Was ist Krautreporter?

Krautreporter ist ein Magazin für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unabhängig, werbefrei, ermöglicht von unseren Mitgliedern.

Krautreporter-Autorinnen und -Autoren sind immer auf der Suche nach Geschichten, die von den normalen Nachrichten abweichen. Wir helfen unseren Leserinnen und Lesern, die Zusammenhänge des Weltgeschehens besser zu verstehen – mit der Ruhe, der Sorgfalt und der Zeit, die nötig sind, um eine Geschichte zu erzählen. Wir schätzen das Engagement und das Wissen unserer Mitglieder und arbeiten bei vielen Themen direkt mit ihnen zusammen.

Die Redaktion

Theresa Bäuerlein (Reporterin)

Ich schreibe bei Krautreporter vor allem über gesellschaftliche Phänomene, Konsum, Psychologie. Dabei bin ich nicht nur auf der Suche nach dem, was gerade neu ist, sondern auch nach interessanten, alternativen Blickwinkeln auf Themen, die eigentlich alle schon kennen. Der schönste Moment als Reporterin ist für mich immer, wenn bei meinen Recherchen selbst der Kopf aufgeht, wenn also feste Vorstellungen zerbrechen und ich ein weiteres kleines Puzzleteil in diesem riesigen Universum zu verstehen glaube. Und wenn ich für meine Geschichten Frauen und Männer treffen kann, die zeigen, dass Menschen nie Klischees sind. Zusammen mit Esther Göbel kümmere ich mich außerdem um die Textredaktion.


Sebastian Esser (Herausgeber)

Ich bin zuständig dafür, dass bei Krautreporter alles funktioniert: Die Redaktion, die Software, die Vermarktung, die Strategie – und auch der Rest nicht auseinanderfliegt. Ich habe Politikwissenschaft studiert, die Berliner Journalistenschule besucht, das Magazin V.i.S.d.P. mitgestartet und bei Vanity Fair über Politik berichtet. Außerdem bin ich Gründer: Krautreporter ist das dritte Unternehmen, das ich aufbaue. Das ist manchmal ein großer Kraftakt, gleichzeitig die tollste Erfahrung meines beruflichen Lebens. Ich bin verheiratet, habe vier Kinder und lebe in Berlin. Ihr erreicht mich unter sebastian@krauteporter.de oder per Facebook oder Twitter.


Christian Fahrenbach (Reporter, New York)

Ich schreibe für Krautreporter von Montag bis Freitag die Morgenpost - ein Newsletter, der drei Nachrichtenthemen des Tages so erklärt, dass einem in der Kantine nichts passieren kann, wenn der Chef darüber reden möchte. Das hält nicht nur mich immer einigermaßen gescheit, sondern es sorgt auch immer wieder für einige der tollsten E-Mail-Wechsel mit Lesern, die ich als Journalist je hatte. Ihn gibt's gratis hier. Meine regulären Artikel handeln aktuell häufiger von dem Mann, den die Amerikaner zu ihrem 45. Präsidenten erkoren haben, denn ich wohne seit drei Jahren in New York - übrigens nie mehr als 15 Taximinuten von Trump-Tower entfernt. (Keine Ahnung, ob das etwas Gutes ist.) Etwas mehr über mich gibt’s bei twitter oder auf meiner Webseite.


Vera Fröhlich (Textchefin)

Meine Hauptaufgabe ist die Organisation rund um die Beiträge: Termine koordinieren, Bilder mit dem Fotochef absprechen, Texte auf die Webseite einbauen, Artikel redigieren und veröffentlichen. Außerdem betreue ich noch unsere Genossenschaft und arbeite der Buchhaltung zu. Vor meiner Zeit bei Krautreporter war ich ein Vierteljahrhundert lang Korrespondentin bei Nachrichtenagenturen. Ich schreibe als Diplomagraringenieurin gerne über Themen, die mit Landwirtschaft zu tun haben und freue mich über Ideen an vera@krautreporter oder über Facebook.


