„Ich brauche Langsamkeit“

„Ich brauche Langsamkeit“

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Eine spartanisch eingerichtete Küche in einer Altbauwohnung in Berlin-Prenzlauer Berg, eine olle Spüle, die paar Möbel, die hier drin stehen, sind auch nicht mehr die neuesten. Und doch: Hier sitzt Jens Risch normalerweise, wenn er das macht, was er am liebsten tut: Knoten. Bei Tageslicht auf einem Hocker am Fenster, in der Dämmerung oder wenn das Licht von draußen nicht mehr reicht, auf einem Stuhl in der Ecke, unter einer kleinen Lampe. Immer allein, immer in Stille. „Ist schöner ohne fremden Input“, sagt er. Risch ist ein schmaler Mann, die Haare hat er zu einem Zopf gebunden, der tief im Nacken sitzt. Wenn er redet, dann in einem entspannten Tempo. Wenn er knüpft, dann mit voller Konzentration.


Jens, auf einer Skala von 1 bis 10: Wie sinnvoll findest du dein Leben?

Absolut sinnvoll. Eine 10.

Wow. Ich glaube, das könnten viele Menschen so nicht sagen. Bitte erklär´ mir das: Du machst seit 17 Jahren Knoten in einen naturfarbenen Seidenfaden – und das ist es, was dir so eine Erfüllung bringt? Wieso?

Ich glaube, weil ich durch diese Tätigkeit mein eigenes Tempo gefunden habe und das auch lebe. Ich mache vier Stunden am Tag Knoten, über den Tag verteilt. An Wochenend- und Reisetagen jeweils zwei Stunden. Nicht mehr, nicht weniger. Ich arbeite nicht schnell, auch nicht langsam, dafür aber mit voller Konzentration und größter Hingabe und Reinheit. Ich habe keinen Zeitdruck und keinen Abgabetermin. Ich habe nur das Ziel, maximal bei den Knoten und bei mir zu sein, während ich knüpfe. Ich fühle jeden Tag, wenn ich den Faden wieder zu Seite lege, dass ich etwas geschafft habe. Nach etwa anderthalb Jahren und 1500 Arbeitsstunden ist dann ein Kunstwerk fertig.

Fühlt sich deine Arbeit an wie meditieren?

Glaube ich nicht. Aber ich meditiere auch nicht, also kann ich beide Tätigkeiten nicht direkt vergleichen. Auf jeden Fall ist das Knoten eine Tätigkeit, bei der ich maximal zu mir selbst finde.

Was heißt das im Umkehrschluss: Dass das Tempo der Welt, in der du lebst, dir zu schnell ist?

Größtenteils, ja. Das Tempo ist aber nur ein Aspekt beim Knoten. Ein weiterer: Es ist eine Tätigkeit, die ich mir selbst ausgesucht habe. Und die mir von allen anderen Sachen, die ich ausprobiert habe – Zeichnen, Malen, Experimentieren mit Sprache, auf der Straße agieren – am sinnvollsten erscheint. Weil ich glaube, dass ich durch meine Handarbeit eine universelle Form schaffe, die losgelöst von mir selbst überall auftaucht. Wie eine höhere Ordnung. Mein Bezugssystem ist der Kosmos der Natur; die Jahreszeiten, Tag- und Nachtwechsel. Wir alle bestehen aus vielen winzigen Teilchen, die permanent zerfallen und sich dann wieder zu etwas Neuem zusammensetzen. Über diese Balance denke ich viel nach. Das Auffädeln der kleinen Einzelknoten gibt mir das Gefühl, diesem Grundprinzip des Lebens, zumindest dem aufbauenden Aspekt davon, in symbolischer Handlung zu entsprechen.

Aber wird dir das Knoten nie langweilig? Du arbeitest ja auch mit dem immer gleichen Material, einem hauchdünnen, weißen Seidenfaden. Könnte man da nicht wenigstens mal die Farbe wechseln?

