Die dunkle Seite der Fußball-WM in Katar

Eine kurze Anleitung

6 Teile

Willkommen im Zusammenhang „Die dunkle Seite der Fußball-WM in Katar“. Hier findest du alle wichtigen Texte und Informationen zum Thema, damit du dir einen schnellen und guten Überblick verschaffen kannst.

Eine Einführung

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Thembi Wolf

Textchefin

Hallo! Ich habe in meinem Leben genau ein Fußballspiel geschaut, das Finale des „Sommermärchens“ der WM 2006. Trotzdem verfolge ich die Vorbereitungen auf Katar, denn diese WM ist mehr als nur Fußball. Ein Skandal jagt den nächsten. Menschenrechtsverletzungen, Verfolgung von LGBTIQ-Personen und vor allem: moderne Sklaverei. 
Wenn du diesen Zusammenhang gelesen hast, verstehst du, warum Katar so in der Kritik steht und wie die WM-Vorbereitungen das Leben der Menschen erschüttern. Du lernst Hotelbesitzer und Bauarbeiter kennen, die es in Katar aus der Armut geschafft haben. Aber auch die Familie von Wanderarbeiter Anish, der mit 19 Jahren in Katar starb. Und die „Diplomaten des Todes“, die den Familien von Opfern wie Anish bei der Entschädigung helfen. 

Zeit, das alles zu verstehen?

Wie leben die Familien der getöteten nepalesischen Gastarbeiter?

Wir kennen die Gesichter und Trikotnummern der WM-Fußballstars. Aber wer waren die Menschen, die für die Weltmeisterschaft in Katar Stadien bauten und von denen manche im Sarg in ihre Heimat zurückkehrten? Tausende Kilometer entfernt in Nepal erzählen ihre Familien.

Vom Wanderarbeiter zum Unternehmer

Im zweiten Teil von Martin Schibbyes Reportage aus Nepal treffen wir Hotelbesitzer und Bauarbeiter, die es in Katar aus der Armut geschafft haben, solche, die noch auf dem Weg sind und dem Versprechen des schnellen Geldes hinterherjagen. Und diejenigen, die gescheitert sind.

Die Bürokratie des Todes

Viele der Wanderarbeiter, die in Katar ihr Leben verloren haben stammen aus Nepal. Reporter Martin Schibbye hat die „Diplomaten des Todes“ besucht. Die Bürokraten, die den Familien der Opfer mit Entschädigungen helfen und die Bedingungen für die Wanderarbeiter:innen verbessern wollen.

Was andere dazu sagen

5 Quellen

Wie ein kleines Land so viel Macht bekommen konnte

Könntest du Katar auf einer Karte einkreisen? Wahrscheinlich nicht. Warum ist das Land so reich? Und ist Katar wirklich der Friedensstifter, als der es auf der internationalen diplomatischen Bühne auftritt? Gemeinsam haben Reporter:innen der Zeit und der ARD eine achtteilige Podcastserie recherchiert – ein diverses Mosaik eines kleinen, aber komplexen Landes.

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Die Macht des Fußballs im Nahen Osten

Was bedeutet Fußball für den Nahen Osten und Nordafrika? Der Politikwissenschaftler Jan Busse und der Historiker René Wildangel haben dazu ein Buch herausgegeben: „Das rebellische Spiel“. Es geht darin um Machtmissbrauch, das Trainingslager des FC Bayern in Doha – und Frauen, die im Stadion Bärte tragen.

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Wie ist das Leben im Nahen Osten, abseits der WM?

Oft wirft die deutsche Berichterstattung nur Schlaglichter auf das, was im Nahen Osten und in der Golfregion geschieht. Wer die Lage verfolgen und tief einsteigen will, kann beispielsweise dem unabhängigen Magazin „Middle East Eye“ folgen. Hier schreiben vor allem die, deren Perspektive wir selten lesen: Journalist:innen aus der Region.

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Das Geld und die Gier

Im Jahr 2010, als die Fifa längst schon unter Korruptionsverdacht stand, bekam Katar den Zuschlag für die WM. Der Fußballweltverband ist wohl eine der korruptesten Organisationen der Welt. Die Netflix-Doku „Fifa Uncovered“ verfolgt den Verband akribisch in dessen Abgründe. Und zitiert dabei Ex-Fifa-Boss Sepp Blatter mit den Worten: „Ich bat die Fifa nie, mir mehr zu geben – sie taten es einfach.“

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Die letzte Hoffnung

Versteckt zwischen einer Autobahn und einem abgelegenen Wüstenabschnitt liegt das Umm Salal Camp. Man übersieht es leicht. Genau wie die 4.000 Männer, die dort leben. Die fünf Protagonisten des Dokumentarfilms „The Workers Cup“ kommen aus Indien, Kenia, Nepal und Ghana. Die Filmemacher begleiten sie zwischen Arbeit und Massenschlafplatz. So nah dran wie keine andere Reportage.

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