Soziales Engagement

Wer braucht mich? Finde ein Ehrenamt, das auf dich wartet

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KR-Leserin Francesca ist vor kurzem in eine neue Stadt gezogen – und nun will sie sich dort engagieren. Ein passendes Ehrenamt zu finden, noch dazu in einer fremden Stadt, ist gar nicht so einfach. Denn Francesca findet zwar viele Projekte spannend, zum Beispiel Foodsharing, aber sie fragt sich auch, wie sinnvoll diese Projekte sind. Sie möchte letztlich wissen: Wie kann ich mich neben meiner 40-Stunden-Arbeitswoche engagieren, ohne dass mein Einsatz nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist?

Das ist das Ehrenamt

Mehr als 30 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich. Sie helfen im Sportverein, in der Kita oder bei der Feuerwehr. Sie säubern Flüsse, spielen Karten mit Altenheimbewohnern oder bringen Geflüchteten Deutsch bei. Die meisten von ihnen sind jung, das hat die Deutsche Freiwilligensurvey ermittelt. Besonders unter den Schülerinnen und Schülern ist die Zahl der Engagierten in den vergangenen 15 Jahren deutlich angestiegen. Die Altersgruppe 65 plus weist den kleinsten Anteil an Ehrenamtlern auf. Weniger gebildete Personen engagieren sich seltener als höher gebildete. Ebenso wie Menschen mit niedrigerem Einkommen sich seltener engagieren. Insgesamt spielt auch das persönliche Wohlbefinden eine Rolle: Gerade glückliche Menschen leisten sich eher ein Ehrenamt als unglückliche.

Über den Zusammenhang zwischen Ehrenamt und Armut findest du in diesem Beitrag von Petra Böhnke und Dietmar Dathe für das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung mehr Informationen.

Schon in der griechischen Antike galt es als ehrbar, wenn sich vermögende Bürger um das Gemeinwohl kümmerten. So richtig Form nahm das Ehrenamt aber erst im 19. Jahrhundert an. Vermögende Bürger bekamen ein Amt zugewiesen, heute am ehesten mit Schöffen und Wahlhelfern vergleichbar. Bürgerliche Frauen und Männer engagierten sich vorwiegend in der Armenfürsorge und Krankenpflege. In der alten Bundesrepublik verkörperten Caritas-Helferinnen oder langjährige Mitarbeiter bei der Arbeiterwohlfahrt das Ehrenamt, das eng verbunden war mit katholischen oder Arbeitermilieus. In der DDR geriet das freiwillige Engagement zur staatlich verordneten Bürgerpflicht: organisiert und ausgeübt in Betrieben, Schulen oder Massenorganisationen, wie die Freie Deutsche Jugend (FDJ) oder die Volkssolidarität.

Seit einigen Jahren macht das Ehrenamt aber eine spannende Entwicklung durch. Es ist die Rede von einem neuen, zivilgesellschaftlichen Engagement, das sich an konkreten Projekten ausrichtet und mittels professioneller Non-Profit-Organisationen sehr kurzfristig zum Einsatz kommen kann. Die Motive der Helfer seien aber noch die gleichen, sagt die Volkswirtschaftlerin Bettina Hollstein: „Die meisten wollen die Gesellschaft im Kleinen mitgestalten“, sagt sie. „Es geht ihnen um die Ehre und das Gemeinwohl, aber auch darum, Spaß, Gemeinschaft und Anerkennung zu finden, sich weiterzubilden.“

Das sagt die Volkswirtschaftlerin

Bettina Hollstein lehrt an der Universität Erfurt und setzt sich intensiv mit freiwilliger Arbeit und ihren Motiven auseinander. Auf die Frage, wann ein Ehrenamt sinnvoll ist, hat sie eine klare Antwort: „Es muss Spaß machen. Es muss für einen selbst attraktiv sein, und man muss sich darin selbst verwirklichen können.“

In ihrem Buch „Ehrenamt verstehen“ untersucht Hollstein das Phänomen Ehrenamt umfassend.

Eines ist ein Ehrenamt immer, per Definition: am Gemeinwohl orientiert. Was heißt das? Es geht um Aufgaben, die der Gesellschaft helfen, die aber ein Bonus für den Sozialstaat darstellen. Auch wer sich in einer Selbsthilfegruppe engagiert und dabei möglicherweise zunächst nur den eigenen Nutzen im Blick hat, trägt zu einer gemeinschaftlichen Tätigkeit bei. Welche konkreten Aufgaben die Ehrenamtlichen übernehmen ist von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich. Während sich deutsche Studenten in den Semesterferien um Straßenkinder in Bangladesch kümmern, soll sich in Deutschland der Staat um die Straßenkinder kümmern, etwa Sozialpädagogen des Jugendamtes, die sie gegebenenfalls in Obhut nehmen oder in Pflegefamilien unterbringen. Sich um Straßenkinder zu kümmern, ist hier also, im Gegensatz zu ärmeren Ländern, keine freiwillige Aufgabe, sondern die des Staates.

