Verbrannte Orte

von Jan Schenck, Berlin

15.03.2013

  • 03.01.2014

    Der Atlas ist Online

    Auf http://verbrannte-orte.de findet ihr die Beta-Version des Onlineatlas.

    Neun Monate nach dem erfolgreichen Crowdfunding ist der Atlas zu den nationalsozialistischen Bücherverbrennungen online. Als Beta-Version steht er seit heute morgen der Öffentlichkeit zur Verfügung.

    Beta-Version heißt: Er ist noch nicht fertig. Zum Einen sind erst 9 Plätze fotografiert, zum Anderen soll der Atlas unter Beteiligung vieler Unterstützer_innen auch mit historischen Dokumenten und Hintergrundinformationen gefüllt werden. Außerdem heißt Beta-Version, dass noch Fehler enthalten sein können, sowie einige Funktionen noch nicht umgesetzt sind.

    Den Orten der Bücherverbrennungen ein fotografisches Gesicht geben, so beschrieb ich in einem Interview das Projekt „Verbrannte Orte“. Ein fotografisches Gesicht haben, mit der heutigen Veröffentlichung, die ersten 7 Orte bekommen: Pirna, Dresden, Neubrandenburg, Neustrelitz, Rostock, Greifswald und Schwerin sind mit Panoramen und Hintergrundinformationen im Onlineatlas vertreten.

    Über 80 Plätze fehlen noch und sollen in den kommenden Monaten folgen. Hierfür sind wir auf Unterstützung angewiesen. Zuallererst benötigen wir eure finanzielle Hilfe um die restlichen Orte fotografieren zu können. Aber auch Unterstützung bei den Texten, Informationen zu den einzelnen Orten sowie das zur Verfügung stellen von historischen Dokumenten ist eine wichtige Möglichkeit uns zu helfen.

    Achja: Weil der Atlas noch in der Beta-Version ist, aber auch generell, freuen wir uns sehr über Rückmeldungen um die sich eingeschlichenen Fehler zu finden.

  • 03.01.2014

    Der Atlas ist Online

    Auf http://verbrannte-orte.de findet ihr die Beta-Version des Onlineatlas.

    Neun Monate nach dem erfolgreichen Crowdfunding ist der Atlas zu den nationalsozialistischen Bücherverbrennungen online. Als Beta-Version steht er seit heute morgen der Öffentlichkeit zur Verfügung.

    Beta-Version heißt: Er ist noch nicht fertig. Zum Einen sind erst 9 Plätze fotografiert, zum Anderen soll der Atlas unter Beteiligung vieler Unterstützer_innen auch mit historischen Dokumenten und Hintergrundinformationen gefüllt werden. Außerdem heißt Beta-Version, dass noch Fehler enthalten sein können, sowie einige Funktionen noch nicht umgesetzt sind.

    Den Orten der Bücherverbrennungen ein fotografisches Gesicht geben, so beschrieb ich in einem Interview das Projekt „Verbrannte Orte“. Ein fotografisches Gesicht haben, mit der heutigen Veröffentlichung, die ersten 7 Orte bekommen: Pirna, Dresden, Neubrandenburg, Neustrelitz, Rostock, Greifswald und Schwerin sind mit Panoramen und Hintergrundinformationen im Onlineatlas vertreten.

    Über 80 Plätze fehlen noch und sollen in den kommenden Monaten folgen. Hierfür sind wir auf Unterstützung angewiesen. Zuallererst benötigen wir eure finanzielle Hilfe um die restlichen Orte fotografieren zu können. Aber auch Unterstützung bei den Texten, Informationen zu den einzelnen Orten sowie das zur Verfügung stellen von historischen Dokumenten ist eine wichtige Möglichkeit uns zu helfen.

    Achja: Weil der Atlas noch in der Beta-Version ist, aber auch generell, freuen wir uns sehr über Rückmeldungen um die sich eingeschlichenen Fehler zu finden.

  • 17.03.2013

    Crowdfundingkampagne erfolgreich beendet. Nächste Schritte.