Christian Gesellmann (Reporter, Bukarest)

Ich bin in der DDR geboren. Als die Mauer fiel, war ich fünf Jahre alt. Ziemlich deprimierend: zur richtigen Zeit am richtigen Ort, wenn Weltgeschichte geschrieben wird, aber keine Ahnung davon. Zwei Stunden Autofahrt entfernt bricht ein politisches System zusammen, ereignet sich eine Revolution, und ich? Spiel mit der Katze, geh zeitig ins Bett. Trotzdem großartig: Ich kann das angebliche Ende der Geschichte einfach verpennen, muss nicht fliehen, nicht flennen. Als Journalist bin ich ein schuldiger Optimist und immer unterwegs. Als Reporter versuche ich Themen in einem größeren Zusammenhang zu betrachten, egal ob es um Drogen, erpresserische Taxifahrer, nette Neonazis, meine Heimat Sachsen oder Arbeitsmigration geht.


Esther Göbel (Reporterin)

Ich mache bei Krautreporter alles, was mit Texten zu tun hat. Ich schreibe also selbst, am liebsten Reportagen vor Ort, draußen, aber gemeinsam mit Theresa mache ich auch die Textredaktion. Wir betreuen die Geschichten unserer Kollegen innerhalb der Redaktion und die von freien Autoren (denn jeder Artikel durchläuft ein mehrstufiges Schleifensystem, bis er letztlich veröffentlicht wird). Das umfasst eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den jeweiligen Texten sowie später eine formelle. Neben Krautreporter arbeite ich noch für das Schweizer Magazin REPORTAGEN und schreibe hin und wieder, falls die Zeit es zulässt, für die Süddeutsche Zeitung.


Martin Gommel (Fotochef)

Ich habe zwei Aufgaben bei Krautreporter. Zum einen sorge ich als Bildredakteur dafür, dass unsere Artikel mit Bildern serviert werden, die „Lust auf Lesen“ machen. Dazu gehört auch, dass ich mit den Reportern vor Ort auf Recherche bin, um Protagonisten authentisch zu porträtieren. Und zum anderen publiziere ich als Fotojournalist mit meiner Bildsprache und in meinen Worten Fotoessays über tagesaktuelle Ereignisse, die mich bewegen.


Rico Grimm (Reporter)

Als Reporter kümmere ich mich sehr viel um politische und wirtschaftliche Themen. Gerade Fragen zu Arbeit, (Grund-)Einkommen, Ungleichheit, Globalisierung und politischer Ideologie beschäftigen mich. Parallel betreue ich federführend aber auch den Facebook- und Twitter-Auftritt von Krautreporter und kümmere mich zusammen mit Susan darum, dass sich KR-Autoren und Leser nicht nur in der Kommentarspalte austauschen, sondern auch in Facebook-Gruppen gemeinsam an Projekten arbeiten, über Umfragen Recherche-Ansätze sammeln oder auf anderen Wegen ins Gespräch kommen. Zwei Fragen leiten mich bei meiner Arbeit: Warum? Und: Was wissen unsere Leser, was wir nicht wissen, und wie erfahren wir das? Ich bin aufTwitter und Facebook. Ihr erreicht mich aber auch per Mail: rico@krautreporter.de.


Gregory Igelmund (Entwickler)

Unabhängiger und partizipativer Journalismus braucht eine solide technische Plattform. Während die Redakteure den Journalismus machen, baue ich mit Freude im Maschinenraum an der Krautreporter-Plattform. Mein Handwerk habe ich zuvor bei betterplace.org erlernt - die bringen Transparenz in den Spendenmarkt. Und ihr findet mich hier auf Twitter, github oder auf grekko.de.

Alleine mache ich das nicht. Daher geht mein Dank an bitcrowd für die initiale Entwicklung, an Makandra für überragendes Hosting und Support und an René Roth für die Arbeit am Front End.


Christoph Koch (Autor)

Ich betreue die Rubrik „Medienmenü“. Dort stellen interessante Menschen vor, was sie so den ganzen Tag lesen, hören und sehen. Und beschreiben, wie sie es schaffen, im großen Nachrichtenrauschen und Informationsdschungel den Überblick zu behalten. Lieblingsmagazine oder -podcasts dürfen dort ebenso empfohlen werden wie Apps, mit denen sich besonders gut Texte archivieren lassen. Bevor es Krautreporter gab, habe ich diese Rubrik auf meinem eigenen Blog veröffentlicht. Ursprünglich stammt das Konzept vom amerikanischen Magazin „The Atlantic“, wo es bis 2014 unter dem Titel „What I Read“ erschien.


