Ein Kochtopf auf einem Gaskocher am Strand

Sören Frey

Sinn und Konsum

Krautreporter kocht! Das sind die Lieblingsrezepte der Redaktion

Unser Leser Jörn hat uns gefragt: Welches Gericht kocht ihr am liebsten? Das sind unsere Antworten.

Dieser Text ist im Rahmen unserer Communitywoche „All You Can Ask“ entstanden. Eine Woche lang haben wir alle Fragen beantwortet, die uns unsere Leser:innen gestellt haben. Eine war: Welches Gericht kocht ihr am liebsten? Der perfekte Anlass, um endlich mal zu erfahren, was die Kolleg:innen so kochen.

Die drei Varianten der Tomatensauce: die ostig anmutende, die filigrane Schrebergartenvariante und die italienische⬆ nach oben

Von Sören Frey, unserem Foto- und Social-Media-Redakteur

Macht zum Glück normalerweise bessere Fotos: unser Fotoredakteur

Macht zum Glück normalerweise bessere Fotos: unser Fotoredakteur | privat

Ich bin kulinarisch nie erwachsen geworden und vollkommen bei Nudeln mit Tomatensauce hängen geblieben. Meine Kinder danken es mir. Es gibt drei grundsätzliche Varianten bei uns im Haushalt: die etwas ostig anmutende Variante von meiner Mutter (mittelfeine Zwiebel, Würstchenscheiben, reichlich Ketchup), die filigrane Schrebergartenvariante meiner Oma (feine Zwiebel, extrem viel Petersilie, entweder Tomatensuppe im Glas oder Dosentomaten mit Suppengrün). Und ja, es gibt auch eine italienische Variante: halbierte Zwiebel kurz in Butter geschwenkt, Salz, Dosentomaten, Unmengen an geriebenem Parmesan und dann 40 Minuten kochen lassen. Mein Kollege Gabriel Yoran hat mir vor ein paar Jahren den entscheidenden Tipp zur richtigen Wahl der Dosentomaten gegeben.

Was ich nur sehr schwer über mich bringe: Nudeln mit Sauce zu verheiraten. Ich brauche zwei getrennte Töpfe. Mein Opa hat die erste Salzkartoffel seiner Mahlzeit immer pur gegessen, so handhabe ich es auch mit Pasta. Das würde meinem Kollegen Gabriel nun weniger gefallen.

Das Zweitbeste der Welt: ein knuspriges Brot aus dem Ofen zu ziehen⬆ nach oben

Von Martin Gommel, unserem Gesundheitsreporter

Brot backen mit Martin Gommel

Brot backen mit Martin Gommel | privat

Ich habe seit dem vergangenen Herbst chronische Migräne und in dieser Zeit mit dem Backen angefangen. So habe ich eine kleine Aufgabe, die ich in meinen schmerzfreien Momenten easy erledigen kann. Es ist einfach das Zweitbeste von der Welt, ein knuspriges Brot aus dem Ofen zu ziehen. Das Beste? Nach einer Stunde Kühlen anschneiden und mit etwas Butter reinbeißen. 

Zutaten:

  • 600 Gramm Mehl
  • 7 Gramm Hefe 
  • 7 Gramm Salz 
  • 4 Esslöffel Leinsamen 
  • 4 Esslöffel Chiasamen
  • 350 Milliliter Wasser 

Zubereitung:

Ich gebe alle Zutaten, bis auf das Wasser, in eine Schüssel und vermische sie mit einem Holzlöffel. Dann schütte ich das Wasser dazu und verrühre alles fünf Minuten zu einem dickflüssigen Teig. Anschließend decke ich die Schüssel mit einem Teller oder Frischhaltefolie ab und stelle sie 24 Stunden in den Kühlschrank. Dort wird der Teig mithilfe der Hefe aufgehen. 

Am nächsten Tag streue ich eine dünne Schicht Mehl über den Teig und steche mit einem Pfannenwender seitlich ein, bis ich den Teig einmal in der Schüssel umdrehen kann. Nochmal Mehl drüber, fertig. 

