Ein Herzchirurg sucht Asyl

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Doktor Jamil Nawlo kann sich Verzweiflung nicht leisten.

Seit zwei Wochen wohnt Nawlo in einem Flüchtlingsheim in Brandenburg an der Havel. Er ist in einem Provisorium angekommen, dem er sich anvertraut hat. Er ist Gegenstand eines bürokratischen Vorgangs, dem er ohnmächtig ausgeliefert ist: dem Asylverfahren. Er hofft, dass es schnell gehen wird, er vertraut, dass die Beamten, deren Briefe er nicht ganz versteht, einsehen werden, dass er Asyl verdient, dass Deutschland ihn brauchen kann.

Übergangswohnheim für Asylsuchende, betrieben vom Deutschen Roten Kreuz in Brandenburg an der Havel. Zu DDR-Zeiten wohnten hier Vertragsarbeiter aus Vietnam, Angola, Mosambik, die im VEB IFA Getriebewerk Brandenburg beschäftigt waren.

Foto: Pepe Egger

Doktor Nawlo ist fest entschlossen, alles bestens zu finden; sonst hätte sich seine Flucht nicht gelohnt.

Im syrischen Bürgerkrieg war er zwischen die Fronten geraten: Sowohl Regime als auch Rebellen wollten seine chirurgischen Fähigkeiten für die Verwundeten in ihren Feldlazaretten einspannen.

„Das erste Mal, als die Rebellen mich ‚einluden’, für sie zu arbeiten“, erzählt er, „habe ich mich noch herausgeredet. Aber als die Regierung das Gleiche wollte, wusste ich, dass ich ihnen das nicht abschlagen konnte. Also habe ich gesagt, ich werde mich melden, nach den Ferien, in ein paar Wochen.“

„Dann habe ich mich abgesetzt.“

Auf seinem Handy hat Nawlo Dutzende Fotos von dem letzten Wochenende, das er mit seiner Familie vor seiner Flucht verbracht hat. Ein Restaurant am Meer in Tartus im Norden Syriens. Man sieht seine beiden Söhne herumalbern, seine Frau lächelt. Nawlo ist blass, übernächtigt, er versucht in die Kamera zu blicken, aber sein Mund sieht steif aus, verspannt. Am Tag drauf flieht er nach Beirut im Libanon, dann von Beirut im Flieger nach Serbien, mit einem Pass, „nicht echt, aber auch nicht wirklich gefälscht“, von Serbien zu Fuß über die Grenze nach Ungarn, und schließlich nach Deutschland.

Nawlo spricht italienisch, er hat in Turin in den 1990er Jahren seinen Facharzt als Herzchirurg gemacht. Trotzdem hat er sich für Deutschland entschieden. Weil die Zerstörung seiner Stadt, Aleppo, der Berlins im Jahr 1945 gleiche.

„Es gibt in Aleppo kein Essen, kein Benzin. All die Geschichten, die wir aus dem Zweiten Weltkrieg kennen, haben wir wiedererlebt“, sagt er. Weil die Deutschen ihr Land wieder aufgebaut hätten. Weil hier gearbeitet werde. Und arbeiten will auch Nawlo, operieren, an Deutschlands Herzen. Deutschland aber lässt sich Zeit und überlegt.

Auch Zweifel kann Doktor Nawlo sich nicht leisten. In wenigen Monaten wird er als Flüchtling anerkannt werden, sagt er, seine Familie nachholen dürfen, die er im Krieg in Aleppo zurücklassen musste. Was, wenn das nicht klappt? Was, wenn sein Antrag auf Asyl abgelehnt wird?

Nawlo ist einer der 202.834 Asylantragssteller des Jahres 2014, einer der 39.332 Syrer, die in Deutschland Asyl suchen. Er weiß noch nicht, in welche statistische Kategorie der „Entscheidungen“ er fallen wird.