Alexander Krützfeldt (Reporter, Leipzig)

Ich bin Journalist und Buchautor. Meine Reportagen erscheinen in fast sämtlichen überregionalen Medien. In meinen Texten beschäftige ich mich mit den Themen Kultur, Kriminalität, Gerechtigkeit und Armut. Zudem habe ich eine Schwäche für Glücksspieler und Verlierer, vermutlich, weil mich das selbst am besten trifft.


Susan Mücke (Reporterin)

Ich bin bei Krautreporter Kolumnistin und schreibe die regelmäßige Serie „Bin ich normal?“ In meinen Beiträgen beantworte ich Alltagsfragen unserer Leser, mit Hilfe von Zahlen, Daten und Statistiken. Zurzeit entwickle ich zwei weitere Reihen, in denen ich gemeinsam mit Krautreporter-Mitgliedern aktuellen Fragen in Politik und Gesellschaft auf den Grund gehen möchte. Daneben bin ich bei Krautreporter verantwortlich für alle Fragen rund um Leserbeteiligung.


Philipp Schwörbel (Vorstand der Genossenschaft)

Ich bin verantwortlich dafür, dass bei Krautreporter all das funktioniert, was mit Geld zu tun hat: Verkauf, Finanzen, Controlling, Personal und Recht, vor allem aber für all das, was mit der Genossenschaft zu tun hat. Ich bin Diplom-Kaufmann und habe zusätzlich ein Aufbaustudium als TV-Producer abgeschlossen. Bevor ich mit den Prenzlauer Berg Nachrichten meine erste Zeitung gegründet habe, habe ich in der Bertelsmann Stiftung, bei der UFA Film & TV Produktion und Gesine Schwan gearbeitet. Außerdem bin ich Gründer von Krautreporter und Steady. Ich lebe in Berlin, habe zwei Kinder und ihr erreicht mich unter schwoerbel@krautreporter.de, bei Facebook und LinkedIn.


Alexander von Streit (Herausgeber, München)

Nachdem ich die ersten Jahre bei Krautreporter als Chefredakteur die Redaktion geleitet habe, beschäftige ich mich inzwischen als Herausgeber mit der strategischen Weiterentwicklung – und kontrolliere als Aufsichtsratsvorsitzender die Krautreporter-Genossenschaft. Ich habe Politikwissenschaft studiert und bei der Frankfurter Rundschau volontiert. Danach war ich unter anderem Chefredakteur für die deutsche Ausgabe des Magazins Wired, leitete das Digital-Ressort bei Focus Online und war Chefredakteur des Medienmagazins Cover. Neben Krautreporter habe ich auch den Medien-Think-Tank Vocer gegründet. Ihr erreicht mich unter vonstreit(at)krautreporter.de, per Facebook, Twitter oder Linkedin.


Dominik Wurnig (Reporter)

Ich bin ein Journalist aus Wien in Berlin. Als Kind wollte ich eigentlich zum Fernsehen. Zum Glück wurde aber das Internet erfunden, und deshalb darf ich heute zerzauste Haare, Bart und Hoodie tragen. In Wien und Lyon habe ich Theaterwissenschaft studiert, in New York Journalismus. Heute mache ich am liebsten Geschichten über gute Ideen mit Daten und Videos. Gute Ideen schickst du mir am besten über Facebook oder Twitter.


Grundsätze

1. Gemeinsam sind wir Krautreporter. Unterstützer, Leser und Autoren stehen in ständigem Kontakt und helfen mit Informationen, Kontakten und Ideen, Journalismus besser zu machen.

2. Täglich die Geschichten hinter den Nachrichten. Unsere Autorinnen und Autoren produzieren jeden Tag einige wenige, sorgfältig recherchierte Beiträge, die helfen, unsere Welt besser zu verstehen.