    In der Nacht auf den 16.3. um 24 Uhr war es vorbei. Meine Crowdfundingkampagne für Verbrannte Orte endete. 83 Menschen haben mit insgesamt 3385 Euro den Start des Onlineatlas zu den NS Bücherverbrennungen unterstützt. Zuerst einen ganz herzlichen Dank an alle, die unterstützt haben.

    Für mich waren die letzten 6 Wochen eine großartige Erfahrung. Als ich Anfang Januar entschieden habe die Crowdfundingkampagne zu starten, dachte ich mehr an ein Experiment. Ich konnte mir schwer vorstellen, dass die benötigte Summe zusammen kommt. Was ich außerdem nicht erwartet hatte war die große Resonanz , die das Projekt bekommen hat. In den letzten Wochen ist nicht nur die Summe für den Start zusammen gekommen, sondern auch das Projekt in meinem Kopf gewachsen. Durch viel Feedback, Begeisterung und Hilfe hab ich jetzt ein klares Bild für die Umsetzung und Gestalt des Projekts.

    Die nächsten Schritte:

    Als erstes werde ich einen detaillierteren Zeitplan für die Realisierung des Projektes erstellen. Viele Faktoren spielen da eine Rolle, ich will so schnell wie möglich mit dem Atlas online gehen. Mindestens 2 Monate wird es aber sicher dauern.

    Außerdem geht es jetzt in die Entwicklungsphase des Onlineatlas. Designentscheidungen und konzeptuelle Entscheidungen müssen getroffen werden. Ich weiß bei vielen Sachen schon jetzt wie sie werden sollen, allerdings ist einiges auch noch unklar.

    Schon im April werde ich die erste Fototour machen und die ersten 8 Orte fotografieren. Hier gilt es dann ein weiteres Mal viel Pressearbeit zu machen und Kontakte zu Initiative herzustellen. Berlin, Schwerin und Pirna sind ganz sicher unter den ersten Orten. Welche Städte noch dazukommen werde ich mir jetzt überlegen. Höchstwahrscheinlich wird mich die Tour in den Nordosten Deutschlands bringen um möglichst wenig lange und teure Fahrtwege zu haben.

    Eine wichtige Aufgabe ist es jetzt außerdem weitere Finanzierungsmöglichkeiten zu entwickeln um am Ende alle Orte im Onlineatlas präsentieren zu können. Hier freue ich mich natürlich wenn ihr Ideen habt und mir diese mitteilt.

    Ich werde auf http://verbrannte-orte.de regelmäßige Projektupdates veröffentlichen. Diese werden auch weiter an alle UnterstützerInnen per Email verschickt. Alle anderen Interessierten können sich in den Newsletter auf der Projektseite eintragen um regelmäßig über aktuelle Entwicklungen und meine Reisetermine auf dem Laufenden gehalten zu werden.

  • 09.03.2013

    Der Onlineatlas kann starten. Das Crowdfunding war erfolgreich.

    Wow! Ich bin beeindruckt. 39 Tage nach dem Start der Crowdfundingkampagne ist das Ziel erreicht und der Start des Onlineatlas ist gesichert. 78 Menschen haben mit insgesamt 3055 Euro unterstützt.

    Ich bedanke mich bei allen, bei den verschiedenen Initiativen, Organisationen, diversen Bibliotheken, vor allem bei den vielen interessierten Einzelpersonen. Das Interesse ist vielfältig. Neben der finanziellen Unterstützung, profitiere ich vom inhaltlichen Austausch. Wir alle haben gute Voraussetzungen geschaffen, das das Projekt „Verbrannte Orte“ wie geplant umgesetzt werden kann. Die UnterstützerInnen kommen aus den verschiedensten Bereichen. Bündnisse gegen Rechts sind ebenso vertreten, wie verschiedene Parteien und Geschichtswerkstätten.

