Rauschen aus dem Keller

Rauschen aus dem Keller

, etwa %minutes% Minuten Lesedauer

Krautreporter-Mitglieder können den Text auch anhören. Bitte die Sprechblase anklicken.


Im Mai 1990 wurde ich entlassen. Kein Wunder, denn ich verkaufte in Finsterwalde, einer Kleinstadt zwischen Dresden und Berlin, Spielzeug aus heimischer Produktion, das schon direkt nach dem Mauerfall niemand mehr haben wollte. Autobahnen der Marke „Prefo“ wurden zum Ladenhüter. Denn jetzt schrie alles nach „Carrera“.

Das „Amt für Arbeit“ in Finsterwalde nannte sich inzwischen Arbeitsamt, und es trat das ein, wovor uns die Sozialisten immer gewarnt hatten: Riesige Schlangen bildeten sich schon auf dem bröckligen Vorplatz.

Ich war fünfundzwanzig Jahre alt und spürte, dass alles, was ich bisher gemacht hatte, nicht mehr viel wert sein würde. Es musste andere Wege zum Glück geben, als mich in das Heer der schnell vom Westen Enttäuschten einzureihen. Meine außerberufliche Leidenschaft galt der Popmusik. Jahrelanges Westradio hören und mir auf verschlungenen Wegen Schallplatten meiner Lieblingskünstler zu besorgen, war in der DDR Motor meines Lebens. Ich kannte fast alle Bands, die in den Siebziger- und Achtzigerjahren als bedeutend oder unbedeutend galten. Ich wäre also ein perfekter Schallplattenverkäufer gewesen.

Bild: Alexander Kühne

Sofort hätte ich mir zugetraut bei „WOM“ (World of Music) oder „Saturn“ zu arbeiten. Leider gab es aber in den großen ostdeutschen Städten noch keine Filialen dieser Ketten. In den Westen wollte ich aber nicht. Ich träumte wie viele andere meiner Freunde aus der Alternativszene von einer freien DDR mit offenen Grenzen. Also klapperte ich die Plattenläden im Osten ab, um vielleicht irgendwo Arbeit zu finden. Die meisten „Musikalienhandlungen“ waren immer noch staatlich. Dort saßen verschnarchte Muttis, die Malcolm McLaren für einen Rennfahrer hielten. Sie hatten bisher nur Karat, Puhdys oder Volksmusikplatten wie „Jetzt kommen die lustigen Tage“ verkauft.

Doch die waren erstmal vorbei. Musikalisches Liedgut „Made in GDR“ lag wie Blei in den Regalen, und es herrschte panische Angst. Keiner wusste, ob er am nächsten Tag schon auf der Straße stand. Es hätte keinen ungünstigeren Zeitpunkt für eine Bewerbung geben können. Ich bewarb mich trotzdem schriftlich und mündlich, vom „Musikhaus Melodie“ bis zum „Schallplattenladen Phono-Krause“. Überall wurde ich abgewiesen.

Ich war schon kurz vor dem Verzweifeln, da bekam ich von einem Händler den Tipp, dass eine westdeutsche Plattenfirma namens „Perfect Beat“ Vertreter für Ostdeutschland suchte. Ich rief dort an. Am anderen Ende war die Frau des Geschäftsführers. Wir redeten kurz, und sie schlug ein Treffen vor. Ich sollte in das Hauptquartier des Labels nach Westfalen kommen. Ich war wie elektrisiert. Würde meine Leidenschaft jetzt zum Beruf werden?