Nein, mir wird nicht langweilig. Und um eine immer neue Variation geht es auch nicht. Ich will dem Zerfließen der Zeit und den Wechselfällen des Lebens mit so etwas wie einer Konstanten begegnen. Das Immer-Gleiche, der Faden in meinen Händen, im Immer-Wechselnden, Raum und Zeit. Für mich ist das Knoten nichts, was für eine kurze Zeit mal schön ist, und dann muss ich das nächste Schöne finden. Im Gegenteil: Für mich wird das Knoten immer spannender. Obwohl ich es schon so lange mache.

Wirklich? Wie das?

Weil ich immer wieder Sachen entdecke während des Knotens, die ich nicht vorhergesehen habe. Es findet Veränderung statt, obwohl ich immer das Gleich tue. Als ich schon zehn Jahre lang Knoten machte, entdeckte ich zum Beispiel irgendwann, dass sich in einer Knotenreihe eine zweite Struktur darüberlegte, wie eine kleine Wendeltreppe, eine Verschraubung. Das war gar nicht meine Absicht gewesen.

Immer derselbe Handgriff, fast schon in einer Art Choreographie: Wenn Jens knotet, dann mit einer Akribie und Präzision, die einen an klassisches Ballett denken lässt.

Aber gibt's da jetzt noch soviel Varianz, wenn man schon so lange mit demselben Material arbeitet?

Ich habe ja keine bestimmte Erwartungshaltung, dass sich eine Varianz ergeben muss. Ein paar Mal in den vergangenen 17 Jahren wurde ich beim Knoten überrascht, was dem Ganzen nochmal eine neue Schönheit hinzugefügt hat.

Ist der Knoten für dich wie eine Metapher?

Die Tätigkeit des Knotenmachens als ein lebenslanges Kontinuum, so würde ich das sagen. Mein Herz schlägt, so lange ich lebe, ich atme, so lange ich lebe, und wenn ich jetzt im Rahmen meiner Möglichkeiten Knoten mache, so lange ich lebe, habe ich das Gefühl, dass ich mich damit der Kontinuität des Lebens annähere. Das ist ein Schritt weiter ins Universelle, losgelöst vom Anthropozentrischen.

Übst du durch das Knoten eine stille Kritik daran, wie der Mensch die Welt mittlerweile gestaltet hat?

Nein. Ich will das, was ich tue, nicht als Kritik verstehen. Es ist eher wie eine persönliche Utopie: Ich bin auf der Welt, frage mich, was ich mit meinem Leben machen kann und soll. Und die Tatsache, dass ich Knoten machen darf, erfüllt mich.

Du hast erwähnt, dass du auch auf der Straße agiert hast. Was heißt das?

Zum Beispiel habe ich mich in Frankfurt zur Haupteinkaufszeit auf die wichtigste Haupteinkaufsstraße gesetzt mit einem Schild, auf dem stand: „Nichts machen“. Ein anderes Mal stand auf dem Schild: „Wer backt mir einen Kuchen?“ Das war 1996 oder 1997, da war ich Anfang 20. Mich interessiert schon lange das Nichts, oder das Fast-Nichts.

Wie haben die Leute auf dich reagiert?

Die Reaktionen reichten von amüsiert sein über ignorieren, Unverständnis oder verärgert sein. Als ich mit dem Kuchen-Schild in der Fußgängerzone saß, sprach mich mal eine ältere Frau an und sagte, ich solle mich schämen. Wieso ich mich lustig machen würde, fragte sie noch. Ich erklärte ihr dann, dass ich mich gar nicht lustig machen wolle - aber einen Kuchen hat sie mir trotzdem nicht gebacken (lacht).

Dieses kleine Knäuel Faden ist neben Jens´ Familie das, was ihm am meisten Sinn gibt.

Wieso bist du vom Nichts so fasziniert?

