Mediennutzung

Wie du informiert bleiben kannst, ohne dich in der Nachrichtenflut zu verlieren

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Wenn am Morgen der Wecker klingelt, beginnt für Dominik der Nachrichtentag. Noch im Bett öffnet der 28-Jährige auf dem Smartphone die Resi-App, einen Chat-Bot, der ihm einen ersten groben Überblick über die News gibt. Anschließend überfliegt der Volkswirt die Betreffzeilen von zehn bis zwölf Newslettern und entscheidet, ob er sie öffnet. Insgesamt zehn bis 15 Minuten verbringt Dominik in dieser ersten Info-Rushhour mit den neuesten Schlagzeilen. Später im Pendelzug zur Arbeit hört er häufig Radio oder Podcasts und checkt über seinen RSS-Reader die neuen Links zu Inhalten, die er für seinen Job in einem Tech-Unternehmen braucht.

Doch obwohl der Nachrichtenkonsum zu seinem Alltag gehört und er abends in eine zweite Informationsrunde geht, hat Dominik danach sehr oft das Gefühl, dass das alles nichts bringt: „Den ganzen Tag über habe ich mich informiert, morgens die News gecheckt, abends auch, tagsüber nochmal beruflich reingesehen. Trotzdem habe ich am Abend den Eindruck, nicht informiert zu sein, weil da noch so vieles ist, was ich aufholen möchte.“ Twitter zum Beispiel, wo Dominik rund 550 Accounts folgt und bei den wichtigen Kanälen Push-Benachrichtigungen empfängt. „Das erhöht das Stresslevel und ist eine Quelle, die einen nicht beruhigt, sondern Zeit klaut“, sagt er.

Das ist die Nachrichtenflut

Die meisten Deutschen informieren sich heute online über ihre Mobilgeräte, meist auf dem Weg zur Arbeit. Am stärksten ist der Nachrichtenkonsum per Smartphone unter den 30- bis 49-Jährigen verbreitet: In dieser Altersgruppe liest gut die Hälfte der Internetnutzer (51 Prozent) Online-News. In der Generation der über 65-Jährigen nutzt dagegen nur rund jeder Zehnte das Handy, um sich zu informieren.

Über die Zahl der weltweit verfügbaren Nachrichtenseiten und -portale lässt sich nur spekulieren. Allein die zusammen mit Bild.de am häufigsten genutzte Nachrichtenseite Spiegel Online veröffentlicht am Tag durchschnittlich 100 Artikel. Im sozialen Netzwerk Facebook werden täglich gut fünf Milliarden Inhalte geteilt.

Durchschnittlich eine Dreiviertelstunde verbringen die Deutschen täglich im Netz mit medialen Inhalten – die 14- bis 29-Jährigen mit fast zwei Stunden am längsten, die über 50-Jährigen mit neun bis elf Minuten am kürzesten. Gedruckte Tageszeitungen büßen dagegen stetig an Abonnements und Verkäufen ein.

Die Zahlen zur Online-Nutzung sind der ARD-ZDF-Onlinestudie 2017 entnommen sowie einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom.

Die Fülle an Informationen und die Schnelligkeit, mit der sich Nachrichten im Internet verbreiten, sind in den vergangenen Jahren exorbitant angestiegen. Und das stellt uns vor erhebliche Herausforderungen: Je umfassender wir informiert bleiben wollen, mit umso mehr Inhalten werden wir konfrontiert – besonders wenn die Interessensgebiete vielfältig sind wie bei Dominik (Politik, Wirtschaft, Gesellschaftspolitik, Wissenschaft). Denn unser Hirn kann diese Informationen nicht alle verarbeiten. Nur etwa ein Fünftel der am Bildschirm verfolgten Inhalte erreichen auch das Bewusstsein.

Das sagen die Hirnforscher

Neurowissenschaftler und Psychologen sehen in der Menge das Problem, denn mit steigender Auswahl an Informationsquellen steigt auch die Erwartungshaltung, die perfekte Information zu finden. Ein Teufelskreis, eine Suche ohne Ende: Vielleicht könnte man nicht doch noch viel besser informiert sein, selbst wenn die Informationen bereits sehr gut waren? Das stresst.