Ich stelle einen Topf, der komplett (!) aus Metall sein muss, mit Deckel bei 250 Grad in den Backofen. Nach 15 Minuten ziehe ich den Topf mit hitzebeständigen Grillhandschuhen heraus und lasse den Teig aus der Schüssel dort hineinfallen. 

  • 45 Minuten bei 250 Grad backen, mit Deckel 
  • anschließend 15 Minuten bei 250 Grad backen, ohne Deckel 
  • herausnehmen und 60 Minuten abkühlen lassen 
  • Enjoy!

Die geilsten (veganen) Krautwickel aller Zeiten⬆ nach oben

Von Isolde Ruhdorfer, unserer Außenpolitikreporterin

Hinweis: Auf Hochdeutsch sagt man „Kohlrouladen“. Aber der richtige Begriff ist natürlich Krautwickel.

Zutaten:

  • ein großer Krautkopf (der „Urkohl“ von Rewe eignet sich ziemlich gut)
  • Veggie Hack (ich nehme das von DM)
  • Sachen, dass es schmeckt: Zwiebel, Knoblauch, Tomatenmark, Rotwein, Sojasauce, Gewürze

Arbeitsschritte:

  • Die Krautblätter einzeln abmachen und in sehr salzigem Wasser für drei Minuten blanchieren.
  • Für die Füllung Zwiebel und Knoblauch andünsten, Veggie Hack hinzufügen, mit Sojasauce und Rotwein ablöschen, mit Gewürzen nach Gusto abschmecken.
  • Drei bis vier Esslöffel der Füllung auf jedem Blatt platzieren und einwickeln. Bei mir „kleben“ die Blätter so gut, dass man sie nicht zusammenbinden muss.
  • Die fertigen Wickel von beiden Seiten anbraten.

Dazu schmecken Reis und Crispy Chili Öl.

Anfang 30 und ein Opfer meiner Zeit: Auberginen von Ottolenghi⬆ nach oben

Von Benjamin Hindrichs, unserem Politikreporter

Viele meiner Lieblingsrezepte kommen aus den Kochbüchern von Ottolenghi. Mein Lieblingsrezept, das ich mindestens einmal die Woche koche: „Smokey, creamy pasta with burnt aubergine and tahini“. Du kannst es hier online finden. Die Sauce ist der Wahnsinn und echt leicht zu machen! Und dann einfach mit einem anderen Gemüse kombinieren, wenn man keine Lust mehr auf Auberginen hat.

Deutsche Pizzabäcker in Italien? Äh, was? Äh, ja!⬆ nach oben

Von Bent Freiwald, unserem Bildungsreporter (und Pizzabäcker)

Pizza backen in Italien mit Bent

Pizza backen in Italien mit Bent | privat

In meinem letzten Italien-Urlaub hatten wir einen originalen Pizzaofen aus Stein auf der Terrasse stehen. Eine Freundin und ich haben uns seiner angenommen und einen Pizzateig nach neapolitanischem Rezept angesetzt. Zwei der Pizzen haben wir auch unserem italienischen Airbnb-Host vorbeigebracht, der nebenan wohnte. Am nächsten Tag kam er zu uns. Völlig begeistert meinte er: „Meine Frau hat immer Bauchschmerzen, wenn sie Pizza isst. Aber eure Pizza gestern hat sie super vertragen! Wie lange habe ihr den Teig ziehen lassen? Drei Stunden? Vier?“ Er war völlig baff, als wir meinten: „Neenee, 24 Stunden!“ Seitdem ist mein Lieblingsgericht, natürlich, selbstgemachte neapolitanische Pizza, am besten gebacken im Steinofen (jeder Haushaltsofen auf maximaler Hitze eignet sich aber auch für ein solides Ergebnis). Googelt für das Rezept am besten einfach nach originalen neapolitanischen Pizzarezepten und passt die Angaben an eure Personenzahl an.

