Krautreporter

„Niemand will ihnen die Hand geben“

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Jens Pedersen hat einen Monat lang als Krankenpfleger im größten Ebola-Behandlungszentrum gearbeitet, das die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen im August in Monrovia eröffnet hat. Im Interview mit Krautreporter erzählt der Repräsentant von Ärzte ohne Grenzen von der sich nicht bessernden Lage in Westafrika, von den Herausforderungen im Kampf gegen die Krankheit und von den Momenten, in denen er, seine Kollegen und die Patienten trotz allem Hoffnung schöpfen.

Jens Pedersen in Uniform

Foto: MSF - Arzte ohne Grenzen

Wie ist die Lage in Liberia?

Monrovia ist momentan am härtesten betroffen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Die Hauptstadt Liberias ist sehr dicht bevölkert, und die Antwort auf die Krankheit schleppt. Wir haben rund 200 Betten in Monrovia, das ist lange nicht genug. Es fehlt an allen Ecken. Es gibt nicht genügend Einrichtungen, um alle Patienten zu behandeln. Es fehlt an Initiativen, die sicherstellen, dass Leichen eingesammelt und adäquat entsorgt werden. Die Lage in Monrovia ist hart. Wir haben jeden Tag Patienten, die wir nicht aufnehmen können. Das macht die Situation sehr, sehr ernst.

Jens Pedersen darüber, warum die Körper von Verstorbenen besonders gefährlich sind: „Leichen von Ebola-Patienten sind sehr ansteckend. Vor allem, weil sich der Virus gerade in der Endphase im Körper ausbreitet und er sich über Körperflüssigkeiten überträgt - und davon ist in Leichen viel. Werden sie also nicht sorgfältig entsorgt, was zum Beispiel bei traditionellen Begräbnissen oder Begräbnissen durch nicht ausgebildetes Personal der Fall ist, besteht ein sehr hohes Risiko, dass die Krankheit sich weiter ausbreitet.“

Gibt es Informationen über der Zahl von Infizierten?

Es ist sehr schwierig, die genau Anzahl der Fälle zu bestimmen. Manche erwarten, dass es in den kommenden Monaten 60.000 bis 100.000 neue Fälle gibt. Aber das sind nur Schätzungen. In Monrovia ist es besonders schwierig, an exakte Zahlen zu kommen, die Krankheit wird immer noch nicht richtig überwacht. Es hadert am “Contact Tracing”, der Nachverfolgung der Krankheit. Es geht darum, Ebola-Patienten und diejenigen, die mit den Patienten in Kontakt waren, zu finden - aber das passiert immer noch nicht richtig, es fehlt an Strategien.

Update der Weltgesundheitsorganisation zum Ebola-Virus

WHO

Hier kann man das ganze PDF sehen. Die Zahlen der Infizierten und Toten ändern sich jedoch ständig. Für die aktuellsten Informationen ist die Ebola-Internetseite der WHO sehr hilfreich.

Wie viele Behandlungszentren gibt es?

Wir haben derzeit 160 Betten in Monrovia. Es gibt ein paar weitere Einrichtungen der Weltgesundheitsorganisation. Insgesamt stehen in Liberia gut 200 Betten zur Verfügung. Wir versuchen, uns zu vergrößern, doch wir müssen auch auf unsere Sicherheit achten und darauf, dass wir ein Minimum an Qualität sicherstellen können. Um die Krankheit einigermaßen in den Griff zu bekommen, bräuchten wir mindestens 1.200 Betten in Monrovia. Doch davon sind wir ganz weit entfernt.

Ein MSF-Behandlungszentrum in Donka, Guinea.

Foto: MSF - Ärzte ohne Grenzen

Was passiert in den Kliniken?

Die Menschen kommen entweder mit einem der in Monrovia stationierten Krankenwagen oder alleine, zu Fuß, wie auch immer. Wenn sie ankommen, werden sie „gescreent“und „triaged“ und dann, gemessen an der Schwere der Symptome und der Anzahl an freien Betten, entscheiden wir, wen wir aufnehmen. Momentan nehmen wir ungefähr 25 Patienten am Tag auf – das spiegelt allerdings nicht die realistische Anzahl derer wider, die jeden Tag kommen, um behandelt zu werden.

Eine Klinik in Foya, Liberia: Vermutliche Ebola-Patienten kommen an. Ein Hygieneexperte empfängt sie mit einer Chlorlösung, mit dem er sie und das Auto besprüht.

Foto: MSF Ärzte ohne Grenzen

Wie viele schickt ihr weg?

Schwer zu sagen, mindestens fünf bis 10 jeden Tag. Wir geben ihnen Basisausrüstung zum desinfizieren und zum Schutz, um zu vermeiden, dass die Haushalte kontaminiert werden.