Stress wird nach Ansicht der Hirnforschung in den meisten Fällen durch Kontrollverlust ausgelöst. Er entsteht, wenn es keine Lösungsstrategie für ein bestimmtes Problem gibt. Stress ist nicht grundsätzlich schlecht, kann aber auf Dauer zu schweren gesundheitlichen Beschwerden führen, von Kopfschmerzen bis hin zu Depressionen. Wer unter Belastungen leidet, sollte sich selbst fragen, welche Informationen er tatsächlich braucht und wie abhängig er sich davon machen möchte. Dadurch gewinnen die Betroffenen die Kontrolle zurück.

Nur was für einen selbst emotional wichtig ist, brennt sich ein. Unwichtiges sortiert das Gehirn aus, denn Wissenslücken und Vergessen sind wichtig für seine Gesundheit. Was es als relevant empfindet, ist sehr individuell und umfasst all das, wozu bereits Spuren gelegt sind, Vorwissen da ist, persönliche Beziehungen vorhanden sind. 99 Prozent dessen, was wir am Tag aufnehmen, ist am Abend wieder verschwunden.

Das sagt die Expertin

Neben Slow Food und Slow Travel könnte bald auch Slow Reading zum Trend werden. Das bedeutet eigentlich nichts anderes, als sich ruhig und konzentriert einem Lesestoff zu widmen und das Smartphone dabei auszuschalten. Dafür nutzte man früher Bibliotheken. Aber womöglich bedarf es heute eines besonderen Namens und Ortes, um wieder Anhänger für eine eigentlich alte Kulturtechnik zu finden.

Ähnliche Ansätze gibt es im Journalismus. Einer heißt Slow Media. Die Medienforscherin Sabria David hat ihn mitbegründet. Sie leitet das Slow Media Institut, das zu den Auswirkungen und Potenzialen des digitalen Wandels auf Gesellschaft, Arbeit und Medien forscht, und hat gemeinsam mit zwei Kollegen ein Manifest verfasst. Darin fordern sie in 14 Punkten von den Medien, angemessene Antworten auf die neuen Technologien zu finden, die das Produzieren von Inhalten noch leichter, schneller und kostengünstiger machen: „Analog zu Slow Food geht es bei Slow Media nicht um schnelle Konsumierbarkeit, sondern um Aufmerksamkeit bei der Wahl der Zutaten und um Konzentration in der Zubereitung.“

Das britische Print-Magazin Delayed Gratification treibt die Idee auf die Spitze, denn es befasst sich ausschließlich mit Ereignissen, die mindestens drei Monate zurückliegen. Entsprechend ist der Fokus der Beiträge, die Berichterstattung ist reflektiert und hintergründig.

Gefragt sind in erster Linie aber die Nutzer. Sie müssen die Verantwortung dafür übernehmen, wie sie Informationen konsumieren. „Es ist ja immer so, dass die Kulturtechnik sich erst im Umgang mit der Technik entwickelt“, sagt Sabria David, die Germanistik studiert hat und seit vielen Jahren zu Phänomenen des Medienwandels forscht. Das heißt: Wir als Leser finden noch keine fertigen Strategien vor, an denen wir uns orientieren können. Wir entwickeln sie gerade erst, indem wir die neuen technischen Möglichkeiten nutzen und dabei auch Irrwege gehen. „Wir haben in den letzten Jahren ein bisschen die Kontrolle der Technik überlassen. Man muss sich als Mediennutzer bewusst werden, dass man von diesen großartigen Möglichkeiten, die das Netz bietet, das nutzt, was man in dem bestimmten Moment gerade haben will“, sagt David. Und dass man es vor allem nicht nur nutzt, weil es geht oder weil es gerade an einen herangetragen wird, sondern dass man selbst hoheitsvoll und souverän damit umgeht.

Die Medienforscherin sagt, dass wir im digitalen Zeitalter den Anspruch an Vollständigkeit aufgeben müssen. „Umso wichtiger wird das Filtern, Gewichten und Priorisieren von Informationen – eigentlich ganz klassische Kulturtechniken. Soziale Filter können dabei helfen, zum Beispiel bei Twitter, wo man die weitergeleitete Information einordnen kann, wenn man den Twitter-Nutzer und seine Vorlieben und Kompetenzen kennt und einschätzen kann."

