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#KlimaAgenda

Liebe Medien, hier sind 199 unserer Klima-Themenideen, die ihr einfach klauen könnt

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etwa 18 Min. Lesedauer

Mit dieser Liste machen wir etwas, das nur selten geschieht: Wir verraten dir alle unsere Artikel- und Themenideen. Manche davon sind noch unausgereift, manche sehr vielversprechend, manche, wenn du sie gut umsetzt, preisverdächtig.

Wir machen das, weil die Klimakrise wichtiger ist als journalistischer Neid und Geiz. Um die Dimension dieses Problems zu erfassen, um endlich einen Schritt voranzukommen beim Gespräch über Lösungen, müssen wir alle gemeinsam anpacken. Es kann nicht dabei bleiben, dass nur eine Handvoll von wirklich klimainteressierten Kolleg:innen über dieses Thema berichtet.

Da wir bei Krautreporter seit fast zwei Jahren dem Thema viel Aufmerksamkeit widmen und immer wieder gemeinsam – Mitglieder und Reporter:innen – über neue, wichtige, interessante Aspekte des Themas nachdenken, ist im Laufe der Monate dieser Themenschatz entstanden. Die Fragen und Ideen kommen so gut wie alle aus der KR-Community. Aber was ihr hier seht, ist nur eine kleine Auswahl; in Summe dürften uns fast 1.500 Vorschläge erreicht haben (hier findest du die komplette Liste). Wir, Rico Grimm und Isolde Ruhdorfer, haben sie grob vorsortiert: in Themenblöcke, aber nicht nach Relevanz. Denn für dich kann etwas anderes wichtig sein als für uns. Formulierungen stammen zu 99 Prozent direkt von unseren Leser:innen.

Klaut die Ideen, wir freuen uns!

Falls ihr eine umgesetzt habt, sagt Bescheid per E-Mail oder postet die Story mit dem Hashtag #KlimaAgenda auf Insta oder Twitter. Wir sammeln sie dann und verteilen sie weiter.


Klimapolitik

  • Welche Umweltgesetze waren echte Durchbrüche? Was können wir daraus für heute lernen?
  • Grüne Infrakstruktur vs. Innenverdichtung – wie lösen wir den Konflikt zwischen steigenden Mieten und Flächenfraß auf? Wichtig deshalb, weil Stadtgrün und Stadtnatur insbesondere in Zeiten von Klimakrise und Artenschwund bei gleichzeitiger Urbanisierung eine tragende Rolle zukommt.
  • Wie kann man auch große Konzerne dazu bewegen, ihren Beitrag zu leisten?
  • Was hat es mit dem im Oktober zur Abstimmung stehenden EU-Klimaschutzgesetz auf sich? Eine Entscheidung mit riesigen Möglichkeiten für den Klimaschutz, die die gesamte EU zurück auf den Klimapfad bringen könnte. Wird aber zu wenig diskutiert.
  • Welche Ansätze einer weltweiten Klimapolitik gibt es, und warum scheitern sie offensichtlich?
  • Warum will Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) unbedingt Wasserstoff importieren?
  • Fridays for Future: Was bisher erreicht wurde. Wie wirkt sich Covid-19 auf das Zwischenergebnis und auf die (neuen) Ziele aus? Was sollte jetzt strategisch angepackt werden, damit die Jugend ihre Zukunft in einer gesunden (Um)Welt erlebt?
  • Recherche, ob und wer genau das Leugnen des menschengemachten Klimawandels in den sogenannten alternativen digitalen Medien wirklich finanziert?
  • Es heißt immer, die Spätfolgen der Klimakrise seien teurer als die Ausgaben jetzt. Aber wie lassen sich aktuelle Maßnahmen finanzieren? Das ist auch fundamental für die Generationengerechtigkeit.
  • Warum wird die Chance nicht genutzt, mit den Corona-Hilfspaketen die Wirtschaft klimaneutral umzubauen?
  • Analyse der bisherigen Klima-Politik der Grünen, z.B. ihrer Förderung des Rapsanbaus zur Beimischung von Kraftstoffen
  • Offenlegung, wohin die staatlichen Subventionen fließen (Autoindustrie, Kohlekraftwerke) und wohin nicht (nachhaltige Energie - und Landwirtschaft)
  • Wie sieht der Klimaplan der NGO German Zero aus?
  • Warum wird es nicht stärker sanktioniert, wenn Länder gegen Klimaauflagen verstoßen?