Wie muss man sich so ein Behandlungszentrum vorstellen?

Es ist eine große Fläche, auf der wir dutzende Zelte aufgestellt haben. Es ist im Grunde aufgebaut wie ein Krankenhaus, nur dass es nicht in einem Gebäude ist, sondern mit Zelten und temporären Strukturen. Die Zelte sind circa 25 Meter lang und zehn Meter breit, dort werden die Patienten behandelt. Die Klinik ist seit dem 16. August geöffnet und hat eine Kapazität von 160 Betten.Wir arbeiten ständig daran, es auszuweiten, ein fortwährender Prozess.

Modell einer MSF-Klinik

Illustration: MSF - Ärzte ohne Grenzen

Wie sieht ein Tag im Behandlungszentren aus?

Es geht um sieben Uhr morgens los mit der Verteilung von Frühstück und Basis-Medizin und Hygiene. Wie in jedem Krankenhaus bekommen die Patienten ihre Medizin und alles, was sie in anderen Gesundheitseinrichtungen erhalten. Den Unterschied machen logischerweise die Sicherheitsmaßnahmen aus. Wir legen sehr viel Wert auf die Sicherheit der Helfer, Patienten-Kontrolle dauert viel länger. Sobald wir uns in die Isolationszone begeben, tragen wir den Schutz die ganze Zeit.

Jens Pedersen über die Art von Medikamenten, die die Pfleger den Patienten geben: „Wir unterstützen Patienten vor allem. Das heißt, wir geben ihnen Medizin gegen mögliche Begleitinfektionen wie Malaria oder bakterielle Infektionen, also Anti-Malaria-Medikamente und Breitband-Antibiotika. Wir geben ihnen außerdem Multivitamine für die Versorgung mit Mikronährstoffen, gegen Bauchschmerzen und um die Übelkeit und den Brechreiz zu hemmen. Wenn möglich oder notwendig, geben wir etwas gegen Flüssigkeitsmangel. Eine orale Zufuhr von Wasser oder Salzlösungen, manchmal intravenös Flüssigkeiten.“

Was machen die Menschen in der Isolationszone?

Die meisten sind schwer krank, aber manche sind auf dem Weg der Besserung, und wir versuchen, sie von ihrer Situation abzulenken. Wir bringen Spielzeug für die Kinder, Zeitungen für die Erwachsenen. Die Tage in der Isolationszone sind sehr, sehr lang für die Patienten.

Wie kann man sich das tägliche Leben in Monrovia vorstellen?

Natürlich hat jeder große Angst vor Ebola. Aber in gewisser Weise geht das Leben einfach weiter, die Märkte sind geöffnet. Die Menschen sind jedoch sehr besorgt, das kann man verstehen. Ebola ist Panik, Ebola ist Unsicherheit. Die Medien berichten ständig über die hohe Todesrate, natürlich haben die Menschen Angst. Ich muss ehrlich sagen, man kann sich nicht vorstellen, was diese Leute durchmachen. Wir haben Familien, die vor den Toren der Klinik ihre Kinder abliefern, von denen sie denken, dass sie infiziert sind. Es ist nur schwer vorstellbar, welche Entscheidungen die Betroffenen fällen müssen. Entweder, man begibt sich selbst in die Isolationszone, um die Familie zu schützen, oder man schickt das einzige Kind weg – um den Rest der Familie zu schützen. Das ist einfach krass, diese Entscheidungen, vor denen viele stehen.

