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Tagebuch Ostdeutschland verstehen – Tour der Völkerfreundschaft , Folge 3

In the Middle Of Nüscht

von Christian Gesellmann
etwa 12 Min. Lesedauer
Tagebuch Ostdeutschland verstehen - Tour der Völkerfreundschaft
3 Folgen
Tagebuch Ostdeutschland verstehen - Tour der Völkerfreundschaft
Gemein- und Schönheiten im deutsch-deutschen Verhältnis

Tot. Die Dörfer, die Landschaft: einfach nur tot. Man kann stundenlang durch die Altmark fahren und sieht kaum einen Menschen, kein Tier. Ab und zu eine Krähe. Manchmal ein paar Schafe. Ratlos bunte Bäume, die nicht wissen, ob sie ihre Blätter fallen lassen sollen oder nicht. Vor allem aber Stille.

Alle Geräusche, die man sonst so mit Landleben verbindet, auf lautlos gestellt. Kein Muhen, kein Grunzen, kein Gackern, Plärren, Piepen, Zirpen, Schnattern, Hämmern, Klopfen, Summen, Brummen, Bellen, nichts. Natur, verwaltet wie eine Kaserne, in Rechtecke geschnitten, von gigantischen Maschinen bearbeitet, die leise ihre schnurgeraden Bahnen ziehen und große Haufen Zuckerrüben an den Rändern der Felder liegen lassen.

Die Altmark ist eine Region im Norden Sachsen-Anhalts, ein überdüngter Fleck auf der Landkarte zwischen dem Wendland im Norden, Wolfsburg im Westen, Stendal im Osten und Magdeburg im Süden; früher Grenzgebiet zwischen DDR und BRD, noch früher Antiqua Marchia. Die Altmark gilt als die „Wiege Brandenburgs“, Preußens gar, in Zukunft wird sie wohl Ruhestätte für den deutschen Atommüll. Die Gegend ist dafür so sehr (oder eher so wenig) geeignet wie irgendeine andere Region Deutschlands, aber hier ist die Gegenwehr am geringsten, die Besiedlung am dünnsten.

„Bei Jauch haben sie mal gefragt, ich glaub die 16.000 Euro-Frage war das, welche deutsche Stadt am weitesten von der Autobahn entfernt ist“, erzählt mir Matze, ein Nürnberger, der vor fünf Jahren hierhergezogen ist. Um uns herum steht ein kleines Grüppchen Männer, die die Antwort alle schon kennen. Salzwedel in der Altmark.

Im Osten nichts Neues: Ortsausgang Ellenberg.

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Tiefer kann man wahrscheinlich nicht fallen als deutsche Stadt, wollen sie mir sagen, und vor allem wollen sie sich wohl selbst nochmal zeigen, dass sie trotzdem drüber lachen können. Nicht nur wegen der Vollbärte, Totenkopfembleme und Rastazöpfe mutet das wie eine Weihnachtsfeier bei Piraten an. Dass die Altmark in so ziemlich allen Statistiken, die den zivilisatorischen Fortschritt messbar machen sollen – oder was man neudeutsch dann so dämlich „Lebensqualität“ nennt – ganz am Schluss steht, ist schließlich auch der Grund, warum wir heute hier stehen, diese bunte Mischung zugezogener Althippies, Einheimischer und ich, und gemeinsam auf einen Kessel Soljanka glotzen, den Matze vor ein paar Minuten an ein Dreibein über ein Buchenholzfeuer gehängt hat.

Hier gibt es keine Miethaie, Polizei nicht mal dann, wenn man sie sich wünscht, die Fenster der Kirche im Ort sind zugenagelt, die nächstgelegene Schule hat wegen Lehrermangels nur an vier Tagen die Woche geöffnet, die Lokalzeitung ist eine Ansammlung von Wasserstandsmeldungen des Verfalls, Bevölkerungsrückgangs und Tätigkeitsnachweisen der örtlichen Alkoholiker. Dafür gibt es hier etwas, was keine Statistik messen kann: Freiheit. Verhältnismäßig, freilich.