Problematisch wird es, wenn die Grenzen zwischen freiwilliger und hauptamtlicher Tätigkeit verschwimmen. Also wenn Engagement, das eigentlich freiwillig ist, plötzlich von Kommunen und Ländern mit einkalkuliert wird. „Wenn das Ehrenamt sozialstaatliche Aufgaben übernimmt, dann ist es kein Ehrenamt mehr“, sagt Hollstein.

Zurück zur Ausgangsfrage von KR-Leserin Francesca. Wie kann ein freiwilliges Engagement mehr sein, als ein Tropfen auf den heißen Stein? Volkswirtschaftlerin Hollstein sagt: „Diese Frage kann leicht in die Irre führen.“ Sie legt nahe, dass ein Ehrenamt effiziente Lösungen für gesellschaftliche Probleme schaffen muss. Das ist aber kein Kriterium. Hollstein stellt sich damit gegen die Anhänger einer Bewegung namens „Effektiver Altruismus“, die es erst seit wenigen Jahren gibt, und die von den Philosophen William MacAskill und Peter Singer sowie von Facebook-Mitgründer Dustin Moskovitz und der Profi-Pokerspielerin Liv Boeree erdacht wurde. Im Kern versuchen die Anhänger den Nutzen von freiwilligem Engagement immer weiter zu optimieren. Sie wollen, dass Ressourcen wie Zeit und Geld so effektiv wie möglich eingesetzt werden – um so das Leben möglichst vieler Menschen, Tiere oder Pflanzen zu verbessern. Geht es nach ihnen, soll das Ehrenamt jetzt perfektioniert werden.

Dabei werde aber eines vergessen, meint Volkswirtschaftlerin Hollstein, nämlich, dass freiwillig engagierte Menschen nicht nur anderen, sondern immer auch sich selbst helfen. „Im Ehrenamt vergewissern wir uns, wer wir sein wollen und wer wir als Gemeinschaft sind“, sagt sie. „Im Ehrenamt bringen wir zum Ausdruck, in welcher Gesellschaft wir leben wollen und was für uns ein gutes Leben ausmacht. Indem wir uns dafür engagieren, machen wir unsere Aussage glaubwürdig.“ So wie KR-Leserin Maggy, die neben ihrem Studium in ihrer Freizeit Jugendliche politisch fortbildet.

Das sagt die Ehrenamtlerin

Maggy studiert in Frankfurt (Oder) Kunstwissenschaften, finanziert sich ihr Studium selbst und hat 2017 angefangen, sich im „Netzwerk für Demokratie und Courage“ zu engagieren. Nach einem Seminar zur Workshop-Leiterin fährt sie nun an bis zu zehn Tagen im Jahr für Projekttage an Schulen. Früher arbeitete Maggy in einem interkulturellen Gemeinschaftsgarten. „Das war aber ein bisschen unstrukturierter und zeitlich schwer umzusetzen“, sagt sie. Mit den 14- bis 16-jährigen Schülern spricht sie heute über Rassismus und Diskriminierung – weil „diese Themen im Schulalltag zu wenig vorkommen“, wie sie meint. Maggy ist überzeugt, damit einen guten Beitrag zu leisten und diejenigen zu stärken, „die sich wehren wollen, aber in ihrem Umfeld zu wenig Antworten finden, etwa, weil sie auf dem Land leben.“

Ist Maggy also eine effektive Altruistin? Nicht ganz. Die 30-Jährige will bei ihren Schulbesuchen auch selbst etwas lernen und Erfahrungen sammeln, im freien Sprechen, Argumentieren und Präsentieren. Damit entspricht Maggy ziemlich genau einem Typ, den Monika Brunst gut kennt. Brunst vermittelt in ihrer Beratungsstelle Ehrenämter und beschreibt ihre Interessenten so: jung, gebildet, familiär ungebunden, auf der Suche nach Gleichgesinnten, die etwas bewegen wollen.

Das sagt die Ehrenamtsberaterin

Monika Brunst, Psychologin und Sozialpädagogin, berät seit 17 Jahren für die Caritas in Köln angehende Ehrenamtler. Sätze, die sie dabei oft hört, lauten so: „Ich bin überfordert, es gibt so viele Möglichkeiten.“ Meistens fragt Brunst dann: „Wie viel Zeit willst du investieren? Wann kannst du?“ Wenn jemand dann „eher abends“ sagt, fallen Ämter mit Kindern schon mal weg. Auch Arbeit mit alten Leuten kommt dann nicht mehr infrage, denn die sind abends meistens schon müde. Andere Fragen sind, ob man eher hinter den Kulissen arbeitet oder lieber in erster Reihe steht. Ob man lieber alleine oder im Team arbeitet. Mit jeder Antwort klärt sich das Feld der vielen Möglichkeiten. Und Brunst tastet sich Schritt für Schritt vor, um am Ende die perfekte Aufgabe der angehenden Ehrenamtler zu ermitteln.