Personalisierung heißt das dahinterstehende Konzept: Ich erhalte Informationen entsprechend meiner Interessen – entweder, weil Algorithmen diese errechnet haben, oder weil ich sie durch eine bestimmte Auswahl selbst definiert habe. Die Folge kann zwar die berühmte Filterblase sein, in der wir nur noch gleichförmige Meinungen kennenlernen. Personalisierung setzt im Grunde aber nur einen menschlichen Impuls mit technischen Mitteln um, nämlich Kontrolle zu behalten.

Das sagen die KR-Leser

Als ich die Leserinnen und Leser von Krautreporter zu dem Thema befragte, gab es viel Feedback. Aufgrund ihrer Ratschläge habe ich die beteiligte KR-Community vereinfacht in drei Typen von Informationsbeschaffern aufgeteilt:

Die Informationsfresser

Sie wollen sich möglichst schnell, umfassend und vielseitig informieren. Leser dieses Typs konsumieren generell mehrere Quellen aus vielen politischen Spektren. Bei der Einteilung etwa kann der Medien-Navigator helfen, den Robert und Volker empfehlen. Die Informationsfresser beschränken sich dabei nicht auf deutschsprachige News, sondern nutzen auch ausländische Medien und Blogs, sie stellen Nachrichten gegenüber und prüfen sie. Frank zum Beispiel liest täglich eine internationale Tageszeitung, Newsletter einer heterogenen Auswahl an internationalen Tages-, Wochen- und Monatszeitungen, den Alert der BBC und ab und zu ein Buch, das hilft, die Schwerpunkte einzuordnen. „Im Moment gefallen mir neben dem täglichen Newsletter von Krautreporter der von The Conversation und Eurotopics“, schreibt er.

Wer auf der Suche nach ausgefallen Medien ist oder Vorbilder sucht für den eigenen Konsum, dem ist das Medienmenü von Christoph Koch zu empfehlen. Regelmäßig stellen in dieser Krautreporter-Kolumne Persönlichkeiten ihre Nachrichtenquellen vor und erklären, warum sie sich gerade dort informieren.

Das Credo der Informationsfresser: Sie mischen selbst gesuchte Quellen mit Aggregatoren, wie Quartz und Piqd, mit Zeitungen (auch online, möglichst alle politischen Richtungen, auch wenn es manchmal weh tut), mit TV/Radio (Öffentlich-rechtlicher Rundfunkt) und mit Social Media. Sie stellen immer wieder die eigenen Meinungswelten bewusst mit gegenteiligen infrage. Sie sind darauf bedacht, Filterblasen zu vermeiden. Sie recherchieren nach Möglichkeit ohne Google oder andere massendatenspeichernde Institutionen.

Ihr Rat: Diese Art des Informationskonsums kostet Zeit, deshalb muss man sich mit den neuesten Apps und Tools gut organisieren und nach Möglichkeit den Arbeitsweg nutzen, um Nachrichten zu lesen oder nach vorherigem Download zu hören. „Anstrengend ist es allemal, da der Wust so groß geworden ist. Zeitfresser waren und bleiben die Diskussionsstränge in sozialen Medien. Die tue ich mir immer weniger an, weil zu schnell überhitzt und unsachlich“, schreibt Richard. Und Maik empfiehlt: „Immer mal was ausprobieren und ab und an Informationsdetoxen.“

Die Informationsgourmets

Sie konsultieren regelmäßig, am besten täglich, eine wechselnde oder beständige Auswahl an Kanälen, begrenzen sich aber die Zeit dafür oder reduzieren die Zahl der Medien. Sie setzen beispielsweise auf gute Bezahlmedien, wie Beate schreibt: „Eine der großen Tages- beziehungsweise Wochenzeitungen und seriöse Rundfunknachrichten (in meinem Fall die Süddeutsche, der Spiegel, Krautreporter, Deutschlandfunk und Phoenix). Guter Journalismus und seriöse Recherche kostet Geld. Das muss man wissen, wenn man im Internet nach Infos sucht.“ Oder sie empfehlen, so wie Roman, für jedes Thema vertrauenswürdige Quellen zu identifizieren, denen man folgen kann.