Doktor Nawlo ist über Ungarn nach Deutschland gekommen, und in Ungarn von der Polizei zuerst aufgegriffen, dann wieder laufengelassen worden. All das hat er im Asylverfahren auch angegeben, er wollte nichts verbergen, sondern sich so korrekt verhalten, wie er es von seiner zukünftigen Heimat erwartet.

Es kann sein, dass er damit seine Chance vertan hat. Die EU-Asylregeln, festgelegt in der Dublin III-Verordnung, sehen vor, dass Flüchtlinge ihren Asylantrag in jenem EU-Land stellen müssen, in das sie zuerst eingereist sind.

Aufgrund der Verordnung, die von der EU erstmals 1990 in Dublin beschlossen wurde, müssen Flüchtlinge in das Land zurück geschickt werden, in dem sie zum ersten Mal europäischen Boden betreten hat. Ab 2003 hieß das Dubliner Übereinkommen Dublin-II-Verordnung. Seit 2013 ist die Dublin-III-Verordnung in Kraft. Durch diese Verordnung soll erreicht werden, dass ein Asylverfahren von nur jeweils einem Mitgliedstaat durchgeführt wird. Zuständig für das Verfahren soll der Staat sein, der die Einreise veranlasst oder nicht verhindert hat. Das gilt auch für illegale Einreisen.
Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hat hier einen lesenwerten Hintergrundbericht zum Thema Dublin-Verordnung zusammengestellt, auch um ihre Unterschriftenaktion gegen Dublin III zu untermauern.

Wenn Doktor Nawlo nach Ungarn abgeschoben wird, drohen ihm, nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Pro Asyl, „Inhaftierung, Obdachlosigkeit und rassistische Übergriffe“.

Im Januar 2015 hat die 23. Kammer des Verwaltungsgericht Berlin eine Abschiebung nach Ungarn abgelehnt, da das Asylverfahren dort systemische Mängel aufweise und „im Asylverfahren in Ungarn systematisch eine Verletzung der in der Charta der Grundrechte der Europäischen Union (EU-GR-Charta) und der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) gewährleisteten Grund- und Menschenrechte droht.“ Der Gerichtsbeschluss ist für die Asylbewerber im DRK-Wohnheim in Brandenburg an der Havel von höchstem Interesse, weil viele von ihnen über Ungarn nach Deutschland gekommen sind und dort ihre Fingerabdrücke hinterlassen und einen Asylantrag stellen mussten, um aus der Inhaftierung entlassen zu werden und weiterreisen zu können. Wenn sie dann aber in Deutschland ihren Asylantrag stellen, werden sie zum „Dublin-Fall“, sobald ihre Fingerabdrücke in der Eurodac-Datenbank gefunden werden.

Nawlo mag nicht daran denken, weil er ohnehin nichts tun kann, nichts beeinflussen, bloß warten. Und hoffen.

Von den 128.911 entschiedenen Asylanträgen im Jahr 2014

  • bekamen 1,8 Prozent Asyl,
  • 24,1 Prozent Anerkennung als Flüchtling,
  • 4,0 Prozent wurde subsidiärer Schutz gewährt,
  • für 1,6 Prozent ein Abschiebungsverbot festgestellt,
  • 35,2 Prozent wurden "formell" erledigt, also nicht inhaltlich geprüft,
  • und 33,4 Prozent abgelehnt.
    Der größeren Hoffnung wegen, zu einer der ersten vier Kategorien gezählt zu werden, hat Nawlo, der Fünfzigjährige, seine komfortable Wohnung und weitläufige Praxis im syrischen Aleppo mit der Enge eines Drei-Mann-Zimmers im „Übergangswohnheim“ des Deutschen Roten Kreuzes in Brandenburg an der Havel getauscht. Doktor Nawlo nennt es „das Lager“, das Heim, das ein Überbleibsel aus der DDR ist. Heute ist es ein Floß der Hoffnung, an das sich die Verzweifelten klammern.

