lädt das Bild hoch und stößt auf weitere Bilder von dem Mann. Und über die weiteren Bilder findet er noch mehr: Name, Adresse, Facebook-Profil. „Jetzt hab ich den Typen“, denkt Catuz in dem Moment.

Er lässt den Mann über seinen Anwalt kontaktieren. Hat er unter dem Nutzer derEchte Frauen kontaktiert und dabei den Anschein erweckt, bei Arthouse Vienna beschäftigt zu sein? Die Antwort des Mannes: Er sei im Jahr zuvor selbst Opfer eines Hackerangriffs geworden. Jemand müsse seine Identität gestohlen haben, um damit Frauen zu scammen.

Kurz darauf willigt er trotzdem ein, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen. Mit der Unterschrift am 20. Januar 2024 verpflichtet er sich, „es hinkünftig zu unterlassen, in wie auch immer gearteter Weise den Anschein zu vermitteln, mit Arthouse Vienna in welchem Kontakt auch immer zu stehen.“ Bei Zuwiderhandeln drohe dem Mann eine Konventionalstrafe in Höhe von 500 Euro. Außerdem hat er die Anwaltskosten in Höhe von 1.200 Euro zu tragen.

Ein Schuldeingeständnis ist eine Unterlassungserklärung jedoch nicht. Ob der Mann, der auf dem Profilfoto des Accounts derEchte zu sehen war und der die Unterlassung unterschrieben hat, tatsächlich die Nachrichten an die tschechische Porno-Darstellerin geschrieben hat oder ob seine Version der Geschichte stimmt, wonach er selbst Opfer eines Identitätsdiebstahls wurde, wissen wir nicht.

Letztendlich entscheidet sich Patrick Catuz dazu, es bei der Unterlassungserklärung zu belassen und den Mann nicht zu klagen. „Ich war dann auch einfach erleichtert, dass die Sache erledigt war“, sagt er.

Bis heute lässt sich nicht mit Gewissheit sagen, was das Ziel von derEchte war, als er der tschechischen Porno-Darstellerin auf mysugardaddy.com geschrieben hatte. Und ob sie die einzige Frau war, bei der er sich als Patrick von Arthouse Vienna ausgegeben hat. Das Facebook-Profil des Mannes, der auf dem Profilbild des mysugardaddy.com-Accounts zu sehen war, wurde mittlerweile gelöscht. Ob der User derEchte weiterhin auf der Seite aktiv ist, ist nicht bekannt.

Der Porno-Wissenschaftler, der Opfer eines Porno-Scams wurde

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