Früher war mehr Amerika

Vor einem guten Stündchen hat mich Brit mit ihrem klapprigen alten Polo am Bahnhof von Salzwedel abgeholt. Das stolze rote Backsteingebäude lag einst an der sogenannten Amerikalinie, eine Eisenbahnstrecke, die im Kaiserreich die Nordseehäfen mit Berlin, Mitteldeutschland und Schlesien verband. Heute fahren hier noch ein paar Regionalbahnen. Der Abschnitt, der durch die Altmark führt, ist nun vor allem Ausweich- und Güterzugstrecke für die Verbindung Hamburg-Berlin, das frisch sanierte Gebäude innen gefliest wie eine Ausnüchterungszelle, nur kälter und zugiger. Wer sich hier vor den Zug schmeißen will, braucht einen Fahrplan, sonst erfriert er vorher.

Okay, ich denke, die Trostlosigkeit der Gegend ist nun ausreichend beschrieben. Kommen wir zum erfreulichen Teil, und der beginnt mit Brit. Sie ist Krautreporter-Mitglied und hat mich zu einer Lesung in den ehemaligen Konsum (DDR-deutsch für Supermarkt) nach Ellenberg eingeladen, einem 260-Seelen-Dörfchen etwa 20 Autominuten von Salzwedel entfernt. Es soll um den Prozess der Wiedervereinigung gehen, der mit dem Mauerfall vor 30 Jahren begann. „Viel Honorar können wir dir nicht bieten“, sagte sie am Telefon, „aber es gibt Soljanka, Sekt, einen Käseigel, und am Ende lassen wir einen Hut rumgehen.“

Brit stammt aus Sachsen-Anhalt, ist nach der Wende nach Hamburg gezogen, wo sie sich unter anderem in der Hausbesetzerszene und später in der Occupy-Bewegung engagierte. In einem Telefondienstleistungs-Unternehmen arbeitete sie sich in die mittlere Managementebene herauf und verdiente genug Geld, um sich in Hamburg-Mitte eine Vierzimmerwohnung für sich und ihre beiden Söhne leisten zu können.

Das beste Wappen in der Welt, das ist der Pflug im Ackerfeld.

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Aber „nach der dritten Mieterhöhung saß ich irgendwann heulend in der Küche und konnte nicht mehr“, erzählt sie mir auf der Fahrt zum Konsum. „Ich habe dann die Immobilienpreise überall in Deutschland verglichen. „Die Altmark war die günstigste Gegend.“ Für rund 90.000 Euro kaufte sie sich ein altes Bauernhaus mit Scheune und Grundstück in Ellenberg. Die ersten zwei Jahre waren die Hölle. „Meine Kinder haben mich gehasst. Inzwischen möchten sie hier auch nicht mehr weg“, sagt sie.

Städter, die auf der Flucht vor dem Stress und den Mietpreisen ihre Liebe für das Landleben entdecken, sind kein neues Phänomen. Meine Krautreporter-Kollegin Hannah Beitzer hat in dieser schönen Reportage beschrieben, zu welchen Spannungen und Enttäuschungen das führen kann, aber auch, wie die Städter, die es durchhalten, sterbende Dörfer wieder zu neuem Leben erwecken können.

Besonders die ländlichen Gegenden Ostdeutschlands werden als Ziel für junge Familien und Menschen, die ortsunabhängig arbeiten können, immer interessanter. Denn nach der Wende sind rund 1,8 Millionen Menschen von hier weggezogen, mehr als zehn Prozent der Bevölkerung.