Das kann ich auch nicht erklären, das weiß ich nicht genau. Ich habe auch mal auf einer Ausstellung zwei Waschbecken gefüllt mit Wasser ausgestellt. Das war ganz wichtig. Diese Becken mit Wasser gefüllt zu haben und mir die dann tagelang anzuschauen, hat bei mir viel bewirkt. Es ist nicht möglich, nichts zu machen – aber je weniger ich mache, also je näher ich am Nichts bin, desto näher komme ich an die eigentlich wichtigen Sachen heran. Nicht das Viele ist für mich spannend, sondern die Konzentration auf das Wenige.

Seit wann ist diese Faszination da? Warst du ein Jugendlicher, der durch die Welt lief, sich die Erwachsenen und die herrschenden Verhältnisse ansah und dachte: „Nein, so will ich das nicht. Ich möchte etwas anderes.“

Nein, als so eine negative Abgrenzung habe ich das gar nicht wahrgenommen. Ich habe mich eher gefragt: „Was möchte ich?“ Die Kunst war das Feld, von dem ich mir einen möglichst großen Raum zum Experimentieren erhofft habe. Es ist doch so: Die Kinder absolvieren heute eine Schule, danach sollen sie eine Ausbildung oder ein Studium machen, um möglichst schnell in den Beruf zu gehen. Aber für mich war als junger Mensch total wichtig, mal anzuhalten, mal was zu probieren, dann zur Seite zu treten, um zu schauen: „Was war das jetzt?“ Ich brauche Abstand, Langsamkeit, auch Fehlversuche. Den Dingen Zeit geben, und sich auch die Zeit dafür nehmen, das ist für mich eine Schlüsselsache.

Einen Raum, in dem all das stattfinden darf, gibt es ja heute immer weniger.

Man kann sich diesen Raum nehmen, so wie ich das tue.

Aber von der Struktur her ist unsere Gesellschaft anders angesetzt. Sie baut auf einem linearen Denken auf, wie du schon sagtest: Ich gehe zur Schule, damit ich etwas lerne, damit ich einen guten Job ergattere, der mir Geld und Ansehen einbringt. Ich arbeite hart, damit ich noch mehr Geld und noch mehr Ansehen bekomme. Es geht ums Funktionieren, darum, immer noch eine Schippe draufzulegen. Vor diesem Hintergrund: Ist dein Leben wirklich nur ein ganz persönlicher Findungsprozess – und keine Gesellschaftskritik?

Ersteres auf jeden Fall. Es ist außerdem exotisch und total privilegiert, das sehe ich auch. Mein Leben ist kein Modell, das für viele funktionieren kann. Ich will die gesellschaftlichen Verhältnisse nicht kritisieren, höchstens bereichern.

Du hast einen zehnjährigen Sohn, der geht aber auf eine ganz normale Schule, richtig?

Ja. Wir hatten auch über eine freie Schule nachgedacht, haben uns dann aber doch für ein konventionelles Modell entschieden. Weil wir dachten: Ich gehe einen sehr individuellen Weg, das sieht er jeden Tag, meine Frau ist Germanistin, orientiert sich aber gerade um. Für ein Überleben in der Gesellschaft ist es aber vielleicht gut, wenn unser Sohn konventionellere Rahmenbedingungen kennenlernt. Wenn er später einen freieren Weg gehen will, kann er das ja tun.

Wie reagieren seine Mitschüler, deren Papas wohl eher morgens ins Büro oder in die Bank zum Arbeiten gehen, wenn er erzählt: „Mein Papa macht Knoten!“?

Die kennen mich ja schon, die gehen hier bei uns ein und aus. Von den Mitschülern kommt eher die Frage: „Was verdient dein Papa denn?“ Aber darüber rede ich nicht gern, auch nicht mit meinem Sohn. Die Frage kommt immer wieder, aber ich will mich nicht auf eine Zahl festlegen lassen. Ich fühle mich dann wie bloß gestellt.

Für viele Menschen sind Geld, Status, Ansehen und eine Karriere ein wichtiger, sehr starker Antrieb. Du entziehst dich dem weitestgehend.Wie schafft man das, sich von Dingen wie Status oder Ansehen loszusagen?

Naja, Du sitzt jetzt ja gerade hier in meiner Küche, weil ich Knoten mache. Das finde ich faszinierend, weil in so einem Fall dann eine Resonanz aus der Welt zu mir kommt. Das ist für mich eine Wertschätzung.