3. Keine Werbung. Bei Krautreporter gibt es keine bezahlten Anzeigen. Mitglieder unterstützen Krautreporter mit 5 Euro im Monat. Dadurch ist Krautreporter vollkommen von seinen Mitgliedern abhängig – und von niemandem sonst.

4. Aus erster Hand. Wir recherchieren mit Ruhe und Sorgfalt, wenn möglich vor Ort. Wir gehen hin, rufen an und fragen nach. Wir nehmen uns die Zeit und den Platz, den wir brauchen. Es geht uns nicht um reine Meinungsbeiträge, sondern um Recherchen, Reportagen und Erklärstücke.

5. Autoren mit Haltung. Krautreporter steht nicht für eine politische Ideologie. Wir berichten als individuelle Persönlichkeiten mit einer jeweils eigenen Haltung. Unsere Autorinnen und Autoren teilen aber ein Verständnis von Journalismus, der unabhängig, sorgfältig und offen ist, und die Verpflichtung auf journalistische Qualität und handwerkliche Standards.

6. Neugier. Unsere Autorinnen und Autoren entscheiden selbst, worüber sie berichten. Jeder unserer Reporter hat sein ganz persönliches Spezialgebiet, aber wir trennen die Welt nicht in Ressorts wie Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft.

7. Transparenz. Unsere Autorinnen und Autoren machen Recherchematerial und Originalquellen so gut wie möglich allen Mitgliedern zugänglich. Wir dokumentieren Fehler, Befangenheiten und persönliche Beziehungen.

8. Gemacht für das Internet. Krautreporter ist digital. Wir arbeiten mit den Ausdrucksmitteln, mit der kommunikativen Offenheit und in der Sprache des Netzes.

9. Persönlich. Für Krautreporter ist Journalismus mehr als Texte und Bilder. Viele Themen erschließen sich am besten im persönlichen Gespräch. Wir organisieren daher Veranstaltungen, Workshops und Treffen zwischen Unterstützern und Autoren.

10. Ein journalistisches Experiment. Krautreporter befindet sich in permanent beta. Wir sind immer auf der Suche nach neuen journalistischen Ausdrucksmöglichkeiten. Wir begreifen Journalismus nicht als Produkt, sondern als Prozess.


Genossenschaft

Krautreporter steht für unabhängigen, werbefreien Journalismus, ermöglicht durch seine Mitglieder. Nun haben wir die Krautreporter Genossenschaft gegründet, damit Leser sich auch am Unternehmen Krautreporter beteiligen können. Hier gibt es weitere Informationen zur Genossenschaft.


Redaktionsregeln

Unsere Autorinnen und Autoren sind den „Publizistischen Grundsätzen des Deutschen Presserats“ (Pressekodex) verpflichtet. Außerdem gilt:

Krautreporter-Beiträge sind nicht von Dritten finanziert. Reisekosten bezahlt Krautreporter. Wenn ein Veranstalter anbietet, für Reisenkosten oder Unterbringung aufzukommen, nehmen wir dieses Angebot nur im Ausnahmefall an. Und zwar nur dann, wenn eine Berichterstattung ansonsten nur sehr schwer möglich wäre und keine Vorgaben für die Berichterstattung damit verbunden sind. Solche Arrangements kennzeichnen wir unter dem jeweiligen Beitrag mit einer Erläuterung des Autors.

Bestehen Beziehungen zu Objekten der Berichterstattung, die Zweifel an der journalistischen Unabhängigkeit unserer Autorinnen und Autoren aufkommen lassen können, kennzeichnen wir dies unter dem jeweiligen Beitrag.

Sofern Autorinnen oder Autoren als Teil ihrer freiberuflichen Tätigkeit in PR und Marketing tätig sind, verpflichten sie sich, solche Aufträge streng von ihrer journalistischen Arbeit getrennt zu halten und mögliche Interessenkonflikte im Zweifel transparent zu machen.

Unsere Geschichten basieren auf eigenen Recherchen. Wenn wir Informationen anderer Medien verwenden, verweisen wir auf die Quellen. Fehler korrigieren wir schnellstmöglich mit einem Hinweis unter dem jeweiligen Beitrag.