Hüben wie drüben: Rüben

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„Bislang zeigt sich in vielen entlegenen Landstrichen Ostdeutschlands das gleiche Bild: Dörfer und Kleinstädte erleben einen schleichenden Bevölkerungsschwund, und die Bevölkerung altert stark. Dem Sog in die Großstädte, dem vor allem die jungen Menschen folgen, scheinen sie bislang kaum etwas entgegensetzen zu können. Mit dem wachsenden Bildungsstand könnte sich dieser Trend künftig noch verschärfen, denn Universitäten gibt es auf dem Land kaum, und Akademiker finden bislang vor allem in den Städten Arbeit. Einige Landkreise im südlichen Brandenburg, in Sachsen-Anhalt oder in Thüringen, die schon in der Vergangenheit starke demografische Verluste verbuchen mussten, dürften bis 2035 noch einmal rund ein Viertel ihrer heutigen Bewohner einbüßen“, heißt es in einer Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung.

Hier findest du die Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung als PDF, in der wichtige Kennzahlen zum Thema genannt werden.

Wegen solcher Prognosen wurden die Zuschüsse von Bund und Ländern für die Kommunen und Landkreise immer weiter zusammengestrichen, die Steuereinnahmen sanken, Schulen, Behörden, aber auch Supermärkte und Krankenhäuser verfielen oder wurden dichtgemacht.

Ein Teufelskreis, unter dem dann auch das soziale Leben leidet, denn es gibt schlichtweg keine Treffpunkte mehr, keine Gelegenheit für Gespräche und den neuesten Klatsch – der Nährboden der Politik.

Nicht nur Konsumkritiker, auch Konsum-Besetzer: Matze.

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Der Strukturwandel auf dem Land kommt noch erschwerend dazu. Er sorgte nicht nur in Ostdeutschland dafür, dass die Ortskerne verfallen und Identität, Kultur, Tradition verloren gehen. In der wunderschönen, traurigen, und mei, weil's halt in Bayern spielt, muss man wohl sagen: urigen ARD-Dokumentation „Wenn Dörfer ihr Gesicht verlieren“ beschreibt der Autor Heio Letzel das Grundproblem:

„Für die Gemeinden ist es meist einfacher, ein Neubaugebiet auszuweisen, als den mühsamen Weg zu bestreiten, die Bewohner von einem Entwicklungsplan für das Dorfinnere zu überzeugen, und deswegen werden auch allerorten Gewerbegebiete erschlossen, die Arbeitsplätze versprechen, während gleichzeitig die alten Werkstätten, Scheunen und Stallungen verfallen, in denen auch viel Raum für neue Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe wäre.“

In der Altmark schrumpft die Bevölkerung zwar weiter, in Salzwedel zum Beispiel von über 27.000 Einwohnern im Jahr 2005 auf unter 25.000 im Jahr 2016. Das liegt aber daran, dass hier mehr Leute sterben als geboren werden. Der sogenannte Wanderungssaldo ist seit einigen Jahren wieder positiv. Zuletzt zogen 704 Menschen von hier weg, aber 791 zu. Ein mittlerweile typischer Trend für ostdeutsche ländliche Regionen.

Und jüngere Zugezogene wie Brit und Matze bringen nun wieder Ideen und vor allem die Motivation dafür mit, auch das Sozialleben in ihrem Ort in Schwung zu bringen. Vierteljährlich Preisskat im Gerätehaus der Feuerwehr? Das reicht ihnen nicht.

Die Wege auf dieser Lesetour sind mitunter recht sanddornig.

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Ich sitze jetzt mit Brit im alten Konsum von Ellenberg. „Hier gab es nur zwei leerstehende Häuser“, erzählt sie mir, „eins davon war ein Privathaus und das andere der ehemalige Konsum. Da sind wir dann einfach rein.“ Sie schiebt mir die saure Sahne rüber. Zwei Gasöfen heizen den alten Verkaufsraum gerade genug, dass die meisten der 30 Gäste, die zur Lesung gekommen sind, ihre Jacken über die Stühle gehängt haben.