Ein Ehrenamt will außerdem gut vorbereitet und begleitet sein. „Beim Ehrenamt denkt jeder, das kann ich mal eben so machen“, sagt Brunst. Ein Beispiel: Aushelfen in der Suppenküche. „Essensausgabe ist gar nicht so einfach, wie man sich das vorstellt“, sagt Brunst. „Es ist nicht einfach damit getan, eine Suppe auszugeben. Denn auf der anderen Seite stehen oft tragische Lebensgeschichten, und das muss man erstmal aushalten“, sagt sie. „Man muss sich auch fragen: Kann ich es ertragen, wenn jemand in schmutzigen, übelriechenden Sachen vor mir steht?“ Deshalb sei es wichtig, möglichst in einem Gespräch mit der Einsatzstelle auszuloten, worum es bei der Aufgabe geht.

Ein Resümee für KR-Leserin Francesca und alle anderen, die auf der Suche sind: Vielleicht ist es gar nicht so wichtig, wo du dein Ehrenamt ausübst. Wichtiger könnte sein, dass das Amt dir etwas Schönes zurückgibt, sonst wirst du auf Dauer nicht bereit sein, Zeit und Energie reinzustecken. Wenn du aber dranbleibst, kann Ehrenamt glücklich machen. Dazuzugehören, gebraucht zu werden, Sinn und Ausgleich zu finden sind wichtige Werte. Außerdem bekommt man eine direkte Reaktion auf das, was man tut, findet Anerkennung und Dankbarkeit.

Das sagen die KR-Leser

Die Mehrzahl ist überzeugt, dass jedes noch so kleine Ehrenamt dazu beiträgt, die Welt ein Stück besser zu machen. Ja, dass es im Grunde weder kleine noch große Ehrenämter gibt. „Jede Initiative trägt ihren Teil zu einem großen Mosaik bei“, sagt Maggy. Oder, um im Bild des Tropfens auf dem heißen Stein zu bleiben: „Jeder Ozean besteht aus vielen Tropfen“, sagt Svenja. Sie ist in der Flüchtlingshilfe aktiv und gibt Sprachunterricht. „Wer denkt, er muss sich ein Ehrenamt suchen, mit dem er die Welt rettet oder das Übel an der Wurzel packt, hat schon verloren“, schreibt Herbert, der im Sportverein hilft, weil die Menschen toll sind und es ohnehin sein Hobby ist. Sein Rat: „Schau einfach, was gebraucht wird, was es für Möglichkeiten für dich persönlich gibt.“

Die meisten KR-Leser haben die Erfahrung gemacht, dass es nicht ausreicht, dass etwas „zum guten Ton gehört“, wie Tobias meint, der am Landgericht München ehrenamtlich als Handelsrichter arbeitet. Das Ehrenamt muss einem liegen, man muss dahinterstehen und Freude daran haben, es muss zu den eigenen Werten passen. „Du solltest dich mit der Idee und Einrichtung identifizieren können“, schreibt Dennis, der bei The Good Food in Köln Lebensmittel rettet, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist oder die „zu hässlich“ für den Handel sind.

Nimm dir nicht vor, die Welt zu retten, das überfordert jedes Ehrenamt. Freue dich über Erfolge im Kleinen. So geht auch Regina vor, die sich in der Hochbegabtenförderung bei der Juniorakademie NRW engagiert: „Ich habe mir etwas gesucht, wo ich die Welt verändern kann. Auch wenn es nur die Welt einzelner Personen ist und keine globale Veränderung, die ich bewirke.“ Außerdem gibt sie damit etwas zurück, da sie selbst als Jugendliche von einem ähnlichen Projekt profitiert hat. „Unbedingt Ursachen zu bekämpfen muss nicht sein. Es gibt genug gesellschaftliche Aufgaben, die einfach anfallen“, findet Felix, der Open-Source-Software entwickelt.

Dabei sollte der Blick auch auf jene gelenkt werden, die keine Lobby haben, wie alte Menschen, psychisch Erkrankte oder geistig Behinderte. Dort ist der Bedarf groß, aber sie finden häufig nicht die Aufmerksamkeit und Unterstützung, die sie bräuchten. Deshalb schaue dich genau um und „nimm Abstand davon, etwas zu machen, was einfach gerade nur in ist“, rät Meike Julia. Sie selbst singt leidenschaftlich gerne und engagiert sich als Vorstandsvorsitzende und Zuständige für die Presse und Öffentlichkeitsarbeit in ihrem Chor.