Folgen des Klimawandels

  • Was sind die wirklich langfristigen Folgen, nicht nur der Blick in die nächsten 50 Jahre?
  • Welche Regionen in Europa werden überdurchschnittlich betroffen sein?
  • Was bedeutet der Verlust des Permafrostbodens wirklich?
  • Welche medizinischen Auswirkungen hat es auf die Menschen in Mitteleuropa, wenn mehr als 40 Grad Celsius im Sommer normal werden?
  • Bis jetzt hat die Menschheit alle ihre Klimaziele verfehlt. Was ist unser Plan B, wenn das so bleibt? Bereitet sich eigentlich irgendjemand auf das vor, was passiert, wenn nix passiert?
  • Aktuelle Zahlen und Statistiken zu Luftqualität, Müllaufkommen, Öko/Graustromquoten, Gelder bei Ökobanken/Kommerzbanken ... so ähnlich, wie wir gerade lernen, Corona-Zahlen zu lesen und in Bezug zu setzen.
  • Erwärmung der tieferen Ozean-Schichten, Hitze wird dort langfristig gespeichert. Selbst wenn wir Emissionen verringern (und sogar wieder entfernen), wird uns diese tiefe Erhitzung noch länger verfolgen.
  • Worst-Case-Szenarien zu Meeresspiegelanstieg und Dürren in Deutschland – wann wird es kritisch für die europäischen Wälder und die Landwirtschaft?

Folgen für Deutschland

  • Wird es möglicherweise eine innerdeutsche Klimaflüchtlingsbewegung geben, da z.B. Regionen in Bayern zu wenig Wasser haben werden, wenn die Gletscher verschwunden sind?
  • Wie sicher ist unsere Lebensmittelversorgung (heimisch und importiert)?
  • Welche konkreten Auswirkungen hat der Klimawandel auf Deutschland in den nächsten zehn Jahren?
  • Was hat es mit der Anpassung von Tieren in Städten und auch der Ausbreitung von Mücken und von ihnen übertragenen Krankheiten auf sich?
  • Wie organisieren wir den Ausgleich von schwankender Erzeugung und Verbrauch, wenn die Kohlekraft weg ist, also im Jahr 2028 bzw. 2038?
  • Konkrete Projektionen für verschiedene Regionen für das Jahr 2050, z.B. werde ich dann so alt sein wie mein Vater jetzt ist, und wenn ich die Klimamodellkarten richtig gelesen habe, wird die Gegend, aus der ich stamme (nördlich von Oldenburg) dann unter Wasser sein.
  • Entwicklung des Ökosystems im Mittelmeer Nord- und Ostsee, damit ich Begründungen liefern kann, da es die Einheimischen hier eventuell stärker motiviert, wenn sie die konkreten Folgen sehen.

