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AfD und Identitäre

Das internationale Netzwerk der Neuen Rechten

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Christian Fuchs und Paul Middelhoff recherchieren regelmäßig im neurechten Milieu: Sie treffen Aussteiger*innen rechtsextremer Jugendverbände oder besuchen identitäre Hausprojekte. Jetzt haben sie in ihrem Buch „Das Netzwerk der Neuen Rechten“ dargelegt, wie gut Deutschlands Rechte vernetzt ist. Auf neuerechte.org zeigt eine interaktiven Karte, welche Vereine, Verläge und Parteien in Deutschland zusammenarbeiten.


In Oberösterreich ist an diesem Wochenende im März 2018 frischer Schnee gefallen. Der Dorfplatz von Aistersheim ist weiß, der Burggraben um das Wasserschloss zugefroren. Auf dem Eis wedelt ein junger Mann mit einem Besen herum, fegt Linien und Kreise in den Schnee. Es entstehen riesige Buchstaben in Runen-Schrift, gemeinsam bilden sie die Worte „Verteidiger Europas“. Von der Brücke der Burg ist sein Werk zu erkennen. Es ist der Künstler Wolf PMS.

Während er draußen Parolen aufs Eis malt, kommen drinnen im Rittersaal Blogger, Verleger und Aktivisten zum größten Treffen der neurechten Intellektuellen-Szene im deutschsprachigen Raum zusammen. Unter den Stuckdecken und Fresken mit mythologischen Bildern sitzen 500 Menschen in langen Stuhlreihen zusammen, auf der Bühne sprechen Politiker der österreichischen FPÖ, André Poggenburg von der AfD, Philip Stein von Ein Prozent und der Blaue-Narzisse-Verleger Felix Menzel.

Auch der Anmelder der islamkritischen „Zukunft Heimat“-Demonstrationen aus Cottbus tritt auf. Als Teilnehmer und Aussteller des Kongresses „gegen die ethnokulturelle Verdrängung der europäischen Völker“ ist das gesamte Spektrum der neurechten Szene aus Deutschland angereist – Lutz Bachmann von Pegida ist da, Götz Kubitschek natürlich auch. Sogar die amerikanische Alt-Right-Aktivistin Brittany Pettibone und der serbische Homosexuellen-Feind Misa Djurkovic sind gekommen. Zur ersten Konferenz dieser Art zwei Jahre zuvor waren die verschwörungstheoretische syrische Bloggerin Maram Susli und der selbsternannte Dugin-Vertraute und Zuerst!-Chefredakteur Manuel Ochsenreiter eingeladen. Sie alle schmieden ein neues globales Bündnis: eine Art Reaktionäre Internationale.

Es klingt wie ein Widerspruch: Eine Bewegung, die Deutschland von der Außenwelt abschotten will und sich als national und antiglobalistisch versteht, sucht Kontakte ins Ausland.

Auch Nationalisten ist klar, dass sie stärker sind, wenn sie sich international vernetzen

Doch die Neue Rechte hierzulande hat inhaltlich vieles mit anderen rechten Strömungen in Europa und den Vereinigten Staaten gemein. Sie verbindet die Überzeugung, für das Anti-Establishment zu sprechen. Sie wähnen sich als jeweiliger nationaler Vertreter des angeblichen „Volkswillens“ im gemeinsamen Kampf gegen die globale Elite und die Europäische Union: „Normalitäre“ gegen „Pluralitäre“ nennt Jonas Schaible diesen Konflikt. Die internationale Rechte eint die Angst vor dem Tempo, mit dem die Globalisierung den Alltag verändert.

