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Covid-19 und soziale Ungleichheit

Corona – an oder mit Armut sterben?

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Deutschland im April 2021: Die Infektionszahlen steigen, Kultur und Gastronomie bleiben größtenteils geschlossen, in einigen Landkreisen gibt es nächtliche Ausgangssperren und Treffen mit mehr als einem weiteren Haushalt sind bundesweit verboten – außer auf der Arbeit.

„Klar versuchen wir Abstand zu halten, aber manchmal ist das halt nicht möglich“, erzählt mir Cafer am Telefon. Der 48-Jährige arbeitet bei einem Autozulieferer im Schichtdienst, in einer Fabrik mit etwa 600 Kolleg:innen. Dort infizierte er sich im Dezember mit Covid-19, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen. Er ist kein Einzelfall.

Millionen Menschen in Deutschland können nicht ins Homeoffice. Sie arbeiten in Fabriken, der Pflege oder im öffentlichen Nahverkehr. Abstand halten ist dort schwierig, die Ansteckungsgefahr besonders hoch. Oft sind es Jobs, in denen die Arbeitsbedingungen sowie schon schwierig sind – und in denen die Einkommen unter dem Durchschnitt liegen.

Das Infektionsrisiko ist in verschiedenen Alltagssituationen deutlich unterschiedlich. Das zeigt eine Studie der TU Berlin, die den R-Wert untersucht. Der R-Wert beziffert die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von eine infizierten Person angesteckt werden. Der Studie zufolge steckt eine infizierte Person mit Maske im Supermarkt maximal eine weitere Person an. Ganz anders sieht es in einem Großraumbüro aus, in dem die Hälfte aller Mitarbeiter:innen anwesend ist und ohne Maske arbeitet. Dort ist das Ansteckungsrisiko achtmal höher als im Supermarkt.

Laut einer Analyse des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Sterblichkeit nach einer Corona-Infektion im vergangenen Dezember und Januar „in sozial stark benachteiligten Regionen um rund 50 bis 70 Prozent höher als in Regionen mit geringer sozialer Benachteiligung.“ Aber heißt das auch, dass arme Menschen ein höheres Risiko haben, an Corona zu erkranken und zu sterben? Oder ist es Zufall? Es könnte ja auch an der Bevölkerungsdichte oder der Zahl freier Intensivbetten liegen.

Kurz: Stirbt man in der Pandemie an Armut – oder mit Armut?

Das Robert Koch-Institut hat für die Analyse keine Individualdaten von Gestorbenen erhoben, sondern verschiedene Datensätze zusammengefügt. Genauer gesagt wurden Daten zur Covid-19-Sterblichkeit mit denen des „German Index of Socioeconomic Deprivation“ verknüpft. Der versucht, den sozioökonomischen Status einer Regionen in einer Kennziffer zu beschreiben. Dafür werden Daten wie Arbeitslosigkeit, Beschäftigtenquote, Gehalt, Haushaltseinkommen, die Quote der Beschäftigten mit Hochschulabschluss und derjenigen ohne Schulabschluss, Schuldnerquote und Steuereinnahmen zusammengezogen. Das ergibt am Ende eine Zahl, mit deren Hilfe Regionen verglichen werden können.

Der Vorteil dieser Art, Daten zusammenzufügen: Sie ist nicht sehr aufwendig. Sie birgt aber die Gefahr eines sogenannten ökologischen Fehlschlusses („ökologisch“ bedeutet in dem Fall „kollektiv“). Ein ökologischer Fehlschluss liegt vor, wenn aus zusammengefügten Datensätzen falsche Rückschlüsse auf Individualdaten gezogen werden.

In unserem Beispiel: Aus der Tatsache, dass die Covid-19-Sterblichkeit im Dezember und Januar in sozial stark benachteiligten Regionen um 50 bis 70 Prozent höher war, lässt sich umgekehrt nicht automatisch ableiten, dass die soziale Benachteiligung die Ursache für die höhere Sterblichkeit war. Das wäre ein ökologischer Fehlschluss, denn um das verlässlich überprüfen zu können, müssten Individualdaten erhoben werden.

In der Pandemie zeigt sich: Armut macht nicht nur krank, Armut kann töten

Claudia Hövener hat darauf eine Antwort: „Sowohl das Risiko, eine Infektion zu bekommen, als auch die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufes sind aufgrund der Lebens- und Arbeitsbedingungen höher für Menschen, die in Armut leben“, sagt sie. Hövener ist gelernte Krankenschwester und Gesundheitswissenschaftlerin. Sie leitet den Fachbereich „Soziale Determinanten der Gesundheit“ beim Robert Koch-Institut in Berlin.