    Neben der finanziellen Unterstützung gab es gerade in den letzten 39 Tagen, viel Feedback zum Projekt. Initiativen haben sich gemeldet und mir Infos zukommen lassen. Medien haben angerufen und Artikel veröffentlicht. Privatpersonen haben mich kontaktiert und ihre Freude über das Projekt geäußert. Viele von meinen UnterstützerInnen haben in ihren eigenen Kreisen Werbung gemacht und so Menschen für das Projekt gewinnen können. Diese Kontakte wären ohne euer Engagement nicht entstanden.
    Vielen Dank auch dafür.

    Das alles hat mir gezeigt, dass ich mit dem Projekt eine Idee aufgegriffen habe, die viele begeistert und deren Umsetzung vielen Menschen am Herzen liegt. Das ist schön und motiviert mich natürlich.

    „Crowdfunding ist nichts für schwache Nerven“. Diesen Satz habe ich in den letzten Wochen schon öfter geäußert. Es gibt diese Phasen wo über 2-3 Tage nichts passiert und ich mich gefragt habe, mache ich alles richtig? Kann ich noch mehr tun? Was fehlt? Wen kann ich noch kontaktieren? Und plötzlich läuft es wieder! Das gibt dann den Kick weiter zu machen. Wieder Mails zu schreiben, Updates zu schreiben und Menschen anzurufen.

    Das 1. Ziel ist erreicht: Der Onlineatlas kann in seiner Grundfunktionalität entwickelt werden. Die ersten 8 Orte werden fotografiert und finden ihre Präsentation im interaktiven Onlineatlas.

    Die nächsten 6 Tage läuft die Crowdfundingkampagne weiter. Das heißt, es kann weiter unterstützt werden. Auch zukünftig wird jede Unterstützung unmittelbar in das Projekt „Verbrannte Orte“ fließen. Nächste Schritte werden sein, an weiteren Funktionen des Onlineatlas zu arbeiten und weitere Plätze der Bücherverbrennung aufzusuchen, für die nächsten Fotos.

    Insgesamt gibt es mehr als 90 Orte in 70 Städten die ich fotografieren will. Dass heißt das Projekt hat noch einen weiten Weg vor sich. Ich bin sicher, dass dies zu schaffen ist. Viele Kontakte in unterschiedlichen Städten haben sich ergeben. Ich freue mich also, wenn ihr weiter von dem Projekt erzählt und UnterstützerInnen begeistert.

    Vielen Dank noch einmal an alle die das Projekt „Verbrannte Orte“ bisher unterstützt haben und die es noch weiter unterstützen.

  • 05.03.2013

    Aktuelles von Verbrannte Orte.

    Crowdfunding:

    Das Crowdfunding läuft. 10 Tage vor Ende der Frist haben 65 Menschen das Projekt bereits mit insgesamt 2753 Euro unterstützt. Vielen Dank dafür. Das heißt aber auch, dass noch 247 Euro fehlen. Diese müssen bis zum 15. März auf dem Konto bei Krautreporter eingegangen sein, damit mein Projekt erfolgreich ist und ich los legen kann. Deshalb meine Bitte an euch, informiert in eurem Freundes- und Bekanntenkreis über das Projekt Verbrannte Orte. Für Hinweise bin ich dankbar. Auch setze ich mich gern mit Interessierten in Verbindung.

    http://krautreporter.de/verbrannte-orte

    Austausch:

    Die finanzielle Unterstützung war und ist wichtig. Doch auch der Austausch mit Anderen, das Feedback, Anregungen, Gespräche mit Menschen, die diese Zeit hautnah erleben mussten, haben mich in den vergangenen Wochen bereichert und mich meinem Ziel näher gebracht. Auch in der letzten Woche wurde verschiedentlich über das Projekt berichtet. Viele Mails sind bei mir eingegangen und ich habe sogar mit UnterstützerInnen telefoniert und mich getroffen. Immer mehr Initiativen und Vereine bekunden ihr Interesse an dem Projekt, so dass sich hoffentlich zahlreiche Kooperationen ergeben.

    http://verbrannte-orte.de/presse/

    Planung:

    Während das Crowdfunding läuft, bin ich mit dem Kollegen, der mich bei der technischen Umsetzung des Onlineatlas unterstützt regelmäßig im Austausch. Die Planung wird immer konkreter. Zuletzt haben wir uns überlegt, dass wir das Projekt mehrsprachig anlegen möchten, da es gerade im englischsprachigem Raum auf großes Interesse stößt.