Wir gehen fair mit freien Mitarbeitern um. Dazu haben wir uns auf die im Code of Fairness des Berufsverbands „Freischreiber“ formulierten Regeln verpflichtet.

Transparenz

Das Krautreporter-Team veröffentlicht hier Informationen über Nebenbeschäftigungen, um mögliche Interessenkonflikte für unsere Mitglieder und Leser transparent zu machen. Und zwar nach folgenden Kriterien: bezahlte Aufträge über mehr als 200 Euro von nicht-journalistischen Auftraggebern, zum Beispiel in PR und Öffentlichkeitsarbeit.

Stand: Januar 2016

Nebenbeschäftigungen

Theresa Bäuerlein: Ich habe 2015 an einer bezahlten Diskussion der Heinrich-Böll-Stiftung über meine Romanverfilmung „Hannas Reise“ teilgenommen. Ich bin Mitglied der DJU und mache gelegentlich Übersetzungs- und Redigierarbeiten für Verlage und ein Berliner Meditationszentrum.

Sebastian Esser: Ich bin beteiligt an der Firma Steady UG, die einen Teil ihres Budgets durch den DNI Innovation Fund von Google erhalten hat. Ich bin Mitglied bei Freischreiber. Bis August 2016 war ich Mitglied im Deutschen Journalistenverband (DJV). Ich unterstütze seit 2015 das Projekt wirmachendas.jetzt. Im Auftrag des Europarats betreue ich seit 2016 als Mentor journalistische Startups. Ich war im Sommersemester 2016 Lehrbeauftragter der HTW Berlin am Institut für Medieninformatik.

Christian Fahrenbach: Fortlaufende Mitarbeit für den Yaez-Verlag Stuttgart im Bereich Beratung/Konzeption. Dort arbeite ich intern (ohne Kundenkontakt) bei der Konzeption von Ausschreibungen mit. Extern besteht Kontakt mit Unternehmen durch Texte und Konzeption/Themenplanung für ein vierteljährliches Jugendmagazin mit dem Deutschen Sparkassen Verband und durch Konzeption, Redaktion und Redigatur von Texten zum Jugendprojekt Think Big mit o2/Telefonica. Nach der Promotion in Zusammenarbeit mit der Unternehmenskommunikation der Audi AG war ich dort seit 2011 häufiger als freier Mitarbeiter gebucht, zuletzt bis November 2014 für die Kommunikation von Audi México. Für ein PR-Unternehmen zur Hochschul-Vermarktung in den USA habe ich im März 2016 einmalig eine Pressekonferenz begleitet und die dazugehörige Mitteilung verfasst.

Christian Gesellmann: Im Sommer 2016 habe ich für die evangelische Gemeinde Fagaras in Rumänien einen einwöchigen Zeitungsworkshop für Kinder geleitet. Daraus ist eine Kurzgeschichte entstanden. Im darauffolgenden Winter habe ich für drei Monate auf einem Weihnachtsmarkt in Edinburgh gearbeitet und darüber eine Reportage geschrieben.

Esther Göbel: Ich bin erst seit März 2016 bei Krautreporter dabei. Seitdem habe ich an einer bezahlten Veranstaltung des Museums für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch in Wien teilgenommen, das mich wegen meines Sachbuches aus dem vergangenen Jahr eingeladen hatte.

Rico Grimm: 2015: 2 Moderationen für die Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen.

Christoph Koch: Ich schreibe ab und zu Texte für Corporate-Publishing-Magazine, zum Beispiel für „Character“, das Kundenmagazin der Bethmann-Bank, oder „enkelfähig“, das Magazin der Haniel-Gruppe. Gelegentlich halte ich bezahlte Vorträge für Firmen oder Organisationen. Eine regelmäßig aktualisierte Liste über meine Tätigkeiten und geschäftlichen Verbindungen veröffentliche ich auf meiner Webseite.

Susan Mücke: Ich schreibe seit Juli 2015 einen wöchentlichen Newsletter für die Digital Eatery von Microsoft Berlin.