Die perfekte Kombi: Pasta, ein grünes Gemüse und Käse⬆ nach oben

Von Lea Schönborn, unserer Bildungsreporterin

Ich gebe zu: Ich esse sehr gerne und sehr oft Brot mit Butter und Käse. Wenn eines der drei Dinge nicht vorhanden ist, werde ich etwas unentspannt. Ich lasse mich auch gerne bekochen. Wenn ich selbst mal koche(n muss), habe ich immer ein Lieblingsrezept. Das ändert sich ungefähr jährlich. Vor vier Jahren war es das Joghurt-Erbsen-Gericht von Ottolenghi. Vor drei Jahren war es eine Lauch-Carbonara, vor zwei Jahren dieses Weißkohl-Rezept (geht auch gut mit Udon-Nudeln). Und jetzt gerade ist es dieses Fenchel-Rezept. Mir fällt auf: Es sind immer Nudeln und ein grünes Gemüse involviert. Ich hasse es, zu lange auf mein Essen zu warten. Wenn ich koche, bin ich hungrig. Deswegen sind all diese Rezepte schnell, nicht so kompliziert und extrem lecker.

Was du für das Fenchelrezept brauchst:

  • 1 bis 2 Fenchelknollen
  • sehr viele Knoblauchzehen (mindestens fünf)
  • sehr viel Olivenöl
  • Zitronensaft
  • natürlich Pasta
  • Parmesan (oder eine vegane Alternative)
  • wenn du magst: Petersilie, Kapern, Chiliflocken

Wie du es am besten machst:

  • Du schneidest den Fenchel in längliche, dünne Streifen, gibst ihn mit dem Olivenöl, Zitronensaft, etwas Zitronenschale, dem Knoblauch, Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Kapern, der gehackten Petersilie in eine Auflaufform und brätst ihn bei 200 Grad so lange, bis der Fenchel weich und gleichzeitig knusprig wird (mindestens 20 Minuten).
  • Während alles im Ofen schmort, kochst du die Pasta. Dann gießt du sie ab und gibst etwas Kochwasser mit in die Auflaufform, fügst die Pasta hinzu und den Parmesan (so viel wie du magst, ich mag viel), vermengst alles miteinander und lässt es noch kurz im Ofen ziehen.
  • Dann genießt du.

Death by Chocolate⬆ nach oben

Von Theresa Bäuerlein, unserer Zeitgeistreporterin

Nachdem ich letztes Jahr das Rezept für Death By Chocolate entdeckt habe, habe ich es eine Zeitlang mit jeder fadenscheinigen Begründung, die des Weges kam, zubereitet (Geburtstage, beinahe-Geburtstage, Regentage, PMS-Tage, Urlaubstage). Eigentlich braucht man kein Rezept. Man nimmt irgendeinen dunklen Schokokuchen, er sollte eine gewisse Saugfähigkeit haben, und schichtet ihn mit einem sahnigen dunklen Schokoladenpudding und Bergen von geschlagener Sahne abwechselnd in eine Schüssel. Eine Glasschüssel wirkt hier spektakulär. Im Pudding sollte echte Schokolade sein, eine Prise Salz und ein kleiner Schluck starker Kaffee. Beides verstärkt den Schokoladengeschmack, sorgt aber nicht dafür, dass es nach Kaffee oder Salz schmeckt. Am Ende kommen gehackte Karamellschokade oder dunkle Schokoladenkekskrümel obendrauf.

Geröstete Aubergine mit crispy Kirchererbsen, Möhren-Fritten und Joghurt-Tahin-Dip⬆ nach oben

Von Rika Hagedorn, unserer Praktikantin und Social-Media-Expertin

Die Aubergine hat ein Imageproblem. zu weich, zu wässrig, zu geschmacklos. So lautet das Urteil einer stillen Mehrheit, die beim Blick auf das lilafarbene Nachtschattengewächs reflexartig das Gesicht verzieht. Dabei ist die Aubergine mein Lieblingsgemüse. Immer wieder muss ich sie verteidigen. Denn was ihr fehlt, ist keine genetische Aufwertung, sondern schlicht die richtige Behandlung.