    Soweit die aktuellen Neuigkeiten von mir. Ich bedanke mich nochmal bei all meinen UnterstützerInnen.

  • 27.02.2013

    Eure Stadt unter den ersten Acht.

    Das Projekt, Crowdfunding für die Internetplattform Verbrannte-Orte.de, läuft noch 16 Tage. Bei der Gelegenheit möchte ich noch einmal auf die 400 € Prämie hinweisen. Diese Prämie kommt auch zur Anwendung, wenn sich die Summe von 400 € auch aus Einzelbeträgen ergibt. Entscheidend ist, dass durch eine oder mehrere Personen, aus dieser Stadt, die Summe von 400 € erreicht wird. Damit ist diese Stadt dann unter den ersten 8 Städten , die für den Online Atlas dokumentiert werden. Hier eine Auflistung der Städte, aus denen schon über 100 € zusammen gekommen sind.

    Aus Dresden sind bisher 115 € zusammen gekommen. Es fehlen also noch 285 €.

    Aus Leipzig sind bisher 150 € zusammen gekommen. Es fehlen also noch 250 €.

    Aus Hamburg sind bisher 215 € zusammen gekommen. Es fehlen also noch 185 €.

    Die 400 € Marke erreicht haben bisher Schwerin und Berlin. Weitere Unterstützungen aus diesen Städten fließen dann in das Gesamtprojekt.

    http://krautreporter.de/verbrannte-orte.

  • 25.02.2013

    Neue Prämie: 10 Bände der Bibliothek verbrannter Bücher.

    Dank dem Georg Olms Verlag gibt es eine neue Prämie. Wer mich mit 150 Euro unterstützt erhält die ersten 10 Bände der Bibliothek verbrannter Bücher im Schuber. Diese Prämie gibt es nur einmal.

    Die 10 Bände enthalten folgende Titel:

    Salomo Friedlaender, Kant für Kinder

    André Gide, Kongo und Tschad

    Theodor Heuss, Hitlers Weg

    Franz Kafka, Beim Bau der Chinesischen Mauer

    Gina Kaus, Morgen um Neun

    Erich Kästner, Herz auf Taille / Lärm im Spiegel

    Jack London, Martin Eden

    Anna Seghers, Auf dem Wege zur Amerikanischen Botschaft

    Walther Rathenau, Zur Kritik der Zeit

    Kurt Tucholsky, Lerne lachen ohne zu weinen

    Vielen Dank an den Georg Olms Verlag für die Bereitstellung dieser Prämie.

    http://krautreporter.de/verbrannte-orte

    Mehr Infos zu der Bibliothek verbrannter Bücher auf:

    http://www.verbrannte-buecher.de/t3/index.php?id=58

  • 19.02.2013

    Es ist viel passiert.

    Das Projekt Verbrannte Orte ist in großen Schritten dem möglichen Start näher gekommen. Mittlerweile sind fast zwei Drittel der erforderlichen Summe zusammengekommen. Das ist toll, vielen Dank an alle UnterstützerInnen.

    Neben der finanziellen Unterstützung gibt es auch in anderen Bereichen viel Entwicklung. Hier ein Überblick zu diesen Aktivitäten:

    Presse:

    Es gab mittlerweile viele Momente in denen mein Telefon klingelte und ein Mensch am anderen Ende der Leitung sagte: Hier ist ABC von der Zeitung XYZ. Da geht bei mir auf jeden Fall der Puls hoch. Aber ich bekomme immer mehr Übung in der Erledigung all dieser Anfragen. Einige Presseartikel erscheinen in den nächsten Tagen. Die aktuelle Auflistung findet ihr auf der Presseseite.

