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Gebrauchsanweisung für dein Leben, Folge 15

Schluss mit Klartext

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Es gibt diese unschönen Momente: Eine Person, die dir nahe steht, sagt etwas zu dir. Sie meint es nicht böse – und trotzdem fühlst du dich schlecht danach. So wie damals, als ich nach einem halbjährigen Schüleraustausch in Irland meine Tante wiedertraf. Sie sagte: „Du hast an den Beinen aber ein bisschen zugelegt.“

Acht Jahre später habe ich diesen Satz immer noch nicht vergessen. Mit ihm kamen Selbstzweifel und die gefühlte Bestätigung, dass ich die Kalorienangaben auf Essenspackungen mehr berücksichtigen sollte.

KR-Leserin Sandra sagt: „Ich rede Klartext – immer! Manche Menschen lieben mich dafür, andere meiden mich seitdem.“ Sie meint, ihren Mitmenschen und sich selbst damit einen Gefallen zu tun. Aber stimmt das wirklich? Oder ist es manchmal nicht angebrachter, auch mal die abgeschwächte Variante dessen, was man wirklich denkt, zu sagen? Oder sogar nichts?

Ich habe die KR-Mitglieder in einer Umfrage nach Situationen gefragt, in denen jemand ihrer Meinung nach zu ehrlich war. Viele der Antworten aus der Community beschreiben Situationen, in denen ungefragt Kommentare zu Äußerlichkeiten gemacht wurden. KR-Mitglied Asja schreibt zum Beispiel: „Im krassesten Fall kam jemand zu mir und meinte: ‚Mensch, du siehst aber toll aus, du hast ja total abgenommen. Machst du mehr Sport? Ich würde mich ja auch gerne auf mich konzentrieren, aber mit den Kindern und der Karriere bleibt einfach keine Zeit.‘ – Ich hatte einen zweimonatigen Klinik-Aufenthalt und ein halbes Jahr Krankschreibung wegen Depressionen hinter mir.“

Welche Auswirkungen solche Bewertungen von anderen über den eigenen Körper haben können, beschreibt meine Kollegin Belinda Grasnick in diesem Text.

Diese Gebrauchsanweisung soll helfen, zwischen verletzender Direktheit und empathischer Ehrlichkeit zu entscheiden. Und sie soll dazu ermuntern, in den richtigen Momenten den Mut zu finden, Klartext zu reden.

Warum Lügen manchmal ethischer sind als ehrliche Worte

Schon der Philosoph Immanuel Kant hat Lügen als unethisch abgetan. Ihm zufolge müsse man „in seinen Aussagen immer und unter allen Umständen wahrhaftig sein und nicht einmal die Absicht, durch eine Lüge ein Verbrechen zu verhindern, könne eine Unwahrhaftigkeit rechtfertigen.“ Der Philosoph Bernward Grünewald analysiert in einem Aufsatz ausführlich Kants Argumentation.

Auch heute scheint ethisches Verhalten untrennbar mit Ehrlichkeit verbunden. Eine Umfrage des Ipsos-Instituts zeigt: Ehrlichkeit ist bei der Erziehung das wichtigste Prinzip – und das noch vor den Prinzipien Respekt und Freundlichkeit. Bekannte Psychologen wie Brad Blanton oder Sam Harris sehen Ehrlichkeit als den Grundbaustein für ein gutes Miteinander.

Brad Blanton hat das Konzept „Radical Honesty“ (Radikale Ehrlichkeit) entwickelt, welches meine Kollegin Esther Göbel getestet hat. Wie das für sie und ihre Mitmenschen war, beschreibt sie in ihrem Selbstversuch „Eine Woche radikal ehrlich“. Sam Harris hat unter anderem das Buch „Lying – Gibt es gute Lügen?“ geschrieben, in dem er für ein lügenfreies Leben plädiert – mit einer Ausnahme:

Wenn Mord oder Körperverletzung drohen, sagt Harris, dürfe man lügen. Aber auch hier sei ehrliche Kommunikation immer noch das bessere Mittel. Entscheidet man sich zu lügen, müsse man sich der Folgen bewusst sein.