Sie sagte mir gleich, dass die Voraussetzungen eines Vertreterjobs Führerschein und ein eigenes Auto seien. Ich besaß leider kein Auto, schwindelte aber erstmal drauf los. Irgendwie würde das schon klappen. Dann fragte sie mich, ob ich noch jemanden kennen würde. Ich bejahte sofort. Mein Kumpel Roli war ebenfalls arbeitslos und im Besitz eines alten Wartburgs 311. Mit diesem Wartburg fuhren wir in die Kleinstadt nach Ostwestfalen. Es war mein erster Trip ins gelobte Land, und ich staunte über weiße Fassaden und „Portas“-Eingangstüren. „Perfect Beat“ residierte in einem Einfamilienhaus. Dort herrschte nettes, lockeres Betriebsklima. Roli und ich genossen Exotenbonus.

Wir teilten die sterbende DDR in Nord und Süd auf

Bis auf ein paar Unsicherheiten spürte ich keine viel beschworene westliche Arroganz.

Wir setzten uns mit dem Geschäftsführer zusammen und redeten erstmal über Musik. Er staunte Bauklötzer über unser Fachwissen. Dann präsentierte er einen Hochglanz-Katalog vom Label „Swingin Pig“. Das Maskottchen war ein tanzendes Schweinchen. Ich war anfangs etwas enttäuscht, wir sollten nur Platten von den Rolling Stones, Led Zeppelin, Bob Dylan und anderen “boring old farts" zu den ostdeutschen Konsumenten bringen. Eine der wenigen progressiveren Combos waren die amerikanischen Gothic Waver “The Lords Of The New Church”.

Hier eine annähernd vollständige Seite mit den erschienenen Produkten auf Swingin Pig.

Ich wunderte mich nur, dass ich keine der Platten kannte, die in diesem Katalog zu finden waren. Von einem Doors-Album namens „Celebration“ hatte ich noch nie etwas gehört. Auch die Platte „The Rolling Stones, Atlantic City '89“ sagte mir nichts. Auf meine Nachfrage hin erklärte der Geschäftsführer, dass es sich bei den Platten um „Sondereditionen“ handelte. Diesen Umstand sollten wir beim Verkaufsgespräch unbedingt erwähnen.

Bei „The Rolling Stones, Atlantic City '89“ handelt es sich um eines der qualitativ hochwertigeren Bootlegs. Auf Vinyl fällt die Qualität allerdings deutlich ab. Auffällig ist auch die fast vollständige Abwesenheit von Bass.

Unsere Aufgabe bestand darin, in alle Schallplattenläden des Ostens auszuschwärmen, um die Ware anzubieten. Sämtliche Scheiben gab es auch als CD. Nur die wurden erstmal zurück gehalten, weil kaum ein Ossi bis dahin ein Abspielgerät besaß. Wir sollten uns die sterbende DDR in Nord und Süd aufteilen. Zusätzlich bekamen wir noch einen Bestellkatalog, in dem die Artikel einzeln aufgeführt waren. Tausend D-Mark Festgeld war der stolze Lohn am Monatsende. Und noch 15 Pfennig pro verkaufter Schallplatte Provision.

Westplatten in der DDR: Westliche Tonträger waren zu DDR-Zeiten offiziell nicht zu bekommen. In staatlichen Plattenläden erschienen in großen Zeitabständen sogenannte Lizenzplatten. Die DDR erwarb damit die Lizenz, Alben zum Beispiel von Deep Purple, den Beatles oder Depeche Mode an den musikinteressierten DDR-Bürger zubringen. Der Covertext auf der Rückseite ordnete die Musik politisch-ideologisch ein und dichtete den Künstlern oft eine gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit dem westlichen System an. Schon vor Erscheinen brodelte die Gerüchteküche. Wenn es dann so weit war, bildeten sich lange Schlangen vor den Musikgeschäften. Reguläre Platten von Westkünstlern bezog man meist über die Verwandtschaft in der Bundesrepublik - wenn man denn welche hatte. Außerdem gab es einen florierenden Schwarzhandel, auf dem bis zu 150 DDR-Mark pro Platte bezahlt wurden. Eine weitere Bezugsquelle war Ungarn. In Budapest konnte man in kleinen Läden fast alles kaufen, was das Herz begehrte. Dafür musste man allerdings eine lange Zugreise in Kauf nehmen und auch dort sehr viel Geld für ein Stück Vinyl ausgeben. Bei der Rückreise wurde es dann abermals spannend. Die DDR-Grenzer hatten ihren Spaß daran, Platten mit „anstößigen“Cover dem gerade Beglückten wieder wegzunehmen. Ersatzlos versteht sich.