Ein Besuch bei der liberianischen Gemeinschaft in Johannesburg
Die liberianische Gemeinschaft Johannesburgs lebt im Osten der Stadt. Rogers hat seinen Supermarkt auf der Louis Botha Avenue, eine geschäftige Straße, die von der Innenstadt in die östlichen Vororte führt. Der Laden ist von innen klein und unscheinbar, außen ist die Hauswand geschmückt von handgemalten Werbungen für Telefone, Milch und Brot.Hinter Gittern - typisch für kleine Läden in Johannesburg - sitzt an der Kasse Emanuel, ein junger Liberianer im Chelsea-FC-Trikot. Ich suche Rogers, mein Kontakt in der liberianischen Gemeinschaft, doch der ist gerade nicht da. Während ich auf Rogers warte, erzählt Emanuel von der Situation zu Hause. Er ist freundlich, seine Stimme sanft und ruhig. Er ist aus Nimba County, in Monrovia aufgewachsen und vor ein paar Jahren mit seinem Bruder nach Johannesburg gekommen. Seine Familie ist noch dort, in der Hauptstadt Liberias. “Das einzige, was wir jetzt tun können, ist zu Gott beten. Mehr geht nicht. Meine Familie lebt in Monrovia, aber keiner ist infiziert. Diese Krankheit... keiner weiß, woher sie kommt. Woher stammt sie? Wie stecken sich die Menschen an? Manchmal bekommen sie sie einfach, obwohl sie gar nicht in der Nähe von Infizierten waren. Meine Freundin, eine Studentin, ist gestorben. Wie hat sie sich angesteckt? - She go' infe't bu we dunno how? - Diese Krankheit ist ein Dämon. Es ist böse. Natürlich bin ich besorgt. Die Menschen bleiben drinnen, sie verlassen ihre Häuser nicht mehr. Alle sind verdächtig. Sie geben sich nicht mehr die Hand, sie winken sich nur noch aus der Ferne. Die Schulen sind zu. Das Leben wurde angehalten. Wir beten alle, dass das bald aufhört. WIr haben schon so viel durchlebt in Liberia, 14 Jahre dauerte der Bürgerkrieg_..._ Ich war ein Kind, als er 1989 begann und bin während der Kämpfe in Monrovia aufgewachsen. Und jetzt Ebola."Rogers hat Liberia während des Krieges verlassen, lebte in Ghana und der Elfenbeinküste und zog 2011 nach Johannesburg. Jeden Tag telefoniert er mit seiner Schwester in Nimba County.
„Der Flughafen ist zu, keiner kann mehr raus, keiner kann mehr rein. Monrovia ist zu, keiner kann mehr in die Hauptstadt reisen. Das ist ein Problem, denn die Bauern aus allen Teilen des Landes kommen nach Monrovia, um auf den Märkten ihre Produkte zu verkaufen. Jetzt können sie ihre Ernte nicht verkaufen. Sie ernähren sich selbst, verhungern wenigstens nicht, aber es ist schlecht für die künftigen Ernten.“Als ich Rogers vor vier Wochen kennenlernte, sagte er, er weine jeden Tag, so besorgt sei er und so hilflos. Aus der Ferne. Jetzt ist es besser, seine Schwester in Nima sagt, die Situation beruhige sich. „Sie sagt, es gibt weniger Fälle, sie haben im Dorf noch keinen Patienten gesehen.“ Das Problem, dass sich die Krankheit so schnell ausbreite, sei das Herz. Er fasst sich an die Brust. „Unser Volk liebt zu sehr. Wir lassen unser Kind nicht einfach sterben, wir setzen uns an die Bettkante und haben keine Angst, selbst zu erkranken. Ich würde sofort nach Liberia fliegen, wenn ich könnte. Es ist zu teuer, und der Flughafen ist zu. Aber wenn ich könnte, würde ich sofort fliegen. Ich kann doch nicht aus der Ferne zusehen, wie mein Volk stirbt.“

Rogers aus der liberianischen Gemeinschaft in Johannesburg.

Foto: Jonathan Wood

Man liest immer über die hohe Todesrate und die Panik wegen Ebola. Wie ist das Leben dort, was geschieht tatsächlich vor Ort?

Die Arbeit als Krankenpfleger ist unglaublich stressig, man kann so wenig für die Patienten tun, so viele Patienten überleben nicht. Die hohe Anzahl der Kranken macht es noch schwieriger, man will ja allen helfen. Das ist sehr frustrierend. Das Schlimmste ist aber nicht unsere Arbeit als Krankenpfleger, sondern viel mehr, was die Menschen durchmachen, die zu uns ins Zentrum kommen. Sobald sie die Isolationszone betreten, sind sie völlig von der Außenwelt abgeschnitten, von ihren Familien, von ihren Verwandten, ihren Bekannten. Wir tun alles, um ihnen irgendwie Zugang zur Außenwelt zu ermöglichen, organisieren Handys und Zeitungen, so dass sie wenigstens irgendwie sehen können, was draußen geschieht.
Aber es ist hart, sie sind isoliert. Man kommt als Ebola-Patient an, man kommt mit seiner Familie, und es ist sehr wahrscheinlich, dass man entweder nicht lebend oder als einziger Überlebender wieder herauskommt. Das war für mich die aller schwierigste Erfahrung - zu sehen, wie Familien in der Isolationszone dezimiert werden.

Das lässt die Menschen bestimmt nicht unberührt...

Ja, die psychologischen Auswirkungen sind immens. Man sieht sein Kind, seine Mutter, Tante, seine Nichten und Neffen einfach vor sich wegsterben. Nur die wenigsten schaffen es. Und selbst wenn sie überleben und irgendwann entlassen werden und in ihre Dörfer zurückkehren, dann kommt die nächste Herausforderung. Nichts ist einfach. Sie werden mit diesem Trauma entlassen und dem Horror im Gepäck, den sie in der Isolationszone durchlebt haben. Das ist eine der schlimmsten Erfahrungen, die man machen kann.

Was passiert, wenn sie entlassen werden?