Ansonsten ist das Knoten wohl eine ziemlich einsame Arbeit.

Zum Glück bin ich beim Knoten allein! Das macht nur Spaß, wenn keiner zuguckt. Die Ruhe, das Alleinsein, die Wiederholung der Tätigkeit: Das hat für mich etwas Reinigendes. Ich brauche diese Zeit für mich. Weil ich während des Knotens die Eindrücke vom Vortag verarbeite.

Dieses Stück stammt noch aus Jens´Studienzeiten und ist aus Hanfschnur gefertigt. In dem kleinen Kunstwerk stecken etwa 20 Stunden Arbeit.

Kannst du vom Knoten leben?

Momentan habe ich eine gute Phase, weil ich im vergangenen Jahr ein Seidenstück in die Schweiz verkauft habe. Davon kriege ich noch Geld und werde auch noch Geld kriegen. Der Preis ist so kalkuliert, dass ich in etwa soviel Geld damit verdiene, wie ich in der Produktionszeit zum Leben brauche. Das heißt, wenn ich immer ein Kunstwerk verkaufe würde, regelmäßig, würde sich das System tragen. Am Anfang ist das so gewesen, da konnte ich vielleicht fünf Jahre gut vom Knoten leben. Die restliche Zeit nicht.

Ist Geld dir egal?

Ich glaube, wir sind alle von Geld abhängig. So wie bei einer starken Droge. Und dieses Verhältnis gefällt mir nicht. Ich hätte gerne soviel Geld, dass ich meine laufenden Kosten, die Leute, mit denen ich zusammenarbeite, ohne Sorge entlohnen kann. Was momentan auch so ist. Und ich möchte auch ein bisschen Spielraum haben in der Auswahl meiner Lebensmittel, oder in der Wahl meines Wohnraums. So ganz asketisch bin ich dann auch wieder nicht. Aber Luxus brauch' ich nicht.

Wie füllst du die Lücken, wenn das Knoten nicht genug Geld bringt?

Entweder durch Jobben oder durch familiäre Rücklagen. Ich habe auch mal eine Zeit lang Hartz IV bekommen. Aber ich bin heilfroh, dass ich das grade nicht brauche und auch nicht darauf angewiesen bin, irgendeinen Job anzunehmen. Wenn ich als Tellerwäscher arbeiten müsste, das war so das letzte Jobangebot, das ich in Berlin hatte, dann hätte ich in total ungünstigen Schichten gearbeitet, Vollzeit. Ich wäre erschöpft gewesen, ausgelaugt, hätte so wenig Geld bekommen, dass ich nichts hätte zurücklegen können – und hätte gleichzeitig so viel gearbeitet, dass ich mich auch nicht um etwas Neues hätte kümmern können. Das heißt: Ich wäre gefangen gewesen in diesem Job.

Wie wichtig ist geistige Freiheit für dich?

Maximal wichtig. Wenn man geistig frei ist, kann man sehr viel miteinander anfangen und jedes Problem miteinander lösen. Andersherum, denke ich, sind viele Menschen gefangen in ihren Routinen und in den Zielen, von denen sie denken, sie erfüllen zu müssen. Wie viele Zeit verbringen wir in der Fiktion? Ich selber auch, ich lese viel. Aber die Balance zwischen der eigentlichen Realität und dem Leben in der Fiktion ist wichtig. Und ich habe den Eindruck, dass bei vielen Menschen dieses Gleichgewicht keines mehr ist.

Was das Thema Selbstbestimmung betrifft, bist du weit gekommen. Glaubst du, jeder kann so leben, wenn er oder sie es nur genug will?

Das weiß ich nicht. Aber – ohne anmaßend klingen zu wollen, denn so ist es nicht gemeint – ich glaube, jeder sollte es versuchen. Das käme mir sinnvoll vor.

Jens in seinem Element und hoch konzentriert beim Knüpfen.