Bis ins Jahr 1990 wurden Männer nicht bestraft, wenn sie ihre eigene Frau vergewaltigten; es gab zwar Kritik an der Atomkraft, in Frage gestellt wurde sie jedoch nie; Homosexuelle durften nicht heiraten, und wer ein Steak aus industrieller Landwirtschaft aß, musste sich nicht dafür rechtfertigen, dass die Tiere unter den schlechten Bedingungen in den Ställen litten, die Landarbeiter ausgebeutet, die Regenwälder im globalen Süden für die Futterproduktion abgeholzt wurden und dass sich die Menschheit durch die in den Ställen entstehenden multiresistenten Keime langsam selbst abschafft. Fast alle Staatenlenker waren weiß, männlich, heterosexuell und Christen.

Seit Ende des Kalten Krieges öffneten sich die aufgeklärten Demokratien, stärkten die Rechte von Minderheiten. Trans- und Intersexuelle wurden sichtbarer, Sexismus wurde geächtet, Konsumenten kauften bewusster ein. In den USA wurde ein Farbiger Präsident, in Deutschland eine Frau Bundeskanzlerin, Schwule führten Bundesländer, Muslime zogen in die Parlamente ein. Die gesellschaftlichen Privilegien galten nun nicht mehr automatisch qua Geschlecht, Hautfarbe, Sexualität und Religion. Der Wandel überforderte die „Normalitären“, sie bekamen Modernisierungsschmerzen, weil sich in weniger als zwei Jahrzehnten der gesellschaftliche Konsens darüber verändert hat, was als normal gilt. Es sind Bürger, die eine weitere Liberalisierung, Pluralismus und den zunehmenden Kosmopolitismus ablehnen und eine Auslöschung ihrer eigenen Kultur fürchten.

Treffen wie der Kongress in Aistersheim sind darum der Gegenentwurf, hier versammeln sich all jene, die die Bürger hinter sich versammeln wollen, die in den Veränderungen vor allem den Angriff auf ihre Normalität sehen. Diese Menschen scheinen offener für rechte Konzepte wie Identität und „Ethnopluralismus“. Die Konferenz in Österreich dient darum zwei Zielen: Einerseits will die Szene hier demonstrieren, wie stark sie in den vergangenen Jahren gewachsen ist. Dass es ihr gelingt, Hunderte Aktivisten aus ganz Europa zu einer Art Klassentreffen zusammenzubringen. Andererseits ist auch den Nationalisten klar, dass sie stärker sind, wenn sie einander unterstützen – finanziell, aber auch ideell und auf der Straße.

Alte Rechte heiligen ihr eigenes Volk – Neue Rechte die „Festung Europa“

Der österreichische Identitären-Chef Martin Sellner etwa absolvierte einst ein Praktikum bei Götz Kubitschek in Schnellroda, produzierte Videos für das deutsche Ein-Prozent-Netzwerk und nahm mit anderen Österreichern im Jahr 2015 an der „Besetzung“ des Landtags von Sachsen teil. Dabei hielt er, der Österreicher, auch ein Transparent mit der Aufschrift „Unser Land, unsere Werte“ hoch.

Deutsche AfD-Politiker und Identitäre besuchten im Gegenzug die große IB- Demo, die eineinhalb Jahre später unter dem Motto „Remigration – Die Integration ist gescheitert“ in Wien stattfand. Deutsche Identitäre demonstrierten auch im belgischen Molenbeek und in Paris mit. Sympathisanten der niederländischen „Identitair Verzet“ hängten zusammen mit deutschen Aktivisten ein Banner mit der Aufschrift „Nie wieder Schande von Köln! Remigration“ am Kölner Hauptbahnhof auf.

Sogar die Bundesregierung beobachtet diese Verbindungen. Auf Anfrage teilte sie mit, dass die Identitäre Bewegung in Deutschland auch Kontakte nach Tschechien, Polen und in die Schweiz unterhält. Die europäischen Rechten hängen längst nicht mehr so sehr am Nationalstaatsgedanken wie ihre politischen Vorgänger. Sie experimentieren, weiten den Staatsbegriff zu einem exklusiven Kulturbegriff aus: Europäer stehen gemeinsam gegen die Feinde von außen. Im Zentrum der Debatten steht die Idee eines „Europas der Vaterländer“, ein loser Zusammenschluss souveräner Staaten, die sich keine gemeinsamen Verpflichtungen zur Aufnahme von Flüchtlingen oder zu der Rettung von Banken auferlegen.