Dieses Rezept ist der Beweis: Unter trockener Ofenhitze, einmassiertem Knoblauch und einer Würzung, die Harissa, Curry und rosenscharfes Paprika zusammenbringt, verwandelt sich die Aubergine in etwas, das selbst Skeptiker:innen überzeugt. Dazu Kichererbsen und Möhren-Fritten, die im Ofen so knusprig werden, dass man sie notfalls auch solo vernascht. Darunter ein Joghurt-Tahin-Dip, cremig, säuerlich, mit genug Knoblauch für den Rest des Abends.

Wer das probiert hat und die Aubergine danach immer noch ablehnt, dem ist nicht zu helfen.

Zutaten:

  • 2 Auberginen
  • 240 Gramm Kichererbsen (Dose, abgetropft)
  • Möhren, in feine Stifte geschnitten
  • Olivenöl
  • Knoblauch
  • Paprikapulver rosenscharf
  • Harissa
  • Rote Currypaste
  • 200 Gramm (Soja-)Joghurt
  • Tahin
  • Zitronensaft
  • Chiliflocken
  • Salz & Pfeffer

Schritte:

  1. Ofen vorheizen: Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Auberginen vorbereiten: Die Auberginen halbieren und die Schnittflächen mit einer Gabel mehrfach einstechen. Mit 4 Esslöffel Olivenöl beträufeln, frisch gepresste Knoblauchzehen einmassieren, dann mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver (rosenscharf) würzen. Mit der Schnittfläche nach oben aufs Blech legen.
  3. Möhren und Kichererbsen würzen: Die Möhren in feine Stifte schneiden und 240 Gramm Kichererbsen (Dose, abgetropft) in eine große Schüssel geben. Mit Olivenöl, Harissa, Paprikapulver, roter Currypaste, Salz und Pfeffer vermengen, bis alles gut bedeckt ist. Neben die Auberginen aufs Blech verteilen.
  4. Backen: Das Blech in den Ofen schieben und alles rösten, bis die Kichererbsen und die Möhren knusprig sind.
  5. Joghurt-Tahin-Dip anrühren: Währenddessen 200 Gramm (Soja-)Joghurt, 1 bis 2 Esslöffel Tahin, etwas Zitronensaft, gepresste Knoblauchzehen, Paprikapulver, gegebenenfalls Chiliflocken sowie Salz und Pfeffer in einer Schüssel verrühren, bis ein cremiger Dip entsteht.
  6. Anrichten: Den Dip großzügig auf einem tiefen Teller verstreichen. Die Auberginenhälfte mittig daraufsetzen. Crispy-Kichererbsen und Möhren-Fritten drumherum anrichten. Wer mag: noch einen Spritzer Zitrone und voilà ! Guten Appetit!

Wenn ich Leute beeindrucken will, mache ich Spinatknödel⬆ nach oben

Von Astrid Probst, unserer Gesellschaftsreporterin

Man hat ja so Gerichte, die man immer schnell kocht. Bei mir sind das vermutlich Gnocchi mit Salbei – wirklich easy. Gnocchi in Olivenöl und Butter anbraten, Salbeiblätter dazu, würzen, fertig. Aber darum solls nicht gehen. Es soll hier um die zweite Sorte Gericht gehen. Und zwar das Gericht, das ich mache, wenn ich Menschen beeindrucken will. Zumindest wirken immer alle beeindruckt. Nämlich von: Spinatknödel. Warum es Leute beeindruckt? Naja, wer macht heutzutage noch Knödel? Und: In Berlin gibt es kein Knödelbrot. Wirklich nicht. Nirgends. Also weiß schon mal jeder, der sich ein bisschen mit Knödel beschäftigt hat, dass da zumindest einiges an Aufwand dahintersteckt.