Zu DDR-Zeiten lebten hier Vertragsarbeiter aus Vietnam, Angola und Mosambik, die im VEB IFA Getriebewerk Brandenburg, dem größten Zulieferer von Getrieben der DDR, beschäftigt waren.

Näheres dazu hier und hier. Ein Fortschritt immerhin ist zu verzeichnen: Während den DDR-Vertragsarbeitern laut Abkommen bloß fünf Quadratmeter pro Person als Unterbringung zustanden, sind es heute für Asylsuchende in Brandenburg großzügige sechs Quadratmeter derselben Räume pro Person (S.40).

Wenig ist seitdem erneuert worden. In den Küchen steht der Schmutz, die Gemeinschaftsduschen haben keinen Vorhang, keine abschließbare Tür. Die Flüchtlinge schlafen auf dreißig Jahre alten Matratzen. Selbst der Betreiber des Heims, das Deutsche Rote Kreuz, findet, die Wohnsituation sei katastrophal, und hat als Druckmittel den Betreibervertrag gekündigt, damit Geld zur Renovierung bereit gestellt wird.

Die Heimbewohner, die ich kennengelernt habe, hatten den Eindruck, die Heimleitung bestehe aus „guten Leuten“ und sei um Besserung bemüht. Der Heimleiter selbst hat hier versucht, Druck aufzubauen, und Geld loszueisen. Bei unserem letzen Treffen hat Doktor Nawlo berichtet, dass nun Renovierungsarbeiten im vierten, noch unbewohnten weil unbewohnbaren Stock stattfinden; dies, um dort in Zukunft zusätzliche Flüchtlinge unterzubringen. Unheimliches passiert allerdings draußen vor dem Heim während des Schneefalls am 25. Januar 2015, als laut Polizeimeldung „unbekannte Täter auf dem Wäscheplatz, im Schnee auf der dortigen Rasenfläche, auf einer Fläche von ca. 15x20 m drei Hakenkreuze verschiedener Größe und zweimal den Schriftzug 'Hitler' sowie einmal den Namen 'Adolf' getreten hatten. Diese Rasenfläche ist in der Nacht nicht beleuchtet und befindet sich ca. 50 m vom Asylbewerberheim der Stadt Brandenburg entfernt. Eingeleitete Ermittlungen und der Einsatz eines Fährtenhundes führten bisher nicht zur namentlichen Bekanntmachung/Ergreifung der Täter. Die im Schnee befindlichen Schmierereien wurden beseitigt. Die Kriminalpolizei setzt die Ermittlungen fort.“

Übergangswohnheim für einen Übergang, der manchmal wenige Monate dauert, manchmal Jahre.

Foto: Pepe Egger

Auch Doktor Nawlo findet die Zustände unwürdig, aber er deutet nur wortlos auf die zerschundenen Böden, die kaputte Küche, weil er hier nicht lange bleiben will. Er hat es eilig, seine Frau, seine Söhne warten darauf, ihm nach Deutschland folgen zu können. Dafür muss allerdings zuerst sein Asylantrag angenommen werden.

Nawlo hat ein beschleunigtes Verfahren gewählt, auf eine Anhörung verzichtet, damit Deutschland ihn schneller aufnehmen kann.

Die Frage auf dem Formular lautet: „Sind Sie bereit, Ihren Antrag zu beschränken, wenn das Bundesamt Ihnen aufgrund Ihrer Stellungnahme auch ohne persönliche Anhörung den Flüchtlingsstatus zugestehen kann? Ihnen entstehen dadurch kein Nachteile.“ Das beschleunige das Verfahren, aber es ist Nawlo nicht klar, was es eigentlich bedeutet. Niemand wisse das. Allerdings habe er von keinen Syrern gehört, die nach Syrien zurückgeschickt werden, deshalb vertraue er dem Verfahren.

Aber Deutschland lässt sich Zeit und überlegt.