Wirtschaft

  • Halten deutsche Firmen nur hierzulande Klima- und Umweltstandards ein? Oder auch im Ausland? Wie ernst ist es ihnen also damit?
  • Ich wüsste gerne, warum Fracking nicht in der öffentlichen Diskussion ist und ob die Langzeitfolgen ignoriert werden können.
  • Mehr zu den Themen Sustainable Finance (alle Finanzströme müssen kompatibel mit dem Klimaabkommen sein) und „True Cost Accounting“ (Preise müssen die sozial-ökologischen Folgekosten einpreisen)
  • Vergleich zwischen wirtschaftlicher Unterstützung/Subvention von Firmen, die umweltschonender produzieren und der direkten finanziellen Förderung von Bürgern bei Umweltthemen mit Kaufprämien, Steuererleichterungen: Was wirkt besser/effizienter, wo hakt es am meisten, was wird gerade priorisiert, warum?
  • Rebound-Effekte (z.B. durch Bevölkerungswachstum), was nutzt Sparen (z.B. bei der Energie), wenn die Menschheit dann mehr konsumiert? Wie lassen sie sich vermeiden?
  • Welche Rolle spielt das Verursacher-Prinzip bei den Konzepten, die den Klimawandel stoppen wollen? Zum Beispiel werden die tatsächlichen Transportkosten meist vernachlässigt, um möglichst billige Ware anbieten zu können.
  • Ich vermisse Themen, wie eine Alternative zum Kapitalismus aussehen kann, Beispiele für solidarische Lebensweisen, die nicht mehr auf Ausbeutung von Mensch und Natur beruhen und ein gutes Leben für alle ermöglichen.
  • Welches sind die großen klimaschädlichen Branchen in Deutschland? Wie hoch ist deren Exportquote? Welche Zerstörungen (Umwelt und sozialer Bereich) richten sie an? Wie sind sie mit der Bundes- und EU-Politik verzahnt (Subventionen)?
  • Gibt es positive Beispiele für Marktführerschaft ohne Ausbeutung?
  • Welche Rolle spielt die Zementindustrie?

Kauf und Konsum

  • Die Bedeutung von Milchalternativen: Sind sie klimafreundlich? Unter welchen Bedingungen?
  • Mehr zu Fast Fashion und Mode: Die Modeindustrie ist laut der MacArthur Foundation gleich hinter Öl der zweitgrößte Umweltverschmutzer, was am Erdöl- und Chemikalienbedarf liegt, an Anbaumethoden, Produktionsbedingungen, Transport und Mikroplastik, das durch Waschen freigesetzt wird.
  • Überproduktion in Deutschland und Exportstrategien der Bundesregierung sowie Übernutzung durch intensive Landwirtschaft in Deutschland und auch in anderen Ländern für Import.
  • Wie gelingt es, nachhaltige Geschäftsmodelle zu etablieren bzw. Geschäftsmodelle Richtung Nachhaltigkeit umzubauen?
  • Kann eine auf unbegrenztes Wachstum und Konsum als Selbstzweck angewiesene Wirtschaftsordnung überhaupt klimaverträglich werden?
  • Secondhand: Müssen wir nicht alles, was da ist, möglichst lange gebrauchen? Wie können wir es erreichen, das „hip“ zu machen? Wie ist es zum Beispiel bei Geschirr/Besteck – davon müsste es inzwischen doch viel zu viel auf der Welt geben und trotzdem kaufen wir es neu bei Ikea.
  • Plastikverpackungen bei Bioprodukten werden kaum thematisiert. Informationen zu Produkten mit umweltfreundlicher Verpackung wären interessant und über deren Hersteller. Vor welchen Problemen stehen sie?
  • Wie kann ich nachhaltig Geld anlegen?
  • Welche Kunststoffalternativen gibt es?
  • Warum gibt es in vielen Bereichen der Industrie und des Konsums keine oder nur eine schwache Kreislaufwirtschaft? Wie kann es sein, dass sich Einwegbehälter, Plastikverpackungen für Kiwis oder gar Kartoffeln immer weiter durchsetzen?
  • Warum wird das Pfandsystem nicht für alle Glas- und Kunststoffbehälter verwendet?
  • Wie schädlich ist der Konsum tierischer Lebensmittel wirklich für das Klima?