    http://verbrannte-orte.de/presse/

    Feedback: Ein besonders starkes Interesse und auch Feedback kommt aus den Bibliothekskreisen. Das freut mich sehr, gerade weil darin auch direkte Hilfsangebote zu Rechercheaufgaben enthalten sind. Darüber hinaus wurde Interesse an einer Wanderausstellung für Bibliotheken geäußert. Diese Anregung behalte ich auf meiner Agenda aber es wird sicherlich noch eine ganze Weile dauern, bis eine Umsetzung möglich wird. Auch von Geschichtswerkstätten und Geschichtsvereinen kommen viele Rückmeldungen. Ich habe dadurch mittlerweile eine Sammlung von kompetenten Ansprechpartnern in einigen Städten.

    Onlineatlas:

    Einmal wöchentlich habe ich außerdem ein Onlinearbeitstreffen mit dem Programmierer, mit dem ich an der Umsetzung des Onlineatlas arbeite. Wir planen zielstrebig die Schritte der Umsetzung. Den Auftrag zur Programmierung kann ich natürlich erst erteilen , wenn die 3000 Euro zusammengekommen sind. Eine besonders gute Funktion, die wir implementieren wollen, will ich euch aber schon vorstellen: Um es Initiativen/Vereinen und Interessierten aus den Städten der Bücherverbrennungen zu ermöglichen, direkt auf ihre Stadt im Onlineatlas zu verlinken, wird jede Stadt eine eigene URL bekommen. Zum Beispiel: http://verbrannte-orte.de/berlin Mit diesem Link würde man direkt zur Berliner Übersichtseite kommen.

    Verlosung:

    Unter Allen, die sich ab jetzt beteiligen und das Projekt zur 2000 Euro Marke bringen, verlose ich einen hochwertigen signierten Print, eines Motives eurer Wahl. Mehr Informationen findet ihr auf

    http://verbrannte-orte.de/2013/02/17/printverlosung-zum-erreichen-der-2000e-marke/

    Und zu guter Letzt eine weitere Neuigkeit: Verbrannte Orte ist jetzt auch auf Facebook zu finden. Ich freue mich über viele Likes und Kommentare.

    http://www.facebook.com/pages/Verbrannte-Orte/469580106440521

    Die Entwicklung bisher lässt sich wie nachfolgend beschrieben zusammenfassen: Das Thema weckt unglaublich viel Interesse und viele Menschen wünschen sich, dass das Projekt realisiert wird.

    Deswegen freue ich mich über jede Hilfe, um das Ziel von 3000 Euro in der Crowdfundingkampagne zu erreichen.

    http://krautreporter.de/verbrannte-orte

    p.s. Dieses Update landete aufgrund eines Fehlers 2 mal als Mail im Postfach der UnterstützerInnen.

  • 12.02.2013

    Nach nur 2 Wochen über 50% des Ziels erreicht.

    Wow, vielen Dank an alle UnterstützerInnen für diesen erfolgreichen Start des Crowdfundings.

    Ich war gerade ein paar Tage in London und habe dort u.a. einen Freund für die Programmierung des Onlineatlas gewinnen können. Wir hatten stundenlange Diskussions- und Planungstreffen, die sehr produktiv und inspirierend waren und haben jetzt einen ersten groben Entwurf, wie der Atlas aussehen könnte. Wenn die Crowdfundingkampagne erfolgreich ist, hoffen wir, dass wir schon 2 Wochen später, also Anfang April, mit einer ersten Beta-Version online gehen können.

    Ich bin sehr begeistert über den Start und habe mittlerweile Hoffnung, dass hier vielleicht auch mehr als die anvisierten 3000 € zusammen kommen könnten. Deswegen hier nochmal ein paar Worte dazu, warum dies auch toll wäre.

    Wenn 3000 € zusammen kommen kann ich den Betrieb und die Entwicklung einer ersten Grundversion des Atlas bezahlen. Außerdem ist das Geld dafür eingeplant die ersten 8 Orte zu fotografieren und die nötigen Recherchen zu machen.