Erst einmal ist die Stimmung natürlich gut, wenn sich jemand von Ebola erholt, wenn man wirklich realisiert: Ich bin nicht mehr krank. Doch in dem Moment, in dem die Menschen das Behandlungszentrum verlassen, bricht alles über ihnen zusammen. Der Stress der Wochen in der Isolationszone, die Intensität, das muss erstmal verarbeitet werden. Und sie haben keine Vorstellung davon, in welche Welt sie nun kommen: keiner will etwas mit ihnen zu tun haben, keiner will in ihre Nähe kommen oder ihnen die Hand schütteln.Viele finden nicht einmal ein Taxi, das bereit ist, sie nach Hause zu fahren. Wenn man sich also erholt, mag man vielleicht das Schlimmste hinter sich haben, aber es ist noch ein ganz, ganz weiter Weg, den man als Ebola-Überlebender zu bewältigen hat. Sogar als Krankenpfleger können wir uns nicht vorstellen, was diese Menschen durchmachen.

Auf der Website von Ärzte ohne Grenzen ist ein Bericht einer Kollegin, die sehr emotional von einem jungen Überlebenden berichtete...

Die emotionalsten Momente sind die gleichzeitig die glücklichsten. Wir bauen Beziehungen zu den Patienten auf, die länger bleiben – die meisten bleiben ja nicht lange, sie sterben wenige Tage nach der Ankunft. Ich erinnere mich an diesen Jungen, sein Name ist Patrik, er ist fünf oder sechs Jahre alt und kam mit seinem Vater zu uns. Beide überlebten. Das war ein Lichtblick für uns alle, für alle Patienten... inzwischen sind wir viel organisierter, ungefähr 40 Prozent der Patienten erholen sich.
Am schwierigsten ist es für die Kinder und die, die richtig krank werden. Ich erinnere mich an einen jungen Mann, der sehr stark war, fit und gut gebaut. Er wurde schwer krank, entwickelte schwere Blutungssymptome, die normalerweise keine gute Prognosis bedeuten. Aber wie durch ein Wunder, von einem Tag auf den anderen, erholte er sich – und eine Woche, nachdem er an die Tür des Todes geklopft hat, verließ er das Zentrum. Solche Geschichten passieren. Und sie geben uns einen Hoffnungsschimmer in der ganzen schlimmen Situation.

Was ist derzeit die größte Herausforderung?

Die Krankheit muss in Liberia unter Kontrolle gebracht werden. Es gibt dafür keine simple Lösung. Es ist wichtig, dass die Lösung praktischer Natur ist. Das bedeutet, wir brauchen mehr Betten in den Behandlungszentren. Es muss sichergestellt werden, dass die Toten sicher eingesammelt werden. Es muss mehr in den Gemeinden getan werden, gegen das Stigma angekämpft werden, um sicherzustellen, dass die Menschen wissen, wie sie auf Symptome reagieren müssen und dass die Krankheit nicht mystifiziert wird. Es ist einen ganzen Haufen zu tun, eine Mischung aus vielen Maßnahmen, und es muss definitiv praktisch sein. Momentan fehlt es daran, es wird viel versprochen, doch zwei Wochen später warten wir immer noch darauf, dass etwas passiert.

Weitere Bilder von Ärzte ohne Grenzen über den Ebola-Einsatz in Afrika gibt es hier.

Viele Länder sagen viel Geld für die Bekämpfung von Ebola zu. Macht es Sinn, Geld zu schicken, oder ist praktische Hilfe besser?

Sicherlich ist monetäre Hilfe ein Teil des Ganzen. Aber es ist auch wichtig, dass die Geldgeber und Staaten und Organisationen verstehen, dass dies keine Krise ist, aus der man sich seinen Weg rauskaufen kann. Wenn wir keine praktischen Mittel einsetzen, ist es egal, wieviel Geld wir nach Westafrika werfen. Denn Geld allein wird die Seuche nicht im Zaum halten. Als Ärzte ohne Grenzen haben wir Geldmittel von Regierungen nicht angenommen, aus dem gerade genannten Grund: Keiner darf sich aus der Verantwortung kaufen, wir brauchen eine praktische Antwort.

Jens Pedersen über die von MSF abgelehnte Hilfe: „Die australische Regierung hat uns einen Betrag angeboten, den wir abgewiesen haben. Wir sind der Meinung, dass Australien praktische Hilfe mobilisieren sollte, anstatt zu zahlen.“ Hier sind weiterführende Links dazu:
Ärzte ohne Grenzen weist 2,5 Millionen Dollar ab und
'Australia's Response to Ebola Crisis 'Lethally Inadequate'. Und hier ist ein interessanter Artikel der Weltgesundheitsorganisation, in dem sie die internationale Gemeinschaft zu mehr Hilfe aufruft.


Aufmacherbild: MSF - Ärzte ohne Grenzen