„Soziale Determinanten“ bedeutet: Hövener beschäftigt sich mit den Umweltbedingungen, in denen Menschen geboren werden, aufwachsen, leben, lernen, arbeiten und altern – und deren Einfluss auf die Gesundheit. Dazu gehören zum Beispiel Arbeitsbedingungen, Familienverhältnisse, Migrationserfahrung, Einkommen und Bildung, aber auch die wirtschaftliche Situation in einem Land.

Wie groß der Einfluss dieser Faktoren auf Gesundheit ist, veranschaulicht das sogenannte Regenbogenmodell. Es zeigt: Die Gesundheit jedes Einzelnen hängt nicht nur von der eigenen Lebensweise ab, sondern insbesondere von Faktoren, die Einzelpersonen kaum beeinflussen können.

Regenbogenmodell
© Fonds Gesundes Österreich

Hövener erklärt: „Menschen in Armut haben häufiger chronische Erkrankungen, die für einen schweren Verlauf von Covid-19 relevant sind – oder für das Versterben. Dazu gehören zum Beispiel chronische Bronchitis, Herzerkrankungen und Diabetes.“ In einem Satz: „Armut macht krank, das gilt auch in Deutschland.“

Zahlreiche Untersuchungen belegen das. Menschen, die an oder unterhalb der Armutsgrenze leben, haben häufiger chronische Erkrankungen und Depressionen und sterben früher. Sie leiden unter Angst und Stress, die schon bei Kindern die Gehirnentwicklung beeinflussen – und sich langfristig auf die Gesundheit auswirken.

Nach einer Studie des Robert Koch-Instituts sterben Männer, die an oder unter der Armutsgrenze leben, durchschnittlich 8,6 Jahre früher als Männer mit hohem Einkommen. Bei Frauen beträgt die Differenz circa 4,4 Jahre. In der Untersuchung heißt es: „Die vorzeitige Sterblichkeit ist umso höher, je niedriger das Einkommen ist.“

In Deutschland sind Personen offiziell armutsgefährdet, wenn sie weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verdienen. Konkret bedeutet das: Ein Einpersonenhaushalt gilt in Deutschland als armutsgefährdet, wenn monatlich weniger als 1.074 Euro netto zur Verfügung stehen. Bei Mehrpersonenhaushalten mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern liegt die Grenze bei 2256 Euro pro Monat. Diese Beträge werden auch als Armutsgefährdungsschwelle oder Armutsgrenze bezeichnet.

Im Jahr 2019 waren laut Statistischem Bundesamt 15,9 Prozent der Bevölkerung in Deutschland von Armut bedroht. Das ist ungefähr jede sechste Person. Dazu gehörten 2019 auch 3,1 Millionen Erwerbstätige – besonders Menschen in prekären Beschäftigungen, zum Beispiel mit befristeten Verträgen. In Deutschland ist in den vergangenen Jahrzehnten ein großer Niedriglohnsektor entstanden. Dort arbeiteten 2018 etwa acht Millionen Menschen. Das heißt: Ungefähr jede:r fünfte abhängig Beschäftigte in Deutschland verdiente weniger als 11,05 Euro brutto pro Stunde.

Weil Covid-19 für Vorerkrankte besonders gefährlich ist und arme Menschen häufiger Vorerkrankungen haben, haben sie ein größeres Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kam auch eine Studie der AOK aus dem vergangenen Jahr. Eine Untersuchung von 1,28 Millionen Versichertendaten zeigte: Ärmere Menschen hatten häufiger schwere Verläufe als Menschen mit höheren Einkommen. Bezieher:innen von Arbeitslosengeld II hatten sogar ein um 84 Prozent erhöhtes Risiko für einen Covid-19-bedingten Krankenhausaufenthalt als Menschen mit höherem Einkommen.

Claudia Hövener haben die Befunde nicht überrascht. „In der ersten Welle im März und April 2020 waren weniger sozial benachteiligte Gruppen betroffen, weil eher Skiurlaub-Rückkehrer oder Pendler das Virus mitgebracht haben“, sagt sie. In der zweiten Welle sei das anders gewesen. Hier habe sich gezeigt: Nicht nur Krankheitsverlauf und Sterblichkeit, sondern auch das Ansteckungsrisiko ist ungleich verteilt. Es hängt von den Lebens- und Arbeitsbedingungen ab – und ist deshalb oft höher für Personen in schlecht bezahlten Jobs.

Ansteckungsgefahr und schlechte Arbeitsbedingungen: Menschen in prekären Jobs sind oft doppelt betroffen

Gerade in sogenannten systemrelevanten, oft aber schlecht bezahlten Berufen wie Pflege, Kindergärten, Fabriken oder dem öffentlichen Nahverkehr sei der Eigenschutz nur sehr eingeschränkt möglich, sagt Hövener. Das gelte zum Beispiel für Angestellte von Schlachthöfen.