Verkehrswende und Mobilität

  • Ließe sich der internationale Flugverkehr durch interkontinentale Schnellbahnen verringern? Würde das dem Klima helfen?
  • Was bedeutet die Verkehrswende für Menschen mit Beeinträchtigungen?
  • Wie stark belasten Schiffe das Klima, und gibt es Politiker:innen, die das Thema angehen?
  • Wie ist es denn nun wirklich um die Gesamtbilanz des Elektroautos im Gegensatz zu einer Verbrennungsmaschine bestellt, hinsichtlich der wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen?
  • Wie erreichen wir autofreie Innenstädte und das 1-Euro-Ticket?
  • Was kostet ein Auto-, Fahrrad-, Zug- oder Bussitzplatz oder Flugsitzplatz pro 100 Kilometer, wenn alle Kosten zusammengenommen werden (Materialien, Energie, Wasser, Luft, Arbeitskosten inklusive Krankheit, Vertrieb, Werbung, Infrastruktur, Instandhaltung, Betriebskosten inklusive Sach- und Personenschäden, Verwaltung, Entsorgung)?
  • Ehrliche Analyse, was Batterietechnologie im Verkehr wirklich bringt (CO2-Bilanz) im Hinblick vor allem auf den Mangel an Energie aus erneuerbaren Ressourcen und unter Einbeziehung der Batterieproduktion, Bergbau etc.
  • Ich finde die Problematik rund um den Reifenabrieb und seinen Stellenwert stark unterrepräsentiert. Viele Menschen denken bei Mikroplastik vor allem an Mizellenwasser oder ähnliches, aber nicht an Abrieb von Kleidung oder Reifen.
  • Wie ist die Klimabilanz eines Hybridautos im Vergleich zum Elektroauto und zum Auto mit Verbrennungsmotor?
  • Ist die Autoindustrie wirklich die Schlüsselindustrie Deutschlands?
  • Informationen zu Carsharing-Genossenschaften, Expressbus-Linien, Reanimierung von regionalen Bahnstrecken
  • Ist die Bahn auf Strecken bis zu einer gewissen Länge wirklich die umweltfreundliche Alternative zum Fliegen? Unter Berücksichtigung aller Faktoren, wie z.B. den Einschnitt in die Landschaft, den Hochleistungstrassen mit sich bringen, oder der Frage, woher der Strom in der Oberleitung komm.t
  • Die Zerstörung der Lebenswelten durch Straßenbau
  • Beispiele erfolgreicher Verkehrsberuhigung und wie das politisch umgesetzt werden kann.

Gesellschaft

  • Wie lässt sich die Solidarität aufbauen, die man braucht, um in der Klimakrise voranzukommen?
  • Wie sieht ein demokratisches System aus, das nicht kurzfristig orientiert ist?
  • Wieso wird in Deutschland so wenig ausprobiert? Beispiel: Perowski-Solarzellen, in Deutschland werden sie entwickelt, aber in der Schweiz eingesetzt.
  • Gibt es einen Unterschied zwischen „Umweltschutz“ und „Naturschutz“? Falls ja, welches Wort sollten wir verwenden?
  • Wie schafft man es, die Sprache der Wissenschaft für die Öffentlichkeit zu übersetzen?
  • Wie viele Menschen in der Gesellschaft haben die Dimension des Problems verstanden?
  • Was müssen diejenigen tragen, in deren Leben der Klimawandel brutal eingreift? Menschen, die für fossile Energie wie Kohle aus ihren Dörfern getrieben werden, aber auch, was der Bau von Windrädern in einigen Dörfern in Mecklenburg angerichtet hat. Also philosophisch die Frage des Bauernopfers. Leicht zu beantworten bei Vertreibung für fossile Energie, aber sehr kompliziert in Bezug auf Windräder.
  • Mir fehlt manchmal der sozioökologische Bereich, also das Spannungsfeld aus Ökologie und Herkunft, Einkommen, Auswirkung auf gesellschaftliche Verhältnisse etc.
  • Wie können Verursacher von CO2-Ausstoß besser herangezogen werden, um sich an der Behebung von Schäden zu beteiligen? Wie kann man verhindern, dass arme Bevölkerungsgruppen die Zeche zahlen?
  • Wie wirkt die Klimadiskussion auf Menschen, die existenzielle Probleme haben (kein Job, nicht genug Geld für die Miete, etc.)? Und wie kann man sie trotzdem mitnehmen?
  • Zusammenhang zwischen Klimawandel und Rassismus – das ist ein Thema, worüber selbst in der Klimagerechtigkeitsszene erst vor kurzem begonnen wurde zu sprechen.
  • Bessere Modelle für Partizipation der Menschen bei den anstehenden Veränderungen (z.B. Systemisches Konsensieren)
  • Diskussion darüber, was uns wirklich glücklich macht (ist ein „Weniger“ an manchem wirklich ein Verzicht?), sozial-ökologische Transformation als eine Chance und nicht nur als ein Projekt, bei dem man sich einschränken und auf Dinge verzichten muss (positive Zukunftsutopien).
  • Die Verbindung zwischen Klasse bzw. sozialer Schicht und Umweltgefahren. In den USA und Großbritannien gibt es entsprechende Berichterstattung, beispielsweise zu Wohngebieten in der Nähe von Fabrikanlagen oder Deponien. In Deutschland ist mir so eine Berichterstattung nicht so geläufig.
  • Wie sollen wir unsere Kinder darauf vorbereiten? Wenn wir uns schon so fürchten vor all dem, was macht das mit der Psyche von Kindern?