Sam Harris beschreibt in seinem Buch das folgende Beispiel: Ein bekannter Mörder ist auf der Suche nach einem Jungen, den du bei dir zuhause versteckt hältst. Du entscheidest dich zu lügen und sagst, der Junge sei gerade die Straße hinunter gelaufen. Daraufhin läuft der Mörder weiter und tötet möglicherweise das nächstbeste Kind, das ihm über den Weg läuft. Lügen mag in der Situation wie der einzige Ausweg scheinen. Eigentlich würde man mit einer Lüge die Verantwortung aber nur weiterreichen.

Es sei gut möglich, „dass eine couragiertere Person als Sie mit der Wahrheit nicht ein glücklicheres Ende der Geschichte bewirkt hätte“, schreibt Harris in seinem Buch und setzt hier Wahrheit mit Aufrichtigkeit gleich. Seiner Meinung nach, müsse Wahrheit also nicht bedeuten, das Versteck des Jungen zu verraten. Stattdessen könne man auch couragiert und aufrichtig sagen: „Das würde ich Ihnen nicht einmal sagen, wenn ich es wüsste. Und wenn Sie noch einen Schritt weiter machen, jage ich Ihnen eine Kugel durch den Kopf.“

Meiner Meinung nach erwartet Sam Harris hier sehr viel – vielleicht zu viel – von dem Menschen, der sich in dieser brenzligen Situation befindet.

Wir lügen aber ständig: Wenn wir mit einem „gut!“ auf die Frage „Wie geht es dir?“ antworten; wenn wir an einer obdachlosen Person vorbeilaufen und sagen: „Nein, habe gerade kein Kleingeld dabei.“ Oder wenn wir der Freundin am Telefon sagen, wir würden uns nicht gut fühlen, obwohl wir eigentlich einfach keine Lust auf einen Bierabend haben.

In einer bundesweiten Umfrage des Marktforschungsinstituts Splendid Research gaben 72 Prozent der 18- bis 29-Jährigen an, täglich etwa acht Mal zu lügen. Je älter die Befragten, desto weniger wird gelogen. Das mag unter anderem daran liegen, dass junge Menschen sich häufiger bewerben müssen. Denn die Umfrage zeigt: Es sind genau solche Situationen, in denen Menschen sich gern in ein positiveres Licht stellen und zu einer Lüge greifen.

Auf der anderen Seite ist Ehrlichkeit für die meisten Menschen enorm wichtig. 65 Prozent derjenigen, die diese Umfrage beantwortet haben, ist Vertrauen in ihren Partner oder ihre Partnerin außerordentlich wichtig. Und Vertrauen beruht nunmal auf einem ehrlichen Umgang miteinander.

Wie diese beiden Gegensätze zusammenpassen

Wissenschaftler:innen der Universität Pennsylvania haben 2014 genau diese Frage untersucht. Die Studie zeigt, dass Lügen manchmal sozial akzeptierter sind als ehrliche Aussagen. Die Psycholog:innen konnten damit einen Konflikt zwischen zwei wichtigen moralischen Grundbausteinen in unserem Denken und Handeln aufzeigen: zwischen Gerechtigkeit (Justice) und Sorge (Care). Bei Gerechtigkeit geht es vor allem um Fairness und Ehrlichkeit, während es bei Sorge zuallererst um das Schützen und Unterstützen unserer Mitmenschen geht. Manchmal stehen die beiden Prinzipien im Widerspruch zueinander – und dann müssen wir uns entscheiden: Spreche ich aus Prinzip die Wahrheit aus oder unterlasse ich es, weil ich die Person schützen möchte? Im letzteren Fall sprechen die Wissenschaftler:innen von prosozialen Lügen: Wir treffen eine Falschaussage, um das Gegenüber zu schützen.

Auffällig bei der obengenannten Umfrage ist jedoch, dass die Hälfte der Lügen genutzt wird, um jemanden aufzumuntern. Weitere 40 Prozent lügen, um sich als fleißiger oder engagierter darzustellen und genauso viele, um in Ruhe gelassen zu werden.