Das gemeinsame Feindbild sind die westlichen Eliten in Politik, Wirtschaft und Medien, die im Verborgenen an der „Auflösung der Staaten, der Völker, der Kulturen“ arbeiteten, wie Björn Höcke es in einer Rede formulierte, und Europa gezielt mit Flüchtlingen fluten würden, um die eigene Kultur zu zerstören. Hat die alte Rechte noch das eigene Volk zur Krone der Schöpfung erklärt und dadurch gleichzeitig potenzielle politische Partner in Nachbarstaaten abgewertet, definiert sich die internationale Rechte heute als „Festung Europa“, als Trutzburg gegen muslimische Invasoren.

Europas Rechte vereinen sich hinter einer gemeinsamen Erzählung

Dieses Narrativ teilen die Identitären in Frankreich, Österreich und Deutschland genauso wie britische White Supremacists, niederländische, ungarische und viele deutsche Rechtspopulisten. Nach Ansicht der Publizistin Liane Bednarz können sich hinter der Erzählung der „Überfremdung“ und des „Großen Austauschs“ durch „Fremde“ zahlreiche europäische Rechte einreihen.

Die Idee des „Großen Austauschs“ fußt auf den Schriften des französischen Rechtsintellektuellen Renaud Camus. Seit Jahrzehnten ist Frankreichs Rechte für die gesamte europäische Szene stilprägend: In deutschen Kleinverlagen erscheinen Dutzende Übersetzungen der französischen Klassiker, Kubitscheks Antaios Verlag hat die „Revolte gegen den großen Austausch“ von Camus im Programm, Philip Steins Jungeuropa-Verlag gibt Schriften von Alain de Benoist und Dominique Venner heraus. Im Oktober 2012 veröffentlichte die génération identitaire den Videoclip „Identitäre Generation – Die Kriegserklärung“, der bald auch von einer deutschen Gruppe der Identitären geteilt wurde.

Noch im selben Jahr gründete sich eine Sektion in Österreich. Ihr Sprecher wurde Martin Sellner. Gemeinsam mit dem Autor Martin Lichtmesz und Götz Kubitschek fuhr er schon im Jahr 2012 nach Orange in Frankreich, um Kontakt mit dem Bloc Identitaire aufzubauen. Diese erste identitäre Jugendgruppe Europas zieht seit Jahren deutsche Aktivisten an – und das schon vor der Flüchtlingskrise von 2015.

Auf dem schwedischen Kongress „Identitär Idé“ im Jahr 2013 diskutierte Zuerst!-Chefredakteur Manuel Ochsenreiter auf der Bühne mit einem französischen Aktivisten. Für Götz Kubitschek ist das Konzept der französischen Jugendströmung die Vollendung seiner Idee eines Guerilla-Aktivismus von rechts. Mit seiner Sponti-Truppe Konservativ-Subversive Aktion hatte er Jahre zuvor ein ganz ähnliches Konzept bereits einmal in Deutschland ausprobiert – damals allerdings mit wenig Erfolg.

Pegidas italienische Freunde sitzen mittlerweile in der Regierung

Inspiriert wurden Kubitschek und die Identitären für ihre Form des jungen Protestes auch von Aktivisten aus Italien. Zu Casa Pound unterhält die deutsche Neue Rechte seit Jahren enge Kontakte. Die italienische nationalistische Bewegung, die nichts gegen die Bezeichnung „Faschisten des dritten Jahrtausends“ hat, existiert bereits seit 2003. Aus einem besetzten Haus im multikulturellen Viertel Esquilino in Rom in der Nähe des Hauptbahnhofes Termini heraus planen sie ihre Aktionen. Die Aktivisten besetzten Buchhandlungen, einen Bahnhof und weitere Häuser in fünfzig Orten in Italien. Über Kampfsportangebote für Jugendliche, finanzielle Unterstützung von Erdbebenopfern und Hilfe bei der Suche nach günstigem Wohnraum inszeniert sich Casa Pound als soziale Bewegung.