Die Gourmets reflektieren ihr Informationsbedürfnis und stellen sich dabei die Frage: „Warum möchte ich informiert sein?“, wie Anselm schreibt: „Wenn es nur geschieht, damit man in der Cafeteria mitreden kann, braucht man andere Informationen, als wenn man Entscheidungen fundieren will oder sogar Visionen entwickeln möchte.“ Sie suchen sich, so wie Jule, eine Basis-Informationsquelle, zum Beispiel die Tagesschau oder den Morgenpost-Newsletter von Krautreporter und greifen auf andere Medien zu, wenn sie in ein Thema tiefer einsteigen wollen.

Eine andere Möglichkeit ist es, so wie Werner, auf Übersichtsbulletins (beispielsweise tägliche Newsletter) zu setzen, denn „nicht alles muss immer im Detail gewusst werden“. Er empfiehlt aber, einen Stream für Serendipität einzuplanen und diesen zu speichern mit Pocket oder Evernote, um ihn später nach Bedarf zu lesen. (Danke, dass du dieses schöne Wort Serendipität – eine zufällige Beobachtung von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue und überraschende Entdeckung erweist – in diesem Zusammenhang einbringst, Werner). Der Gourmet findet auf diese Weise Wichtiges, das er gerade nicht suchte. Das heißt, der Plan, den er eigentlich verfolgte, ging schief – er wurde jedoch mit anderem dafür belohnt.

Der Rat des Gourmets lautet: „Ausgewählte unaufgeregte Kanäle und Themen konsumieren. Und dann damit leben, dass man nicht über alles informiert sein kann oder muss“, wie Julia schreibt.

Die Informationspuristen

Sie verlassen sich auf ihren Instinkt, die wichtigen Informationen schon nicht zu verpassen. Sie müssen die neuesten Nachrichten nicht in Echtzeit mitbekommen. Im Gegenteil, Newsletter und Push-Nachrichten sind Gift für sie. Ihr Credo: Wir sollten uns nicht selbst verrückt machen. Zum Beispiel Antje, die schreibt: „Meine Erfahrung über Jahre ist: Die wirklich wichtigen Dinge habe ich noch nie verpasst – wenn es wirklich wichtig ist, reicht es auch, es nach drei Tagen aus einem Kollegengespräch zu erfahren. Wichtig ist, sich eigene Grenzen zu setzen und herauszufinden, was einem guttut.“ „Auf Lücke leben und sich selbst vertrauen“, schreibt Steffen.

Roland liest Nachrichten grundsätzlich verzögert: „Nach sieben Tagen haben sich 80 Prozent aller unwichtigen Themen erledigt, die 20 Prozent Wichtiges sind leichter zu finden. Über Dringendes wird man sowieso aus dem sozialen Umfeld informiert. Ich praktiziere dies seit etwa zehn Jahren, ohne dadurch einen Nachteil zu haben.“ Ihr Credo: Eintagsfliegen können einem dadurch mal durch die Lappen gehen, aber was nicht wiederkehrt, löst keine Diskussion aus.

Ihr Rat lautet: Eigentlich reichen Wochenzeitungen oder Gespräche. Vera schreibt: „Ganz ehrlich: Ich war drei Wochen im Retreat und habe nichts Wesentliches verpasst. Diese Abstinenz muss man ausprobieren, denn erst die Erfahrung hat mir das Vertrauen gegeben, dass ich nicht jede Nachricht sofort brauche, um handlungsfähig zu bleiben. Ich lebe in der Großstadt. Ganz krasse Sachen erfahre ich schnell genug, via U-Bahn-Fernsehen oder Headlines der Zeitungen, die ja überall ausliegen. Und es gibt immer Freundinnen, die von etwas erzählen. Das ist sehr schön, weil es in Kontakt bringt.“

Was wir tun können

Ich habe auf Basis meiner Recherchen für euch einige Strategien zusammengestellt, wie ihr bei der stets wachsenden Menge an Informationen dennoch informiert bleiben könnt.