Vielleicht sollten wir uns davon verabschieden, Lügen kategorisch zu verurteilen? Wir müssen in unserem Alltag ständig entscheiden, ob wir lügen oder ehrlich antworten. Kants Kategorischer Imperativ ist bei diesem Widerspruch wenig alltagstauglich. Ich habe Tipps von einer Kommunikationsexpertin und der Community gesammelt, mit deren Hilfe die Entscheidung zwischen Lüge und Wahrheit in Zukunft leichter fallen könnte.

Das sagt die Psychologin Roswitha Stratmann

„Es ist toll, wenn jemand die Fähigkeit hat, offen und ehrlich zu sein – aber im Leben gibt es Übertreibungen“, sagt Roswitha Stratmann. Jede Stärke hat ihre eigene Übertreibung und wird damit zur Schwäche; verletzende Ehrlichkeit könnte man deswegen die große, gemeine Schwester von Klartext nennen.

Es geht also darum, die Balance zwischen den beiden Extremen zu finden. Stehen Ehrlichkeit und Taktgefühl im Gleichgewicht zueinander, gehe es einem selbst und den Beziehungen, die man führt, gut, sagt Stratmann.

Roswitha Stratmann bezieht sich bei dieser Analyse auf das Werte- und Entwicklungsquadrat, das von dem deutschen Philosophen Nicolai Hartmann entwickelt und von Friedemann Schulz von Thun, einem renommierten Kommunikationspsychologen, in die Kommunikationspsychologie übertragen wurde. Der Grundgedanke des Quadrats ist auf den griechischen Gelehrten Aristoteles zurückzuführen, der dabei an Sparsamkeit und Großzügigkeit dachte. Neigt man zu sehr zum Sparen, mutiert man zum Geizhals; neigt man zu sehr zum Geld ausgeben, wird man zum Verschwender. Es gilt also auch hier, die Balance zu wahren.

Diese Einschätzung klingt erst einmal logisch. Bleibt die Frage: Wie soll ich mich ganz konkret in einer Situation entscheiden, ob ich jetzt frei Schnauze reden oder doch lieber den Mund halten soll?

Die Psychologin meint dazu: „Als Faustregel kann man sich merken: Diejenigen, die normalerweise kein Blatt vor den Mund nehmen, können eher mal einen Schritt zurücktreten. Und die, die sich meistens zurückhalten, mal trauen!“

Aber mangelt es uns dann nicht an Authentizität, wenn wir nicht sagen, was wir wirklich denken? Roswitha Stratmann findet, man mache es sich zu einfach, auch verletzende Aussagen mit dem Authentizitätsargument zu legitimieren. Denn Authentizität würde in erster Linie bedeuten, entsprechend dem eigenen Selbstbild zu agieren – zum Beispiel immer ehrlich zu sein. Über dem authentischen Selbstbild wird dann eines vergessen: die Person, mit der man spricht.

Viel sinnvoller sei es deshalb, von „Stimmigkeit“ zu sprechen, meint die Psychologin. Würde man bei eigenen Aussagen nach Stimmigkeit entscheiden, müsse man sich zwei Fragen stellen, statt einer: Passt es zu mir selbst, was ich gerade sagen will? Und: Passt meine Aussage auch zu der Situation?

Um die zweite Frage zu beantworten, muss man verschiedene Faktoren beachten: Was ist überhaupt mein Ziel? Was ist meine Motivation? In welcher Beziehung stehe ich zum Gegenüber und erreiche ich sie oder ihn auf diese Weise?

Das sagt die KR-Community

KR-Mitglied Verena schreibt: „Da reite ich mich manchmal aus Höflichkeit in Situationen, die ich eigentlich nicht wollte.“ Das kennen vermutlich viele, zum Beispiel auch Heidi, die manchmal zu lange über alles nachdenkt und so den guten Moment verstreichen lässt. Uta ist meist sehr höflich und vermittelt damit anderen den Eindruck, dass das jeweilige Thema – Brotbacken, Skispringen oder die Schwiegermutter – auch ihre Leidenschaft sei. So hört sie stundenlange Geschichten über das beste Brotrezept, obwohl sie das Thema gar nicht interessiert.