Auf den Tischen stehen Kerzen und Vasen mit Blumen, an den Kronleuchtern hängen Spinnweben. Ein Sack Walnüsse steht in der Ecke, und an der aus Holzpaletten gebastelten Bar gibt es neben hausgemachtem Sanddornschnaps und Magenbitter Säfte aus Äpfeln, Quitten, Birnen und roter Bete aus der Umgebung.

Der stellvertretende Bürgermeister ist gekommen, es sind Alte und Junge da, auf dem Buffet stehen neben dem versprochenen Käseigel selbstgebackenes Brot, Fliegenpilzeier und ein Salat. An den Wänden hängen Bilder einer Fotografin aus dem Ort. Ich glaub, ich hab es schon mal gesagt, aber es fühlt sich an wie Weihnachten.

„Was heißt das eigentlich genau“, frag ich, „ihr seid da ‚einfach rein‘ in den alten Konsum?“ Am Tisch kichern einige leise in ihre Soljanka.
„Na genau das“, sagt Brit.
„Klassisch“, sagt ein Mann mit Totenkopf auf dem Kapuzenpulli, der vor mehr als 20 Jahren aus Bremen in die Altmark gezogen ist.
„80er-Jahre-Style“, ergänzt Matze.

Mein Name ist Gemeinderat, ich weiß von nichts

Der Konsum wurde also streng genommen besetzt. Später sei man zur Gemeinderatssitzung gegangen und habe von den Plänen berichtet, hier eine Lebensmittelkooperative zu gründen. „Die hat das nicht interessiert“, sagt Brit. Beide Seiten vereinbarten, sich nicht im Weg zu stehen. Und tatsächlich, als im März die Eröffnung gefeiert wurde, zitierte die Lokalzeitung einen Gemeinderat mit den Worten: „Wir sind Ellenberger, aber wir wissen nichts von dem Verein.“

Die Lebensmittelkooperative ist eine Idee, die auf den Konsumgenossenschaften des 19. Jahrhunderts beruht. Es wurde ein Verein gegründet. Die mittlerweile rund 30 Mitglieder zahlen 5 Euro Mitgliedsbeitrag. Pro Jahr. Bis Donnerstagmittag müssen alle ihre Bestellungen elektronisch abgegeben haben, wofür eine kostenlose Software genutzt wird. Der Konsum ist dann nur am Freitag geöffnet, zur Ausgabe der Lebensmittel.

Der Käseigel galt lang als ausgestorben, siedelt sich nun wieder in der Altmark an.

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Es gibt Fleisch, Eier, Käse und Molkereiprodukte, Brot, Obst und Gemüse, einige Getränke sowie Kaffee. Alles ist Bio, alles ist regional. Und alles ist unfassbar aufwändig zu organisieren. „Es ist doch bekloppt, man lebt auf dem Land, kriegt aber kaum ein paar vernünftige Lebensmittel zu kaufen, kaum einer hier kann noch kochen oder weiß, was gesunde Ernährung ist“, sagt Brit.

Es ist eben nicht Kreuzberg oder das Schanzenviertel, wo man mal eben schnell in den Bioladen gehen kann. Brit und die „Ellenberger Futterfreu(n)de“, so nennt sich die Kooperative, müssen nicht nur ein Netzwerk an Erzeugern aufbauen. Sie müssen auch jeden Transport irgendwie anders organisieren, weil sich das Liefern bei den geringen Umsätzen der Konsumbesetzer wegen der langen Wege nicht lohnt. Und „irgendwie“ ist hier wirklich das richtige Wort.

Das Brot zum Beispiel kommt aus der einzigen Bio-Bäckerei Sachsen-Anhalts. Die ist 45 Minuten mit dem Auto entfernt. Und liefert nicht nach Ellenberg. „In Salzwedel gibt es einen Bio-Laden. Wir lassen dann unsere Brotbestellung dort hinliefern und holen es selbst ab. Das müssten die nicht machen, die haben davon nichts. Das ist einfach nur nett“, erklärt Brit.