Dabei mangelt es Doktor Nawlo nicht an Qualifikationen: Deutschland bekäme mit ihm ein Medizinstudium gratis dazu, obendrauf eine in Italien absolvierte Facharztausbildung zum Herzchirurgen. Dort hat er sich eigentlich ausbilden lassen, weil er die ärztliche Versorgung in Syrien verbessern wollte.

Aus dem Fluchtgepäck: Diplom der Facharztausbildung zum Herzchirurgen in Turin.

Foto: Pepe Egger

„Ich bin nach Syrien zurück, weil ich die fixe Idee hatte, dort was aufzubauen“, sagt Nawlo. "Und das habe ich dann auch getan: Im Jahr 2000 haben wir begonnen, ein Institut für Kardiochirurgie an der Universtität Aleppo zu planen, 2005 wurde es eröffnet. Sobald alles lief, hat sich das Regime die Institutsleitung unter den Nagel gerissen hat, weil ich nicht in der Partei war, aber das war mir egal, ich wollte mich nicht vereinnahmen lassen.“

Gemeint ist die Baath-Partei, eines der wesentlichen Elemente des Regimes des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad; eine Mitgliedschaft ist nicht vorgeschrieben, aber in gewissen Positionen Bedingung fürs Vorankommen.

Nawlo ist stolz, dass vor einem Jahr der erste Jahrgang von Chirurgen die Ausbildung an dem von ihm mitgegründeten Zentrum für Herzchirurgie abgeschlossen hat. Er hat einen Zeitungsartikel dabei, aus seinem Fluchtgepäck, in dem davon berichtet wird, wie er an der ersten Nierentransplantation in Aleppo mitgewirkt hat.

Nawlo wäre gerne in Syrien geblieben, selbst wenn er kein Freund des Regimes ist. Eher versuchte er sich aus allem Politischen herauszuhalten, so lange dies noch ging. Aber Neutralität war irgendwann nicht mehr möglich.

„Man wusste nicht mehr, woran man mit wem war: Eine Fraktion des Geheimdienstes nimmt dich mit, dann musst du bezahlen, Kooperation vortäuschen, und sie lassen dich gehen, aber sie verkaufen deine Akte an eine andere Gruppe, also kommen die, wieder musst du dich freikaufen, und so geht es reihum. Freunde von mir wurden mitgenommen, dann mussten sie zwei, drei Monate arbeiten, und am Ende hat man ihre Leichen gefunden.“

Also musste ich weg, ich hatte keine andere Wahl.“

Zuerst floh Nawlo von Aleppo in den Libanon. Ein Busfahrer erklärte sich bereit, ihn für 200 Dollar nach Beirut zu bringen. Er warnte ihn, niemandem zu sagen, dass er Arzt sei, das bringe nur Schwierigkeiten. Doch schon der erste Fahrgast, der den Bus besteigt, grüßt freudig: „Hallo, Herr Doktor, kennen Sie mich nicht mehr, Sie haben mich doch vor zwei Jahren am Herzen operiert?“ Auch der nächste Fahrgast ist ein Ex-Patient, von einer geheimen Flucht kann keine Rede mehr sein, aber sie glückt doch.

Nach Serbien schafft er es mit einem Visum, das ihm ein Bekannter besorgt hat, und mit einem Pass, der - „weder ganz echt noch wirklich gefälscht“ - seinen Dienst tut. „Dann sind wir nach drei, vier Tagen von Belgrad zu Fuß über die Grenze nach Ungarn gegangen“, erzählt Nawlo, „wir waren zu fünfzehnt. In der Nacht sind wir durch die Wälder marschiert, wir hatten keine Ahnung, wo wir waren. Die Schmuggler zählten uns immer wieder ab wie die Schafe.“