So wollen die Aufrührer die „Raum- und Deutungshoheit“ erobern – eine Idee, die dem Konzept der „kulturellen Hegemonie“ ähnelt. Immer wieder reisten in der Vergangenheit auch Vertreter der hiesigen Bewegung zu Konferenzen der Casa Pound. Philip Stein von Ein Prozent hielt auf Einladung der Faschisten eine Rede in Rom, bei der im Publikum auch der Aktivist John Hoewer saß – er arbeitet mittlerweile für die AfD im Bundestag.

Stein lud 2018 Casa-Pound-Aktivisten und ukrainische Rechte des Regiments Asow zu einer Art Salon, dem „Jungeuropa-Forum“, nach Dresden ein. Sie diskutierten über eine Europapolitik von rechts, eine der Veranstaltungen trug den Titel „Die soziale Frage als Motor der Jugendrevolte in Europa?“. Der Antaios Verlag brachte 2014 die Übersetzung eines italienischen Romans heraus, der die Entstehung von Casa Pound heroisch nacherzählt. Karlheinz Weißmann sieht die italienischen Aktivisten als Vorbild für Deutschland, weil sie es schaffen, die „neofaschistische Weltanschauung (…) mit avantgardistischem Futurismus zu verknüpfen“.

Während Philip Stein noch die, in der italienischen Mehrheitsgesellschaft kaum anerkannten, Aufrührer der Casa Pound trifft, wagt Götz Kubitschek sich längst in den realpolitischen Raum vor. Gemeinsam mit seiner Frau Ellen Kositza besuchte er 2015 eine Konferenz der rechtspopulistischen Partei Lega in Rom „gegen die Überfremdung des Abendlandes“. Er sprach über die Straßenbewegung Pegida und lud Vertreter der Lega dazu ein, eine der Demonstrationen in Dresden zu besuchen, Pegida-Mann Lutz Bachmann spricht seitdem von den Italienern als „meine Freunde“.

Zurück kam Kubitschek aus Rom mit einem Foto, das ihn an der Seite von Matteo Salvini zeigt, dem heutigen Innenminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten Italiens. Salvini gilt als Hardliner, er ist berüchtigt für seine rassistischen Ausfälle. So forderte er U-Bahn-Waggons ohne Zutritt für Ausländer und eine Zählung von Angehörigen der Roma-Minderheit in Italien. Mit Salvini habe er über „konservative Widerstandsformen“ gesprochen, sagte Götz Kubitschek später. In einem Beitrag schrieb er vom besonderen „metapolitischen Milieu“, das in Rom geherrscht habe.

„Zu schade, dass ihr keine Torpedos habt“

Auch für die europäische Vernetzung sei die Reise ein Erfolg gewesen: „Verzahnungen in alle Richtungen (…) zu regionalen identitären Gruppen, zu Querfrontverlagen, Aktivisten, zur Casa Pound und eben auch ins Ausland.“ In Italien stehe schon das „Widerstandsgebäude“, von dem sie in Deutschland noch immer träumten.

Die Neurechte Internationale breitet sich aber nicht nur vom italienischen Süden bis nach Nordeuropa aus, wo mit der Freiheitspartei in den Niederlanden, der Dansk Folkeparti in Dänemark und den Schwedendemokraten in Schweden starke politische Strömungen entstanden sind.