Auf einer Landkarte hat sie mit schwarzem Edding einen großen Kreis um Ellenberg gezogen, Radius 50 Kilometer. Das Gemüse kommt von einem Hof zwei Dörfer weiter, auf dem Brit einmal Saisonarbeiterin war und der eigentlich nach Berlin und Hamburg liefert.

Brit und der Ellenberger Bio-Radius.

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Die Eier kommen von einem Erzeuger aus dem Nachbardorf, der normalerweise ebenfalls nur in die Metropolen liefert. Die Molkerei liegt sogar außerhalb des von Brit festgelegten Radius, liefert aber inzwischen nach Ellenberg. „Die gibt es noch nicht lang, die wachsen mit uns mit.“ Das Fleisch wiederum stammt von einem Bio-Züchter, von dem der Gemüselieferant ebenfalls seine Ware bezieht, er bringt die Ellenberger Bestellung dann ehrenamtlich gleich mit.

Kaffee und Bier werden von einer Kooperative aus Hamburg bezogen. Wenn mal jemand zufällig dort ist. „Eines unserer Mitglieder ist Schauspielerin und deshalb relativ häufig dort. Sie sagt mir dann Bescheid, dann schreib ich der Koop eine E-Mail, und die stellen unser Paket für sie bereit.“

Der kleine Konsum, er ist eine große Aufgabe. Es geht um gesundes Essen. Es geht vor allem aber auch darum, wieder Leben in das Dorf zu kriegen, einen Ort zu haben, an dem man die Nachbarn trifft, sagt Brit, an dem sich die Einheimischen und die Zugezogenen kennenlernen. „Deshalb war es mir auch wichtig, dass der Sitz des Vereins und die Ausgabestelle für die Lebensmittel nicht bei mir auf dem Hof ist. Das hier soll nicht mein Projekt sein, sondern eines der Gemeinschaft.“

An diesem Abend wird schnell klar, wieso die Konsumidee so schnell Anhänger gefunden hat. Ein Vereinsmitglied zum Beispiel erklärt, wie man eine Lehmfalle baut, mit der man die Waschbären, die sich in der Gegend wieder ausbreiten und in die Hühnerställe einbrechen, fangen kann, ohne sie gleich zu töten. Ein anderes Mitglied erzählt, wie man aus einfachen lokalen Kräutern wie Spitzwegerich einen Magenbitter ansetzt. Rezepte werden getauscht. Man lernt Namen, Gesichter und Geschichten kennen. „Früher“, sagt Matze, „hing die Dorfjugend an der Laderampe vom Konsum ab, hat man mir erzählt.“

Jugendliche, die rumhängen. Früher ein Problem. Heute was, wonach man sich sehnt.

Viele Wege führ'n nach Rom, doch nur einer führt zu dir: Lad' uns zur Lesung ein.

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In kleinen Schritten geht es weiter mit dem Gemeinschaftsprojekt. Der Konsum gehört dem Land Sachsen-Anhalt, das nun 50 Euro Miete im Monat verlangt. Das Geld muss aufgetrieben werden, der Verein will nun den Gemeinderat bitten, diese Kosten zu übernehmen. Ein Wasseranschluss und eine Toilette sollen eingerichtet werden.

Und einmal im Monat soll es nun auch Kulturveranstaltungen geben. Meine Lesung ist die erste überhaupt hier, „in the middle of nüscht“, wie Brit ihre neue alte Heimat so gern nennt, in Anlehnung an den „ersten alternativen Reiseführer“ für die östliche Altmark. Bald soll es den gleichen Reiseführer auch für die westliche Altmark geben, Brits Garten wird darin abgebildet sein. Das Buch wird „In The Middle Of Gar Nüscht“ heißen. Am Ende sitzen wir bis früh um zwei, Brit, die Piraten, die alten und neuen Einheimischen und ich. Und auf einmal kommt mir das alles hier gar nicht mehr so tot vor.


Redaktion: Philipp Daum; Schlussredaktion: Vera Fröhlich; Bildredaktion: Martin Gommel.

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