In Ungarn wird Nawlo von der Polizei geschnappt, doch er hat Glück im Unglück. Die ungarische Polizei nimmt seine Personalien und Fingerabdrücke auf, aber als sie in ein Auffanglager bringen wollen, um die eigentliche Asylverfahrensprozedur zu beginnen, funktioniert etwas nicht. Entweder ist die Maschine zur Abnahme der Fingerabdrücke außer Betrieb, oder die Beamten sind an dem Tag mit den mehr als zweihundert aufgegriffenen Flüchtlingen überlastet. Jedenfalls setzen sie Nawlo einfach wieder auf die Straße. Einer der Polizisten scherzt noch: „Geht doch nach Holland und lasst euch dort eure Fingerabdrücke abnehmen.“

Nawlo ist in Ungarn gestrandet, er muss einen neuen Menschenschleuser finden. Doch es scheint ein Leichtes, in Budapest die papierlose Einreise nach Deutschland zu buchen. Für 700 Euro wird er im Auto in der Nacht über die Grenze gebracht und abgesetzt. Schnurstracks begibt er sich, sobald er sicher ist, dass er Deutschland erreicht hat, in die Obhut des Asylverfahrens. Er will vor allem nichts mehr mit der Polizei zu tun haben.

Es folgt sein Eintritt in die bürokratische Odyssee des Asylverfahrens, er nennt es seinen „Asyltourismus“:

Im Behördendeutsch des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wird die Erstverteilung von Asylbegehrenden zum euphemistischen Apronym EASY.

In Chemnitz die Fingerabdrücke abnehmen lassen, Fotos machen, dann in „Eisen“ (Eisenhüttenstadt) zu zweihundert auf einem Basketballfeld übernachten, Asylantrag stellen, dann Frankfurt (Oder), noch eine Zwischenstation in Berlin-Schönefeld („eine Art offenes Gefängnis, gleich neben den Flugzeugen“), Befragungen, endlich die vorläufige Endstation im Übergangswohnheim in Brandenburg an der Havel.

Home, sweet home

Foto: Pepe Egger

Genau wie die anderen Syrer im Flüchtlingsheim lässt Nawlo auf seine neue Heimat Brandenburg an der Havel nichts kommen: Alles sei wunderbar, bis jetzt, auch wenn die Unterkunft beengend und schäbig ist, auch wenn es bitterkalt ist, die Kommunikation mit den Brandenburgern schwierig. Nawlo findet die Stadt prima, die Kanäle, Wasserarme. „Es ist wie Venedig, aber ohne den Gestank des Meeres!“

Und er setzt alles darauf, dazu zu gehören: Er geht zum Deutschkurs, zum Adventskalender-Öffnen, selbst zur Lichtgrenze am 25. Jahrestages des Mauerfalls. Er bemüht sich darum, seine ärztlichen Diplome übersetzen zu lassen, und darum, im Krankenhaus hospitieren zu dürfen.

Er gehört jetzt schon ein bisschen dazu.

Deutschland aber überlegt noch, ob es ihn aufnehmen soll.

Dann bekommt er einen Brief, eine „Ladung zur erkennungsdienstlichen Behandlung“ in Eisenhüttenstadt. Schon zweimal wurden Nawlos Fingerabdrücke abgenommen, aber etwas hat nicht geklappt, die Maschine kann keinen brauchbaren Fingerabdruck erkennen.

Vielleicht ist es Nawlos Rettung. Wenn die in Ungarn aufgenommenen Fingerabdrücke - so sie von der Polizei in die Eurodac-Datenbank eingespeist worden sind - auch nicht verwertbar sind, dann gibt es keinen Treffer, kein Dublin-Verfahren, und Nawlo kann nicht abgeschoben werden. Er weiß es nicht, er kann nichts tun, nur warten. Und hoffen.


Aufmacher-Foto: Pepe Egger, im Übergangswohnheim.

Den Beitrag anhören:

https://soundcloud.com/krautreporter/egger-arzt-sucht-asyl/s-vHO7U

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