Die Sache mit der Ehrlichkeit ist also komplex. Das habe ich während der Recherche für diesen Text verstanden. Gelernt habe ich außerdem – wenn ich ganz ehrlich bin –, dass ich diese Fragen ohne die Community gar nicht beantworten könnte. Deswegen habe ich ein paar Tipps gesammelt, mit denen ihr besser durch die unsicheren Fahrwasser von Lügen und Wahrheit navigieren könnt.

1. Fang mit der Ehrlichkeit bei dir selbst an!
Bevor man ehrlich zu anderen ist, sollte man zuallererst ehrlich zu sich selbst sein. „Das ist schon schwer genug“, findet KR-Mitglied Mirjam. Denn ehrlich mit sich selbst zu sein, bedeutet eine weitere Stufe der Reflexion.

2. Welcher Typ bist du?
Roswitha Stratmann sagt, dass es bei der inneren Abwägung darauf ankomme, ob man eher der Typ „höflich“ oder „Klartext“ sei. Regina Martin, ebenfalls Psychologin, bringt es auf den Punkt: „Wenn dir Kritik an anderen Spaß macht, lass sie stecken. Wenn dir Kritik schwerfällt, wenn du dich überwinden musst, wenn du mit dir ringst, sag es.“

3. Was ist die Intention?
KR-Mitglied Verena sagt: „Wenn es eine unnötige Bewertung ist, dann einfach Klappe halten.“ Ist die geplante Aussage also ein unnötiger Kommentar oder konstruktive Kritik? Um das herauszufinden, kann man sich selbst folgende Frage stellen, meint KR-Mitglied Amira: „Was will ich dem anderen mitteilen und warum?“.

4. Wann kommuniziere ich?
Wenn wir uns aber entschieden haben, etwas anzusprechen und ehrlich zu sein, ist das Wann und Wie entscheidend. KR-Mitglied Claudia sagt: „Die Aufnahmefähigkeit des Gegenübers berücksichtigen.“ Scheint simpel, wird aber oft vergessen. Das heißt: Vorher fragen, ob das Gegenüber lieber jetzt oder ausgeruht am nächsten Morgen über das jeweilige Konfliktthema sprechen möchte. Die Gesprächssituation ist also mitentscheidend. Eine dritte Person könnte zum Beispiel als Mediator:in helfen, ein Vis-a-vis-Gespräch ist immer besser als eine Kommunikation über Whatsapp, Slack oder E-Mail.

5. Wie kommuniziere ich?
Den vielleicht wichtigsten Punkt formuliert KR-Mitglied Regine: „Intention ist nicht gleichzusetzen mit Wirkung. Deswegen eine Haltung unbedingter Wertschätzung einnehmen.” KR-Mitglied Sabine formuliert es so: „Wahrheit ohne Liebe sagen, ist verletzend.“

Um Regines Tipp der unbedingten Wertschätzung umzusetzen, kann man zum Beispiel Marshall B. Rosenbergs Konzept der Gewaltfreien Kommunikation ausprobieren. Dabei steht im Fokus, Empathie mit dem Gegenüber aufzubauen und sich nicht in Vorwürfen zu verstricken. Er empfiehlt für die Kommunikation folgendes Muster: „Wenn ich a sehe, dann fühle ich b, weil ich c brauche. Deshalb möchte ich jetzt gerne d.“

Der oder die Sprecher:in formuliert also eine Beobachtung, gefolgt von einem Gefühl, einem Bedürfnis und einer Bitte. Mit diesen Ich-Botschaften verdeutlicht man, dass es um die eigene Wahrnehmung geht und man keinen alleinigen Wahrheitsanspruch stellt. Rosenbergs Methode wird weltweit in Konfliktsituationen angewendet, auch in Deutschland sind seine Seminare sehr beliebt.