Finde etwas, wo du dich mit deinen Fähigkeiten einbringen kannst. Und wo nette Leute sind. Frust und Burnout sind im Ehrenamt nicht selten. Wichtig ist deshalb, sich von Rückschlägen nicht abschrecken zu lassen. „Akzeptiere, dass du während deines ehrenamtlichen Engagements feststellen könntest, dass genau diese Arbeit dir nicht liegt“, schreibt Matthias, der als Notfallseelsorger Menschen in ihrer tiefsten Not beisteht. „Das ist nicht schlimm und zeugt auch nicht davon, dass du ungeeignet bist. Es dauert halt manchmal ein wenig, bis man seine wahre Berufung gefunden hat.“

Zum Abschluss noch einige praktische Ratschläge, die dir helfen, das passende Ehrenamt zu finden.

  1. Informiere dich über die Freiwilligenagenturen, welche Ehrenämter es in deiner Nähe gibt. (Im Agenturatlas der Bundesarbeitsgemeinschaft findest du die nächstgelegene.)

  2. Mache einen einfachen Selbsttest im Internet, welcher Ehrenamtstyp du bist. Der kann dir zumindest einen ersten Eindruck und Denkanstöße vermitteln. (Welcher Engagementtyp bin ich?)

  3. Gehe zu einer Beratungsstelle deiner Wahl. Sie hilft dir, etwas Passendes zu finden.

  4. Informiere dich genau über Aufgaben und Besonderheiten der Einsatzstelle.

  5. Mache dir deine zeitlichen Ressourcen klar. Willst du lieber regelmäßig zwei Stunden in der Woche arbeiten oder einmal im Monat am Wochenende oder einmal im Jahr einen Tag?

  6. Zu welchen Tageszeiten bist du einsatzbereit?

  7. Möchtest du mit anderen zusammen etwas machen oder lieber alleine?

  8. Gib dir und dem Ehrenamt Zeit, wirf nicht gleich die Flinte ins Korn, wenn etwas nicht klappt (sechs Wochen Anlaufzeit sollten eingeplant werden).

  9. Mache dir nicht die Illusion, dass ein Ehrenamt keine Arbeit ist. Du gehst damit auch eine Verpflichtung ein.

  10. Versuche, den Arbeitsaufwand so gut wie möglich einzuschätzen und sei ehrlich zu dir selbst. Wenn du Aufgaben nicht erledigen kannst, werden Projekte darunter leiden.

  11. Es ist außerdem immer praktischer, wenn die Einsatzstelle in der Nähe ist und du keine weiten Anfahrtswege hast.

  12. Suche dir ein Ehrenamt, bei dem du dir sicher bist, dass du deine Freizeit dafür opfern möchtest.

  13. Aber vergiss bei allem Nachdenken nicht das Wichtigste, wie Timo (aktiv in DRK und Kommunalpolitik) schreibt: „Einfach machen.“


Danke an alle Leser, die sich bei dieser Kolumne beteiligt haben:
Francesca, Felix, Konstantin, Sophia, Chris, Andrea, Stephan, Florian, Hans-Joachim, Daniel, Alina, Ws, Kerstin, H., Friedrich, Erdmann, Petra, Bettina, Irmgard, Till, Wolfgang, Joachim, Lotte, Christine, Elvis, Emilia, Maggy, Daniela, Julia, Anna, Franz-Josef, Felix, Krzysztof, Dennis, Timo, Lea, Yvonne, Martina, Martin, Daniel, Tobias, Nina, Heide, Stefan, Andrea, Verena, Seb, Charlotte, Anne, Andrea, Dirk, Matthias, Jörg, Rolf, Neele, Andy, Kristin, Monika, Matthias, Pierre, Rika, Mike, Meike Julia, Mark-Björn, Daniela, Christine, Clemens, Siegfried, Susann, Rico, Herbert, Ute, Annika, Sven, Agnes, Gaby, Gerhard, Regina, Sigrid, Gerda, Mathias, Martin, Christiane, Gabriel, Amanda, Juli, Laura, Pascal, Günter, Hanns-Jörg, Ria, Michaela, Lena, Svenja, Richard, Martin, Greta, Daniel, Werner, Barbara, Johannes, Benjamin, Uwe, Anna, Corinna, Philipp, Winfried, Volker; Michael, Barbara, Alexander, Stefan, Thomas, Michael, Amina, Kristin, Falk.

Redaktion: Josa Mania-Schlegel; Schlussredaktion: Vera Fröhlich; Bildredaktion: Martin Gommel (iStock / FatCamera).