Agrarwende

  • Wie hoch ist der CO2-Fußabdruck der beliebtesten Lebensmittel und bestimmter Hersteller?
  • Wird das wichtige Düngemittel Phosphor wirklich knapp? Falls ja, was bedeutet das für die Ernährung der Menschen?
  • Was sind die Vor- und Nachteile regenerativer Landwirtschaft in Fragen des Tierwohls, der Biodiversität, der Gesundheit der Menschen, der regionalen Wertschöpfungsketten, Ernährungssicherheit?
  • Sind die niedrigen Preise (Milch, Fleisch) für die Endverbraucher volkswirtschaftlich von Vorteil oder sollten EU-Förderungen neu gedacht werden?
  • Wie funktioniert Lobbyismus in der Agrarwirtschaft?
  • Was sind tatsächliche Relevanz und Folgen der industriellen Tiermast, vor allem der Schweinemast in Deutschland und der EU und der Rindermast in Südamerika, speziell in Brasilien?
  • Inwieweit ist die deutsche Forstwirtschaft wirklich nachhaltig? Warum muss es Organisationen wie die Bügerinitiative Waldschutz geben?
  • Boden: Anscheinend verschlechtert sich die Qualität unserer Böden dramatisch, u.a. durch konventionelle Landwirtschaft. Stimmt das? Was machen Biohöfe anders? Wie wichtig ist dafür Düngung tierischen Ursprungs – kann man gute Böden auf vegane Art erhalten?
  • Auswirkungen des Klimawandels auf die deutsche Agrarwirtschaft insbesondere Ackerbau mit Fokus auf Weizen- und Gersteproduktion in den nächsten fünf Jahren. Wie werden deutsche Landwirte betroffen sein? Werden kompensatorische Maßnahmen nötig? Werden Produktionskapazitäten in Deutschland wegfallen?
  • Wird das Wasser in Deutschland knapp? Falls ja, was können wir jetzt tun, um die Probleme der Zukunft abzuschwächen?