Ich war wie gelähmt vor Glück. Bis vor kurzen hatte ich noch 600 Ostmark netto verdient und zwischen ungewolltem VEB-Spielzeug vor mich hin gedarbt. Und jetzt Vertreter für eine Plattenfirma. Einfach irre.

Ich nahm mir vor, 150 Prozent zu geben. „Aber ihr müsst euch beeilen, bevor die Großen kommen“, sagte der Geschäftsführer. Mit „den Großen” meinte er BMG-Ariola, EMI und die WEA. Denn die saßen bereits in den Startlöchern, um nach der Währungsunion den Osten mit ihren Tonträgern zu überfluten.

Am Schluss des Treffens bekamen wir jeder noch eine Musterkiste. Wir bedankten uns artig, um dann auf einem Parkplatz erstmal richtig abzufeiern und die Muster zu studieren. Die Platten waren alle in Hochglanz-Cover verpackt, und das Vinyl selbst leuchtete in bunten Farben. Manche der Tonträger waren sogar mehrfarbig.

Psychedelisch anmutende Kleckse schillerten auf den Rillen. Sofort ahnten wir, dass diese Schätze in den Plattenläden von Saßnitz bis Suhl ein absoluter Renner würden. Wir warfen eine Münze. Das Resultat war, dass Roli den Norden und ich den viel dichter besiedelten Süden – also Sachsen und Thüringen – abgrasen sollte.

Mein Vater war froh, dass ich einen Job hatte, und erklärte sich bereit, seinen alten Pkw vom Typ Moskwitsch zur Verfügung zu stellen.

Zu Hause nahm ich mir die blau leuchtende „Celebration“ von den Doors aus dem Cover und legte sie auf. „Light My Fire“ rumpelte durch mein Zimmer. Ich war etwas erstaunt, dass Jim Morrisons Stimme die Instrumente komplett in den Hintergrund drückte. Es brummte außerdem permanent. „Touch Me“, der zweite Song, kam fast ohne Bässe daher. Die Stimme war klar, doch die Instrumente kaum zu unterscheiden. Beim weiteren Durchhören stellte ich fest: Die Qualitätsunterschiede von Platte zu Platte waren erheblich, von gut hörbar bis absoluter Schrott.

Zwei Wochen nach der Währungsunion bekamen wir das Startzeichen. Der Sachse hatte jetzt D-Mark und war damit ein potenter Kunde. Mein erster Anlaufpunkt, eine Musikhandlung in Eilenburg.

Die Verkaufsstellenleiterin kriegte sich überhaupt nicht mehr ein vor Verzückung, als ich meine Muster präsentierte. „Ohhh, Schdones und Bob Dillong, und alles so scheen bunt.“ Sie krakelte wie eine Wilde meinen Bestellkatalog voll. Am Ende hatte sie hundert Platten geordert, darunter auch Led Zeppelin, Neil Young und Eric Clapton.

Ähnlich ging es mir in Pirna und Naumburg. Der große Renner war das bereits erwähnte Dreifachalbum der Rolling Stones, verpackt in einer schicken schwarzen Box.

Als ich wieder zu Hause war, hörte ich es mir an, doch auch hier war die Qualität ziemlich mies. Als hätte jemand im Keller sein Kofferradio an. Egal, wichtig war, dass jetzt die Westkohle anrollte. Ich hatte an drei Tagen fast 500 Mark nur durch Provision verdient. Ich traf mich mit Roli. Er hatte auch gute Geschäfte gemacht. Wir gingen in unsere neu eröffnete Großraumdiskothek namens „Manhattan“ und ravten nach Adamskis „Killer“ ab. Wir ließen uns Kredit geben und schmissen eine Magnum-Flasche „Spumante“ nach der anderen.