  • Wer sich lediglich allgemein über das grobe Weltgeschehen auf dem Laufenden halten möchte, kann das in der Regel mit nur einer Quelle tun.

  • Aus der Erkenntnis heraus, dass man nicht alles wissen kann, sollte man sich ein Orientierungswissen zulegen. Psychologen nennen das eine Landkarte des Wissens, das sich um die zentralen Themen des Lebens dreht (etwa Energie, Umwelt, andere Kulturen).

  • Wer sich für politische Hintergründe interessiert, sollte sich auf zwei bis drei Portale beschränken.

  • Push-Nachrichten abbestellen und den Hinweiston für eingehende News abschalten. Denn alles in Echtzeit zu erfahren, stresst.

  • Wer über den Tag verteilt durch RSS-Feed-Reader oder News Alerts mit Informationen auf dem Laufenden gehalten wird, sollte sich Zeitfenster im Tagesverlauf einrichten, in denen er die eingehenden Nachrichten konzentriert checkt.

  • Wen eine zeitliche Einschränkung zu sehr unter Druck setzt, könnte sich stattdessen inhaltlich auf einige Interessensgebiete begrenzen.

  • Klarheit darüber verschaffen, welche Ziele man mit dem Nachrichtenkonsum verfolgt und Mediennutzung daran orientieren.

  • Archive und Zeitungsstapel machen ein schlechtes Gewissen und stören die Leselust. Besser ist es, den Lesestoff systematisch durchzugehen, punktuell zu lesen und nur extrem Wichtiges aufzuheben. Was nicht interessiert, wandert sofort in den Müll.

  • Die Kunst ist, Dinge auszublenden, denn das wiederum setzt an anderer Stelle kognitive Leistung frei.

  • Gerümpel im Posteingang und Newsreader wegschmeißen. Es ist sinnvoll, sich zu fragen, ob man den Newsletter, den man im letzten Job bestellt hat, heute tatsächlich noch braucht.

  • Dem Hirn Gelegenheit geben, das Gelesene auch zu verarbeiten, kleine Pausen einlegen, umherlaufen, abschalten.

Es gibt nicht den einen goldenen Weg zur richtigen Dosis Information. Wir können uns nur immer wieder selbst überprüfen, regelmäßig ausmisten und entscheiden, was, wann und wie viel wir lesen. Claudia bringt das gut auf den Punkt: „Wenn man sich selber nicht den Druck auferlegt, jede Minute informiert zu sein, dann hat man auch keinen Stress. Hier hilft Yoga vielleicht besser als die Push Notifications sämtlicher Apps.“


Mit bestem Dank an alle KR-Leser, die sich beteiligt haben: Helmuth, Christiane, Roland, Thomas, Uta, Frank, Fränzi, Beate, Roman, Mort, Carlo, Evelyn, Werner, Hannes, Richard, Anselm, Robert, Sven, Volker, Pjak, Thomas, Julia, Ralf, Kai, Antje, Daniel, Frank, Hauke, Stefan, Robert, Maik, Michaela, Lukky, Christoph, Hanns-Jörg, Jo, Bernd, Maurice, Denis, Jule, Nicole, Robin, Paul, Doris, Claudia, Erika, Claudia, Alina, Steffen, Annett, Björn, Doris, Julia, Robert, Peter, Elga, Ute, Reinhard, Jele, Günter, Jasper, Martin, Carsten, Lennart, Falk, Vera, Imke, Phil, Harald, Simone Ines, Achim, Svenja, Gerd, Martin, Qi Li, Julia, Birka und an Dominik für seine Frage.
Die vollständigen Antworten der Leser könnt ihr hier nachlesen.

Redaktion: Alexander von Streit. Schlussredaktion: Vera Fröhlich. Bildredaktion: Martin Gommel (Aufmacher: unsplash / rawpixel).

In der Kolumne „Gebrauchsanweisung für dein Leben“ beantworte ich gemeinsam mit Experten eure persönlichen Fragen aus dem Alltag. Wenn du auch eine Frage hast, stelle sie hier.