„Menschen die hier beschäftigt sind, sind oft doppelt betroffen. Einmal sind die Arbeitsbedingungen an sich oft schon problematisch und Abstand halten ist kaum möglich. Dann sind Beschäftigte häufig aber sowieso schon sozial benachteiligt und haben gegebenenfalls mehr Vorerkrankungen. Oder es sind Menschen, die temporär nach Deutschland migrieren um zu arbeiten, und nicht immer Zugang zum Gesundheitswesen haben“, so Hövener.

Sie verweist auch auf die besondere Betroffenheit von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Die arbeiten überdurchschnittlich häufig in sogenannten systemrelevanten, aber schlecht bezahlten Jobs wie Pflege, Reinigung oder bei der Post. Das liegt laut Deutschem Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung unter anderem daran, dass Migrant:innen eher bereit sind, prekäre Jobs anzunehmen – weil sie häufig unter schwierigen Bedingungen in den Arbeitsmarkt einsteigen müssen.

Das Problem ist: Wer wenig verdient, lebt meistens auch in engen Wohnverhältnissen, in kleinen Wohnungen oder Gemeinschaftswohnungen – was ebenfalls die Gefahr einer Ansteckung mit Covid-19 erhöht.

Im vergangenen Jahr berichtete meine Kollegin Belinda über diesen Fall: Sechs Wochen lang waren die Bewohner:innen einer Sammelunterkunft für Geflüchtete von der Außenwelt abgeschnitten. Ähnliches geschah im Juni 2020 auch in Berlin-Neukölln. Nachdem mehrere Bewohner:innen eines Viertels positiv getestet wurden, mussten 369 Haushalte in Quarantäne – in einem Wohnblock, in dem viele Menschen kaum Deutsch sprechen, in prekären Jobs arbeiten und auf engstem Raum zusammenleben. Doch gerade die Arbeit des Neuköllner Gesundheitsamtes könnte zeigen, wie Betroffene durch Sofortmaßnahmen besser geschützt werden können.

Arme und Menschen in prekären Jobs sind von Corona besonders betroffen – was muss passieren, damit sich das ändert?

„Seinerzeit haben wir gesagt: Wir riegeln die Standorte ab. Das hat in der Bewohnerschaft natürlich zu Angst, Verunsicherung und Irritationen geführt“, sagt Falko Liecke. Der CDU-Politiker ist Gesundheitsstadtrat von Neukölln. „Dann haben wir gesehen: Wir müssen unser Beratungs- und Informationsangebot verbessern. Jetzt haben wir ein interkulturelles Aufklärungs- und Informationsteam, das dreizehnsprachig unterwegs ist und Menschen gezielt anspricht.“

Das Neuköllner Rezept: Mehrsprachig und auf verschiedenen Kanälen auf Menschen zugehen. Dazu gibt es neben dem Informationsteam auch verschiedene Infopoints für Fragen und Testungen, Aufklärungsvideos im Internet und ein eigener Podcast des Gesundheitsamtes. In der Zukunft wolle man laut Liecke auch mit dem Jobcenter zusammenarbeiten, um Empfänger:innen von Arbeitslosengeld II ins Team zu holen. Und Orte wie Kulturvereine oder Moscheen nutzen, um Menschen gezielt zu erreichen – sobald sie wieder geöffnet sind.

„Das ist alles kein Hexenwerk“, sagt Liecke. Aber das muss es laut Claudia Hövener vom RKI auch nicht sein. Ob Testpflicht am Arbeitsplatz, Übersetzer:innen oder kostenlose Masken: Alle zu erreichen, auf besonders Betroffene zuzugehen und Maßnahmen immer wieder anzupassen, das sei das Ziel. Denn Hövener sagt: Wenn wir es jetzt schaffen, besonders Betroffene durch konkrete Sofortmaßnahmen besser zu schützen, hilft uns das auch bei der Vorbereitung auf zukünftige Pandemien: Wenn alle besser geschützt sind, ist eine Gesellschaft insgesamt resistenter. Abgesehen von Sofortmaßnahmen sei es deshalb langfristig wichtig, „Gesundheit als etwas zu denken, das in ganz vielen Lebens- und Politikbereichen beeinflusst wird“, zum Beispiel durch Gesetze zum Arbeitsschutz oder zur Förderung benachteiligter Kinder.

Weil solche Maßnahmen und Regeln einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden haben, fordern Expert:innen eine Health-In-All-Policies-Strategie. Das bedeutet: Alle Politikbereiche sollten sich mit den Auswirkungen ihrer Arbeit auf Gesundheit befassen – und sie so anpassen, dass besonders Betroffene besser geschützt werden. Gesundheitsförderung würde dann zu einer Aufgabe der gesamten Bundesregierung werden. Doch ausgerechnet dort haben arme Menschen keine starke Lobby. Die Frage ist also: Wie könnte es dennoch gelingen, dass die Regierung sich stärker um ihre Gesundheit kümmert?