(Technische) Lösungen

  • Was hat sich bei der Atomenergie getan? Ist sie inzwischen eine ökologische Alternative?
  • Was ist ein Balkonkraftwerk und sollte es gefördert werden?
  • Wie kann eine Hausgemeinschaft selbst Strom produzieren?
  • Woher bekommen wir unsere Wärme?
  • Sind Pelletheizungen nun sinnvoll oder nicht?
  • Warum gibt es noch Dächer ohne Solaranlagen?
  • Ich würde gern anhand konkreter Beispiele erfahren, ob es schon entscheidende positive Veränderungen gibt, durch bereits gestartete Projekte, Initiativen und Bewegungen.
  • Ich vermisse Debatten und Ideen zur Speicherung der Energie aus regenerativen Quellen.
  • Was ist dran an den Vorurteilen gegen Windräder?
  • Was tun mit auslaufenden Solar- und Windkraftanlagen?
  • Wie kann Stadtplanung und -entwicklung zu ökologischerem Bau und Stadtklima beitragen?
  • Kann Kernfusion eine Rolle spielen?
  • Mobiltelefone: Was ist wichtiger, eine ausgefeilte Entsorgungsstrategie inklusive Recycling oder sollte der Staat mit Prämien (siehe Automobilbranche) unter die Arme greifen, um umweltfreundlichere Alternativen zu fördern?
  • Aktuelle Forschung, um klimaschädliche Industrie zu verbessern (z.B. Aluminium), wie gut ist Erdgas – und welche Schäden richtet die Gewinnung an?
  • Mehr zu klimaschonender Wärmeproduktion (für Privathaushalte und Industrie bzw. Prozesswärme)
  • Sind Naturgasanlagen zur Verwertung von Fäkalien eine gute Lösung?
  • Der Zertifikathandel, verständlich erklärt.
  • Eine vernünftige Diskussion zu Naturschutz vs. Umweltschutz: Windräder und Schäden bei Vogelpopulation. Nicht als Entweder-oder sondern als Abwägung, wie viel wovon umsetzbar ist mit welchen Folgen.
  • Die Technologie, Politik und Industrie rund um Kühlung. Kühlen wird offensichtlich immer wichtiger bei steigenden Temperaturen (sowohl Personen, als auch Waren). Aber hoher Energieverbrauch, Treibhausgasemissionen durch die eingesetzte Technik etc. werden wenig diskutiert.
  • Bezüge und Vergleiche, wie solche Themen in anderen Ländern angegangen werden, denn die deutsche Berichterstattung konzentriert sich meiner Meinung nach zu häufig nur auf Deutschland.
  • Warum gibt es keine innovativen Windparks an den deutschen Küsten, mit gekoppelter Wasserstoffproduktion für Schwachlastnachfrage ?
  • Wenn denn angeblich das CO2 der Schlüssel sein soll, wo bleiben die ganzen Maschinenentwicklungen, die CO2 aus der Atmosphäre nehmen und in Speichern sichern (mit Kreislaufnutzung zur Energiegewinnung ), z.B. in Kombination mit Windparks an den Küsten?
  • Warum ist synthetischer Diesel noch nicht zugelassen? Er vermindert die Luftverschmutzung extrem und führt die Energiequellen im Kreislauf.
  • Wo bleiben die großen Aufforstungsaktionen, nicht nur „irgendwo in der Welt“, sondern auch vor der Haustür in Europa?
  • Lohnt es sich, Kohlegruben mit Wasser aufzufüllen, oder wäre etwas anderes sinnvoller?
  • Ist Fleisch aus Multi-Padock-Grazing auch klimaschädlich (Stichwort: ökologisch-soziale Transformation)?
  • Warum sind manche Gesellschaften so viel besser darin, die Umwelt und das Klima zu schützen, als andere?
  • Wie schaffen wir es, die Treibhausgas-Emissionen auf 0 zu reduzieren? Positive Beispiele und Emissionssünder in die Öffentlichkeit! Was sollte als Nächstes geschehen, um die Emissionen zu reduzieren?
  • Mehr zu Kraft-Wärme-Kopplung als Energiequelle
  • Cannabis als ressourcenschonender und vielseitig einsetzbarer Rohstoff

Energiewende

  • Seit 20 Jahren setzen wir auf Wind und Solar. War es das? Oder gibt es einen nächsten „natürlichen“ Schritt?
  • Mir wäre es ein Anliegen, dass jemand die Energiewende in all ihren Facetten einfach verständlich erklärt. Was gehört dazu? Was bedeutet das für jeden? Wie sieht man das in der Landschaft? Was bringt es? Warum ist es wichtig?
  • Die Wahrheit über Energiepolitik. Sinn und Kosten des Netzausbaus. Wer zahlt, wer profitiert. Energieintensive Unternehmen zahlen Spottpreise für Strom, der Endverbraucher Höchstpreise. Oder?
  • Wer verhindert die weitere Energiewende?
  • Wie ließe sich sich beschleunigen?
  • Was kann Deutschland von anderen Ländern lernen?

Wohnen

  • Versiegelung von Grünflächen – in der Stadt wird es immer heißer, alte Menschen gehen nicht mehr vor die Tür, denn der Beton heizt die Städte sehr auf, es fehlen Bäume, Bänke und die Grünflächen um die Stadt herum werden bebaut.
  • Wie lässt sich klimaneutral bauen?
  • Sollten alternative Energien bei Neubauten zur Pflicht werden?
  • Können wir CO2-neutral bauen? Welche deutschen Firmen forschen daran?
  • Die Umweltkosten des Wohnungsbaus. Ja, es mangelt an bezahlbarem Wohnraum. Aber ist der Neubau die einzige Möglichkeit? Wir nutzen immer mehr Quadratmeter pro Person. Es gibt sicher nicht die eine Lösung.