In Situationen, in denen jemand Trost sucht, empfiehlt KR-Mitglied Maja, nicht mit Floskeln wie „wird schon wieder“ oder gar „sei nicht traurig“ zu reagieren, sondern ehrlich zu sagen: „Es ist okay, wie du dich fühlst.“ Auch KR-Mitglied Sandra meint, dass ein „Boah, das ist gerade scheiße, das verstehe ich – ich weiß leider nicht, wie ich dir helfen kann, aber ich bin da“ ehrlicher und vielleicht auch hilfreicher sein kann als ein paar improvisierte Hilfstipps.

In dieser Gebrauchsanweisung ging es vor allem um schwierige und schmerzhafte Themen. Ich möchte aber noch auf eines hinweisen: Ehrlich zu sein, kann auch bedeuten: Jemandem sagen, dass man ihn oder sie liebt, dass man sich gerne nochmal treffen würde oder einfach nur ein kleines Kompliment. Und mehr ehrliche Komplimente können unser Leben nur schöner machen, oder nicht?



Herzlichen Dank an Sandra und alle KR-Leser:innen, die sich beteiligt haben: Anna, Pedro, Miriam, Martin, Leo, Annette, Stefan, Lisa, Judith, Rüdiger, Meike Julia, Sabine, Martin, Niels, Friederike, Siegfried, Sandra, Amanda, Lars, Martin, Nepomuk, Susanne, Susanne, Denis, Jens, Nadja, Angelika, Juliane, Emilia, Claudia, Liane, Chrissy, Christoph, Anna, Maja, Tom, Marianne, Mario, Alexandra, Claudi, Tina, Hans, Antoinette, conny, Christina, Sophie, Asja, Marie, Volker, Erik, Eva, Rike, Caro, Lola, Friederike, M., Claudia, Stefan, Kay, Marlene, Monika, Jens, Coby Mislav, Debbie, Sabrina, Angela, Jupp, Anne, Hanna, Jana, Slavena, Maribel, Kalinka, Doris, Nomis, Ute, Angelika, Hanne, Angela, Heidi, Jule, Mirjam, Arthur, Bernd, Patrick, Anja, Mareike, Sophia, Frank, Joanna, Jan, Petra, Heidi, Karl, Conny, Ella, Ulrich, Klaus, Georg, Claudia Anna, Margarete, Verena, Christine, Sonja, Christian, Jona, Susanne, Ellen, Lily, Amira, excellensa, Frankie, Martha, Christine, Christian, Simon, Felicitas, Mia, Alena, Melissa, Wolfram, Nicole, Günter, Patricia, Karl-Heinz, Sandra, Julia, Julian, Markus, Gregor, Andreas, Jeanette, Bernd, Thomas, Jules, Christiane, Marion, Kaja, Ellen, Anne, Laura, Alwine, Klara, Antje, Jens, Ulf, Marcel, Steffi, Thomas, Simone, Sarah, Stefanie, Patricia, Ralf, Ina, Sabine, Marcel, Nina, Uta, Kirsten, Sebastian, Mireilla, Heike, Sascha, Anna, Sigrid, Jana, Erik, Ralf, Timothy, Gudrun, Anne, Lisa, Lina, Klemens, Tim, Julia, Katharina, Christian, Coletta, Bea, Silke, Sarah, Carla, Helle, Hari, Kristin, Uta, Gerrit, Annica, Dieter, Immanuel, Knut, Nina, Ute, Kerstin, Katha, Paula, Britta, Peggy, Falk, Daniel, Marit, Christina, Denis, Norbert, Michael, Günter, Nick, Helmut, Irmi, Dan, Ben, Martin, Ina, Sebastian, Rebecca, Marion, Karin, Ute, Sora, Jens, Emma, Mia, Birthe, Ul, Andrea, Conny, Dirk, Jayne, Katarina, Christina, Susanne, Peter


Redaktion: Esther Göbel; Schlussredaktion: Susan Mücke; Bildredaktion: Till Rimmele; Audio: Iris Hochberger.

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