Wie Betroffene besser geschützt werden können – und warum das gut für alle ist

Eine Antwort könnte die Arbeit des niederländischen Soziologen Abram de Swaan liefern. In seiner Untersuchung „Der sorgende Staat“ geht er einer wichtigen Frage nach: Wie sind zentrale Säulen eines fürsorgenden Staates – eine allgemeine Sozialversicherung, ein Abwassersystem und Wasserversorgung – in der Vergangenheit zustande gekommen, obwohl sie auf den ersten Blick besonders den Ärmeren zugute kamen und nicht den Wohlhabenden?

Er glaubt: Die Armut Einzelner wirkt sich durch sogenannte externe Effekte auf die Gesamtgesellschaft aus. Sie hemmt zum Beispiel die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes und belastet den gesellschaftlichen Frieden. Diese Auswirkungen betreffen dann auch die Wohlhabenden und Mächtigen: Sie lösen Konflikte unter den herrschenden politischen Eliten aus – und sorgen so dafür, dass diese sich des Problems annehmen. Das habe dann letztlich Vorteile für alle.

Zwar gibt es heutzutage bereits Arbeitslosengeld, Mindestlohn, Wasserversorgung und eine allgemeine Sozialversicherung. Doch Vorschläge, wie ein sorgender Staat in der Pandemie Arme und Geringverdiener:innen besser unterstützen und schützen kann, gibt es zahlreiche. Verschiedene Initiativen und Petitionen fordern im Angesicht der dritten Welle einen strengeren Lockdown, der arbeitsbezogene Kontakte und Mobilität gesetzlich weiter einschränkt. Das Sozialgericht Karlsruhe sprach sich jüngst dafür aus, den Regelsatz für Arbeitslosengeld-Bezieher:innen um 100 Euro zu erhöhen, solange die Pandemie anhält. Und Sozialverbände verlangen schon länger eine Testpflicht für Unternehmen, um Angestellte besser zu schützen, die nicht ins Homeoffice können.

„Das kann man nur per Gesetz regeln. In der Produktion und in Fabriken weiß man nie, ob jemand infiziert ist und wer mit wem Kontakt hatte“, sagt auch der Fabrikarbeiter Cafer. Er glaubt, dass ohne Testpflicht auf der Arbeit auch eine nächtliche Ausgangssperre im Privaten wenig bringe – deshalb ist er für eine kurzfristige Verschärfung der Corona-Maßnahmen: „Es wird gerade so viel Geld ausgegeben, es werden Milliarden verschwendet, da erwarte ich vom Staat einmal drei Wochen richtig Lockdown, um die Zahlen runter zu drücken“, sagt er.

Ob härterer Lockdown, mehr Arbeitslosengeld oder eine Testpflicht für Unternehmen: Es sind Forderungen, die vor allem auf den Gesundheitsschutz und die Unterstützung von Menschen in prekären Jobs und in Armut zielen – aber letztlich für alle von Vorteil wären.

„Die Pandemie ist erst vorbei, wenn sie für alle vorbei ist“

Denn Armut ist teuer. Für arme Menschen, aber auch für den Staat und damit für die ganze Gesellschaft. Der irische Politikwissenschaftler Micheál Collins beschäftigt sich mit den versteckten Kosten von Armut für die Gesellschaft. Er fand heraus, dass die Folgen von Armut den irischen Staat jedes Jahr ungefähr 4,5 Milliarden Euro kosten – zum Beispiel, weil Armut krank macht und Betroffene häufiger zum Arzt müssen. Wenn der Staat Armut bekämpft, spart er langfristig.

Ähnliches gilt für die Pandemie. Laut AOK kostet eine stationäre Covid-19-Behandlung im Schnitt 10.700 Euro. Bei schweren Verläufen sind es durchschnittlich 38.500 Euro. Bei Menschen, die beatmet werden müssen, über 85.000 Euro. Laut einer neuen Studie leidet zudem ein Drittel der Menschen in den Monaten nach einer überstandenen Covid-19-Erkrankung an neurologischen oder psychischen Erkrankungen. Auch die Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung können gravierend sein, die Kosten sind noch gar nicht abzusehen.

Letztendlich ist es auch eine sehr einfache epidemiologische Rechnung: „Je mehr Menschen ich schütze, desto schneller ist die Pandemie vorbei“, erklärt Claudia Hövener vom RKI und erinnert sich an die Worte einer Kollegin, die sagte: „Die Pandemie ist erst vorbei, wenn sie für alle vorbei ist.“


Redaktion: Philipp Daum; Schlussredaktion: Susan Mücke; Bildredaktion: Till Rimmele; Audioversion: Iris Hochberger

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