Artensterben

  • Wie viele Tierarten sterben in Deutschland aus?
  • Welche Arten haben es geschafft, sich anzupassen?
  • Wie kann eine Landwirtschaft aussehen, die möglichst viele Tiere nicht nur schützt, sondern fördert?
  • Fehlender Lebensraum für Insekten und andere Tiere auf dem Land, warum wohnen Tiere lieber in der Stadt?
  • Einsetzendes Eichensterben (in den Niederlanden) durch Versäuerung der Böden wegen Ammoniakniederschlag aus dem Mist der Massentierhaltung
  • Gibt es Infos zur Beschleunigung des Klimawandels durch Artensterben – nicht nur Artensterben durch Klimawandel?

Globalisierung

  • Auslagerung von Umweltschäden und Entstehung von klimaschädlichen Gasen aufgrund von Produktionsverlagerungen ins Ausland
  • Welche Länder sind Vorreiter im Klimaschutz, und was machen sie richtig?
  • Welche Auswirkungen haben nationale Lösungen im globalen Kontext?
  • Ich vermisse die globale Dimension: Die deutschen und europäischen Bemühungen sind zwar wichtig, aber quantitativ längst nicht so relevant wie die Entscheidungen und Präferenzen von Ländern und Individuen in Asien, Südamerika etc. Haben diese wirklich bezahlbare Alternativen zur Kohle? Funktioniert Leapfrogging (das Überspringen CO2-intensiver Energiegewinnung)?
  • Klimaflüchtlinge in Afrika und allgemein in Küstenregionen (Industrieländer sind schuld und Entwicklungsländer müssen büßen)
  • Migrationsauswirkungen durch Klimawandel
  • Der Einfluss der Bundesregierung und der EU auf andere Länder (vor allem Entwicklungs- und Schwellenländer) in Bezug auf klimafreundlicheres Verhalten
  • Ist die Klimakrise auf europäischer Ebene sinnvoll zu bekämpfen, oder muss man Großemittenten wie China und die USA zwangsläufig ins Boot holen? Ist die EU theoretisch groß genug, um durch Maßnahmen wie CO2-Zölle oder -Steuern einen Effekt zu haben?
  • Internationale Themen über Südamerika, Afrika, Südostasien, Ozeanien. Diese Regionen werden nirgends erwähnt, leiden aber stark.

Als Einzelne:r etwas verändern

  • Ich wünsche mir eine Liste der ganz großen Hebel. Welches Haus bewohne ich? Welches Auto fahre ich? Welche Partei wähle ich? Da gibt's sicher noch mehr, worauf ich nicht kommen würde.
  • Mülltrennung: Sinnvoll und Bürgerpflicht oder unwichtig, da letztlich deutscher Müll ins Ausland und dort in die Umwelt gelangt?
  • Wie können wir es erreichen, mehr Menschen mitzunehmen? Es scheint mir in den Köpfen noch ein „Luxusproblem“ zu sein.
  • Skeptische Freunde von mir sagen immer, dass es auf die CO2-Reduktion kaum einen Einfluss hat, wenn jeder Einzelne etwas an seinem Verhalten ändert, sondern die Industrie einen viel größeren Einfluss hat. Stimmt das so?
  • Wie sieht eine klimafreundliche Ernährung aus?
  • Wie kann effektives zivilgesellschaftliches Handeln aussehen, was Politik zum Handeln bringt?
  • Was muss ich persönlich tun, um den Klimawandel zu stoppen? Reicht es nicht, mehr zu fliegen und kaum noch Fleisch zu essen?
  • Welche Organisationen, Initiativen, Projekte usw. gibt es in Deutschland? Ich habe keinen Überblick, was ich wie, wo, wann machen kann.

Vielen Dank an die 547 KR-Leser:innen, die Themen eingereicht haben!


Redaktion: Rico Grimm, Schlussredaktion: Susan Mücke, Fotoredaktion: Martin Gommel

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