Bei der Gelegenheit lernte ich auch Sandra kennen, blond gelockt und im angesagten Stone-Washed-Fetzen-Look. Sie spürte sofort, dass sie sich einen echten Wendegewinner geangelt hatte.

Ein Edelstein aus fliederfarbenem Vinyl

Es ging die nächsten Tage immer so weiter. Fünfhundert Platten in Bischofswerda, achthundert in Dresden. Und in keinem der Geschäfte hatte sich bis dahin ein Vertreter der Musikriesen sehen gelassen. Die Kunden waren so scharf auf die Ware, dass ich gar nicht dazu kam, ihnen zu erklären, dass es sich hierbei um „Sondereditionen“ handelte. Ehrlich gesagt, wollte ich das auch gar nicht, denn warum sollte man die Leute unnötig verunsichern.

Eines verregneten Freitags stellte ich mich im „Konsument-Warenhaus“ in Karl-Marx-Stadt – heute Chemnitz – vor. Frau Müller, die Einkäuferin der Musikabteilung, eine korpulente Dame mit Dauerwelle, strich mit ihren perlmuttlackierten Fingernägeln zärtlich über den Hochglanzkatalog. Dann nahm sie Pink Floyds „The Embryo“ wie einen Edelstein aus der Hülle. Das fliederfarbene Vinyl in ihrer Hand reflektierte das Licht der Neonröhre an der Decke zurück in ihr selig lächelndes Gesicht.

Dann schaute sie mich verzaubert an. „Lassen Se glei mal Zwanzschtausend Stück hier.“ In meinem Kopf begann es zu rattern: Das waren glatte 3.000 D-Mark Provision. Ich war überfordert und erklärte der Frau völlig aufgelöst, dass ich nicht mit einem Truck voller Platten vor der Türe stand. Sie zeigte sich schließlich herb enttäuscht von den zehn Tagen Lieferzeit.

„Meine Kunden haben fast keene Geduld mähr. Die sind ausgehungert, sach isch Ihnen. Jetzt müssen de Schdones här.“ Dann kritzelte sie den Bestellkatalog voll. 500 Pink-Floyd-Platten, 1.000 von den Rolling Stones. Die ganzen Nullen passten überhaupt nicht in die dafür vorgesehenen Kästchen. Als ich nach Hause fuhr, erschien am glutroten Horizont hinter Bitterfeld schon das vage Bild eines künftigen D-Mark-Millionärs, der meinen Namen trug.

Am Monatsende schaute ich auf mein Konto, und es setzte die erste Ernüchterung ein. Ich hatte nur die 1.000 Mark Festgeld drauf. „Die Läden haben noch nicht bezahlt. Außerdem muss die Ware nachgepresst werden. Auf solche Mengen sind wir nicht eingestellt“, war die lapidare Antwort von „Perfect Beat“. Das leuchtete ein. Von den 1.000 Mark bezahlte ich erstmal diverse Tresenkosten.

Mit dem Rest leaste ich einen alten Opel-Kadett in Tropfenform, Baujahr 79, der mich insgesamt 6.000 Mark kosten sollte. Schließlich konnte ich mit Sandra nicht in der alten Russenkiste zur Premiere von „Pretty Woman“ im Kino „Weltspiegel“ vorfahren.

Dort waren wir schließlich das Traumpaar, und alle tuschelten hinter unserem Rücken. „Der Arsch hat's geschafft.“ Ich genoss die Blicke der Neider und zwinkerte Sandra zu.