Zutaten:

  • 1 Baguette
  • 1 Schluck Milch
  • 200 Gramm Tiefkühlspinat, aufgetaut und Flüssigkeit ausgedrückt
  • 2 Eier
  • Salz, Pfeffer
  • Butter
  • Parmesan

So gehts: Knödelbrot kaufen, wenn ihr zu den Glücklichen gehört, die in einem Bundesland wohnen, in dem Knödelbrot zum Standardsortiment im Supermarkt gehört. Wenn nicht, entweder am Vortag Baguette kaufen, in Stückchen schneiden und über Nacht trocknen lassen. Oder ihr kauft frisches Baguette. Schneidet es in kleine Stückchen, so dass die Stückchen etwa Daumengroß sind. Breitet sie auf einem Backblech aus und trocknet sie bei 50 Grad im Ofen, das dauert weniger als 30 Minuten. Auskühlen lassen und danach in eine große Schüssel geben. Mit etwas Milch, zwei Eiern, aufgetautem Tiefkühlspinat zu einem Teig verkneten. Mit Salz und Peffer würzen. Wasser kochen, aber nicht sprudelnd. Knödel formen und hineingeben und etwa 15 Minuten im Wasser ziehen lassen. Währenddessen Butter in einer Pfanne schmelzen. Dann die Knödel servieren, Butter drüber und frischen geriebenen Parmesan und fertig.

Mein Soulfood: Chicken Vindaloo (geht auch ohne Chicken)⬆ nach oben

Von Alexander Krützfeldt, unserem Männerreporter

Echtes Chicken Vindaloo ist ein kulinarisches Erbe aus Goa, das seine Wurzeln im portugiesischen Carne de Vinha d’Alhos (Fleisch in Wein und Knoblauch) hat.

Das „Original“ enthält keine Kartoffeln (das „Alloo“ im Namen kommt vom portugiesischen „Alho“ für Knoblauch, nicht vom indischen „Aloo“ Kartoffel) und verzichtet auf Sahne oder Kokosmilch. Der Clou ist die Balance aus extremer Schärfe und der Säure von Essig. Das Schöne an dem Gericht ist, dass es einen derart eigenen Geschmack hat, dass es kein Chicken braucht, sondern mit allem funktioniert, was so im Haus ist: Pilze zum Beispiel.

Die Vindaloo-Paste

Das Geheimnis liegt im Marinieren. Püriere folgende Zutaten zu einer glatten Paste:

  • 10 bis 12 getrocknete rote Chilischoten (eingeweicht)
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmelsamen
  • 4 bis 5 Gewürznelken
  • 1 Stange Zimt (ca. 3 Zentimeter)
  • 10 schwarze Pfefferkörner
  • 1 Teelöffel Senfkörner
  • 50 Milliliter Weißweinessig oder Apfelessig
  • 1 Stück Ingwer (daumengroß) und 6 Zehen Knoblauch

Zutaten für das Curry

  • 800 Gramm Hähnchenschenkel (entbeint, in mundgerechten Stücken)
  • 2 große Zwiebeln (fein gewürfelt)
  • 1 Teelöffel Kurkuma
  • 1 Esslöffel brauner Zucker (zum Ausbalancieren der Säure)
  • Salz nach Geschmack
  • Öl zum Anbraten

Zubereitung

  1. Marinieren: Das Fleisch mit der Vindaloo-Paste und etwas Salz vermengen. Mindestens 4 Stunden (besser über Nacht) im Kühlschrank ziehen lassen.
  2. Zwiebeln bräunen: Reichlich Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln darin langsam goldbraun und fast karamellisiert anbraten.
  3. Anrösten: Das Fleisch samt der kompletten Marinade hinzufügen. Kurz scharf anbraten, bis das Fleisch Farbe annimmt und die Gewürze herrlich duften.
  4. Schmoren: Kurkuma und Zucker unterrühren. Einen kleinen Schluck Wasser hinzufügen (das Curry sollte dickflüssig sein, nicht suppig). Deckel drauf und bei schwacher Hitze ca. 20 bis 25 Minuten köcheln lassen, bis das Hähnchen zart ist.
  5. Finishing: Mit Salz und gegebenenfalls einem extra Spritzer Essig abschmecken.

Pro-Tipp: Vindaloo schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, da der Essig die Aromen richtig schön in das Fleisch zieht. Serviere es traditionell mit einfachem Basmati-Reis oder fluffigem Sanna (goanischer Reiskuchen).


Redaktion: Lea Schönborn, Schlussredaktion: Susan Mücke, Fotoredaktion: Sören Frey, Audioversion: Christian Melchert

Krautreporter kocht! Das sind die Lieblingsrezepte der Redaktion

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