Alexander von Streit: Ich bin Mitgründer und Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Vereins für Medien- und Journalismuskritik (VfMJ e.V.), dessen Aktivitäten (unter anderem vocer.org, Vocer Innovation Medialab und Vocer Innovation Day) von verschiedenen Stiftungen, Organisationen und Unternehmen finanziell unterstützt werden. Außerdem bin ich Mitglied im Deutschen Journalistenverband (DJV). Ich bin Dozent im Studiengang Digital Journalism der Hamburg Media School, dessen Beirat ich außerdem angehöre. Neben der Krautreporter eG habe ich Firmenbeteiligungen bei Blinkenlichten Produktionen GmbH & Co KG iL und Carl Risch GmbH & Co KG. Ich halte gelegentlich Vorträge auf Medienkonferenzen (Honorar gab es dabei zuletzt 2016 von der Bayerischen Medien-Servicegesellschaft).

Dominik Wurnig: Ich war in der Vergangenheit für den Österreichischen Rundfunk ORF, für das ZDF, das MIZ-Babelsberg, die Firma Datenfreunde und die Open Knowledge Foundation Germany journalistisch tätig. An der Fachhochschule Joanneum in Graz habe ich einen Vortag zu Datenjournalismus gehalten. Im August 2016 habe ich an einer Summer School zu narrativem Journalismus teilgenommen. Einen Teil der Kosten haben die US-Botschaft in Wien, die University of Oregon sowie das FJUM Wien getragen. Ich habe im Herbst 2015 einen Auftragsartikel für das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft verfasst (Corporate Publishing). Ich arbeite regelmäßig als freier Journalist für den RBB.

Großunterstützer

Unterstützungen von Unternehmen von mehr als 1.000 Euro machen wir öffentlich. Privatpersonen können uns auch anonym unterstützen, um mögliche Nachteile für sie zu vermeiden. Wir veröffentlichen allerdings die Höhe der Unterstützung. Autoren kennen die Identitäten der anonymen Unterstützer in der Regel nicht.

Unterstützungen von mehr als 1.000 Euro von Unternehmen und Organisationen

Rudolf Augstein Stiftung: 50.000 Euro (2014)
KNDM GmbH: 9.000 Euro (2014)
Deutsche Messe AG: 1.500 Euro

Unterstützungen über 1.000 Euro von Privatpersonen

Sara Marburg: 20.000 Euro (2014)
Ulrich Essmann: 5.500 Euro (2014)
„Settembrini“: 10.000 Euro (2014, dieser Unterstützer möchte anonym bleiben)
"BCan”: 5.500 Euro (2014, dieser Unterstützer möchte anonym bleiben)
"mayst”: 1.000 Euro (2014, dieser Unterstützer möchte anonym bleiben)

Förderungen

Der Design Transfer Bonus des Landes Berlin bezuschusst „den Transfer von Design-Know-How von Unternehmen der Designbranche und von Hochschulen in kleine und mittlere Unternehmen“. Krautreporter hat eine Förderung in Höhe von 15.000 Euro erhalten.

Das MIZ Babelsberg hat 2016 unser Projekt Yallah Deutschland mit insgesamt 21.500 Euro gefördert.

Das Förderprogramm „Reporters in the Field“ der Robert Bosch Stiftung hat eine gemeinsame Recherche mit unseren griechischen Kollegen von Athens Live mit 4.000 Euro bezuschusst.


Unsere Reporterinnen und Reporter sind nicht fest angestellt, sondern erhalten eine monatliche Pauschale. Sie haben einen Rahmenvertrag unterschrieben, der die Übertragung von Nutzungsrechten und die finanziellen Aspekte der Zusammenarbeit regelt.


Nutzerdaten

Wir sammeln elektronisch Informationen darüber, wie unsere User Krautreporter nutzen. Dazu setzen wir Software ein: Piwik und Chartbeat. Zum Versand unserer Newsletter nutzen wir Mailchimp. Dieser Service misst auch, wie oft und von wem eine von uns versandte Mail geöffnet wird.

Wir verkaufen keine Nutzerdaten und geben die von uns erhobenen Daten grundsätzlich nicht weiter. Wir beantworten gern Fragen zu diesem Thema. Schreiben Sie uns unter kontakt@krautreporter.de.

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