Die antiglobalistische Bewegung in Europa hat längst Verbindungen zu ihren Mitstreitern in den USA aufgebaut. Daniel Pipes vom US-Thinktank Middle East Forum finanziert islamfeindliche Hetzseiten und rechte Stiftungen in Deutschland. Die selbsternannten amerikanischen „Anti-Dschihadisten“ der Organisation Stop Islamization of America unterstützen die rechtspopulistische English Defence League in Großbritannien und Pegida in Deutschland. Die Identitären sammelten auf der US-Spendenplattform Wesearchr für ihre „Defend-Europe“-Kampagne gegen private Seenotrettung auf dem Mittelmeer bei der Alt-Right-Bewegung in Amerika ein.

Dass die europäischen Rechten in ihren Schriften und Reden Amerika meist nur als kulturlose, vom Kapitalismus zerfressene Wegwerfgesellschaft zeichnen, ändert nichts an ihrer Bereitschaft, sich von der finanzstarken Alt-Right-Bewegung unterstützen zu lassen. Auch hier eint beide Seiten des Atlantiks das gemeinsame Feindbild. „Zu schade, dass ihr keine Torpedos habt“, kommentiert ein amerikanischer Nutzer das US-Crowdfunding-Projekt gegen die Seenotrettung, „ihr könntet die militärische Invasion Europas in drei Tagen beenden.“

Brittany Pettibone posierte als Covergirl für das rechte Arcadi-Magazin

In den Staaten warben zwei junge rechte YouTuberinnen für die identitäre PR-Aktion. Die Amerikanerin Brittany Pettibone und die Kanadierin Lauren Southern sind in Alt-Right-Kreisen Stars. Southern produziert Webvideos, sie nennt sich „unabhängige Journalistin“, hat mehr als 600.000 Abonnenten auf YouTube, ihre Clips wurden mehr als 50 Millionen Mal geklickt.

Tatsächlich verbreitet sie jene Inhalte, mit denen Donald Trump im Wahlkampf die Alt-Right-Bewegung hinter sich vereinigte: Einwanderung, Grenzschutz und den Hass auf die Linke in den USA. Im vergangenen Jahr drehte sie einen Film über die angebliche Diskriminierung weißer Farmer durch die schwarze Mehrheitsbevölkerung in Südafrika, in dem sie vor einem „weißen Genozid“ warnte. Und freute sich sichtlich, als Donald Trump im August 2018 auf Twitter verkündete, er habe seinen Außenminister angewiesen, die „vielen Tötungen“ weißer Bauern durch schwarze Südafrikaner zu untersuchen.

Brittany Pettibone hingegen verkörpert die radikale Antifeministin. Feminismus sei „giftig und zerstörerisch“, sagte sie in einem YouTube-Video. Sie ist eng befreundet mit den Aktivisten der Identitären Bewegung, oft reist sie nach Europa, besucht Pegida-Demonstrationen. Sie posiert als Covergirl für das deutsche Arcadi-Magazin und nimmt Videos für die IB-Aktion #120db auf, in der sie andere Frauen dazu ermutigt, Vorfälle von Ausländerkriminalität öffentlich zu machen.

Allerdings ist es wohl nicht nur politische Nähe, die Southern und Pettibone dazu bringt, das europäische Netzwerk zu unterstützen: Indem sie an der Seite von Europas Szene-Größen auftreten, wächst auch ihre eigene Bedeutung in Nordamerika – und ihr globales Publikum.


Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch: „Das Netzwerk der Neuen Rechten” (Rowohlt, 2019). Für den Verlag enthüllt dieser Report „zum ersten Mal das ganze Ausmaß des Milieus – seine ideologischen Grundlagen, seine führenden Köpfe, seine wichtigen Zeitschriften, Verlage, Internet-Plattformen, Burschenschaften und die geheimen Finanziers. Viele Verbindungen führen zur AfD, die zum Gravitationszentrum der Strömung geworden ist. Die Autoren zeigen, wie die Neue Rechte versucht, die gesellschaftliche Mitte zu übernehmen.“

Redaktion: Josa Mania-Schlegel; Schlussredaktion: Vera Fröhlich; Bildredaktion: Martin Gommel.