Sondereditionen mit vordergründigem Rauschen

Selbstbewusst lenkte ich jetzt meinen „neuen“ Schlitten über die Ruckelpisten ins Sächsische. Ich hatte inzwischen fast alle Läden abgegrast und hoffte auf neue Umsätze. In Karl-Marx-Stadt kaufte ich eine „Coppenrath-und-Wiese“-Torte und neumodische Sprühsahne.

Damit ging ich in die Musikabteilung des „Konsument-Warenhauses“. Ich wollte etwas Kundenpflege betreiben. Doch statt sich über meine Mitbringsel zu freuen, schimpfte Frau Müller: „Da kommt ja der Betrüger.“ „Wie bitte?“, fragte ich verdutzt. „Isch hab über 50 Reglamationen. Die Qualidät Ihrer Pladden is saumäßisch“, blaffte sie mich an, „den Rest där Lieferung hab isch schdorniert“.

Dann zeigte sie mir das Schreiben einer großen bekannten Plattenfirma, in dem mitgeteilt wurde, dass Perfect-Beats-Produkte von minderer Qualität und illegale Raubkopien seien. Ein weiterer Verkauf würde juristischen Konsequenzen haben. Ziemlich ernüchtert schob ich wieder ab und rief in der Zentrale an. Die Frau des Geschäftsführers sagte mir, rechtlich sei alles einwandfrei. Die Firma sei gerade dabei, eine Gegendarstellung an alle Kunden herauszuschicken. Das Unternehmen führe für seine Produkte rechtmäßig GEMA-Gebühren ab, und die Platten seien legal. Doch es nutzte nicht mehr viel. Auch in den anderen Plattenläden häuften sich die Reklamationen.

„Dass Sie sich noch hierher trauen.“ „Einsperren müsste man Sie.“ „Die Kunden loofen Amok.“

Der ostdeutsche Konsument als Ganzes war noch nicht bereit für Sondereditionen mit vordergründigem Rauschen, im Fachjargon auch „Bootlegs“ genannt. Von Anfang an hatte ich so eine vage Ahnung. Doch der Wunschtraum vom schnellen Reichtum war schöner als das schlechte Gewissen. Inzwischen hatten auch die anderen Geschäfte das Schreiben des Musikriesen bekommen. Die noch nicht abgelegte Obrigkeitshörigkeit tat ihr übriges. Ein Schreiben von BMG-Ariola erzeugte Angst bei den VEB-geschulten Verkäuferinnen. Die erhofften fetten Provisionen blieben bis auf unbedeutende Beträge aus.

Im nächsten Monat verkaufte ich ganze zehn Platten an kleine Indie-Läden, die solche Tonträger zu schätzen wussten. Ein halbes Jahr später wurden wir entlassen. Den Opel Kadett zahlte ich mühselig von meinem Arbeitslosengeld ab, das ich mir jetzt doch holen musste. Sandra war plötzlich verschwunden. Bei der Premiere von „Ghost – Nachricht von Sam“ entstieg sie einem tiefergelegten Golf GTI. Ihr neuer Lover hatte einen krisenfesteren Job: Er war Vertreter der Hamburg-Mannheimer.

An meinem letzten Arbeitstag stellte ich die Musterkiste auf einem Parkplatz in der Nähe von Chemnitz ab und fuhr davon. Heute hätte ich mir das sicher noch mal überlegt.

Allein „The Rolling Stones – Atlantic City 89“ ist das meistverkaufte Bootleg der Musikgeschichte geworden. Es wird inzwischen für mehr als 200 Euro pro Box gehandelt. Natürlich in farbigem Vinyl.


Die hier beschriebenen Ereignisse haben sich so oder so ähnlich zugetragen. Ich übernehme aber keine Verantwortung für vollkommene historische Richtigkeit. Aufgrund der Dramaturgie habe ich die Handlung zeitlich etwas gestrafft. Die Namen der Personen wurden geändert.

Das Audiofile wurde erstellt von detektor.fm; Fotos: Frank Suffert.