Das braucht aber viel Selbstbewusstsein. Und das hat leider nicht jeder.

Das mag eine Vorrausetzung sein. Man sollte sich nicht irritieren lassen. Es braucht schon eine gewisse Hartnäckigkeit. Aber auch ein Stück Naivität. Und Sturheit. Mich hat es als Kind schon nicht interessiert, wie man etwas machen sollte – ich habe eine Sache immer so gemacht, wie ich sie machen wollte.

Wieso schaffen es so wenige Menschen, wirklich so zu leben, wie sie es sich wünschen?

Da musst Du die anderen fragen, das kann ich nicht beantworten. Ein Aspekt ist sicher, dass sie andere Prioritäten setzen als ich. Aber vielleicht sind sie ja mit diesen anderen Prioritäten glücklich.

Oder ihnen fehlt der Mut.

Ich habe schon gegen Widerstände gekämpft, klar. Muss ich auch immer noch. Es hat viel Kraft gekostet, diesen Weg zu etablieren.

Was waren das für Widerstände?

Als ich zum Beispiel Hartz IV bekommen habe, dachte ich, nachdem ich fünfzehn Jahre lang verschiedenste Job angenommen hatte, aber hier in Berlin einfach gar nichts passendes mehr finden konnte: Ich betrachte Hartz IV jetzt wie ein Stipendium. Meine künstlerische Tätigkeit hätte ich ohne Hartz IV aufgeben müssen, nur um mit irgendwelchen Jobs zu überleben. Dabei hatte ich an der Städelakademie für Bildende Künste studiert! Ich fühlte mich verpflichtet, mit der Kunst weiterzumachen. Auf dem Amt aber gab es Sachbearbeiter, die offensichtlich daran gearbeitet haben, mein Selbstwertgefühl zu mindern.

Wie das?

Durch die Art und Weise, wie die mit mir gesprochen haben, wie sie mir begegnet sind. Ich musste ständig erfolglose Arbeitsbemühungen vorweisen; ich hätte auch einen Job angenommen, wenn ich eine Zusage bekommen hätte, aber ich bekam eben in dieser Zeit nur Absagen. Außerdem wurden mir Informationen verweigert, die mir zugestanden hätten. Erst später wurde ich einer verständnisvolleren Sachbearbeiterin zugeteilt.

Wird in unserer Gesellschaft zu viel Wert auf die Arbeit gelegt?

Das weiß ich nicht. Aber das Mittel von acht Stunden – und viele Menschen arbeiten ja auch weitaus mehr – taugt mir einfach nicht. Ich glaube, die Gesellschaft könnte auch funktionieren, wenn wir halb so viel am Tag arbeiten würden. Und die restlichen vier Stunden nutzen, um für andere da sein, oder für uns selbst. Um Visionen zu entwickeln. Das Acht-Stunden-Modell ist ja künstlich gesetzt. Es ist doch so: Viele Menschen würden gern weniger arbeiten. Die Balance aus ausreichend Geld haben und sich nicht kaputt arbeiten muss doch gesellschaftlich möglich sein.

Wie kommen wir dahin? Grundeinkommen?

Darauf bin ich gespannt. Falls es kommt. Eine Möglichkeit ist: Das gängige Modell infrage stellen. Quer denken. Selbst denken.


Wie geht ein gutes Leben? Und vor allem: Was brauche ich dafür? Mehr Zeit? Viel Geld? Selbstbestimmung? Freiheit? Liebe? Ruhm? Mehr Sonne und weniger Stress? Eigene Kinder? Auf der Suche nach Antworten habe ich mich mit verschiedenen Personen unterhalten, von denen ich denke, dass sie eine besondere Sicht auf das Leben haben. Dieser Text ist die - vorerst - letzte Folge meiner Reihe. Als Teil meines Zusammenhangs findest du aber noch fünf weitere Interviews in der Reihe "das gute Leben".


Theresa Bäuerlein hat bei der Erarbeitung des Textes geholfen; Peter Gericke hat die Illustration gestaltet; Martin Gommel das Foto gemacht.