    Insgesamt geht es aber um mehr als 70 Städte, in die ich fahren will um dort die Plätze der Verbrennungen zu fotografieren. Um also wirklich alle Orte irgendwann in dem Atlas präsentieren zu können bin ich auch noch auf andere Finanzierungsmöglichkeiten angewiesen. Möglichkeiten dazu sind Stiftungen und Förderprogramme aber auch Initiativen, die mich einladen und die Kosten übernehmen damit ihre Stadt im Atlas vertreten ist. Ich freue mich über weitere Ideen und Tipps zu Finanzierungsmöglichkeiten und natürlich auch darüber wenn beim Crowdfunding mehr Geld zusammen kommt.

    Und zu guter Letzt nochmal ein Hinweis auf die Presseseite, wo nach und nach immer mehr Links dazu kommen.

  • 07.02.2013

    Neue Prämie und neuer Radiobeitrag.

    Ich habe heute eine neue Prämie bei meiner Crowdfundingkampagne hinzu gefügt. Ihr habt nun die Möglichkeit mich zu begleiten, wenn ich einen Ort in Eurer Nähe fotografiere. Hierbei erkläre ich meine Arbeitsweise und Ihr könnt mir dabei über die Schulter gucken. Außerdem erhaltet Ihr von diesem Ort einen hochwertigen Print. Für 200€ ist diese Prämie Eure.

    Außerdem habe ich die 400€ Prämie angepasst. Sie ist nun interessanter für Gruppen, Vereine, Firmen und Initiativen. Sollten von diesen 400€ beigetragen werden, so werden sie gesondert und prominent auf der UnterstützerInnenseite genannt. Außerdem haben sie zusätzlich noch die Möglichkeit eine Veranstaltung zum Thema in ihrer Stadt mit mir zu organisieren.

    Die neuen Prämien findet ihr auf http://krautreporter.de/de/verbrannte-orte

    Als weitere Neuigkeit findet ihr jetzt auf Verbrannte-Orte.de eine Presseseite, wo ich alle Veröffentlichungen zu dem Projekt sammle. Ihr findet sie hier.

    Und zum Schluss nochmal der Aufruf an Euch. Verbreitet das Projekt. Erzählt in Eurem Bekanntenkreis, Sammelt bei Freunden und schickt mir Infos zum Thema. Das Projekt braucht jede Unterstützung die Ihr geben könnt. Danke an dieser Stelle auch nochmal an Alle die schon unterstützt haben.

  • 04.02.2013

    Tag 7 und schon fast ein Drittel erreicht.

    Crowdfunding ist nichts für schwache Nerven. Manchmal passiert innerhalb von Minuten total viel und man begibt sich auf einen Höhenflug. Dann gibt es wieder die Stunden wo nichts passiert und du dich fragst ob du es das jetzt war oder du alles richtig machst.

    Wissen tut man es dann erst wenn die Summe erreicht ist. Meine UnterstützerInnen haben da ja schon einiges zu beigetragen. Danke dafür schon mal. Ich kriege, wenn mein Projekt erfolgreich ist eine Auswertung und dann werdet ihr alle eure Prämien erhalten und dann wird auch die UnterstützerInnenseite auf der Projektseite Online gehen.

    Damit das weiter so erfolgreich für mich läuft brauche ich aber tatsächlich nochmal die Hilfe meiner UnterstützerInnen. Ihr habt euch ja beteiligt, weil ihr das Projekt gut und wichtig findet, also sprecht auch darüber. Macht es bekannt bei FreundInnen und KollegInnen. Vielleicht kennt ihr jemand der sich mit ähnlichen Themen beschäftigt und den das Projekt interessiert. Danke.

    So und hier jetzt noch der Beitrag auf Deutschlandfunk zu meinem Projekt und Krautreporter zum nach hören. Ich finde ihn sehr gelungen.

    http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2013/02/02/dlf201302021710_2a29ac83.mp3

  • 02.02.2013

    Tag 5 der Crowdfundingkampagne

    Nach 5 Tagen hat meine Crowdfundingkampagne schon über ein Viertel des Geldes erreicht. Außerdem gab es wohl einen kurzen Beitrag bei dem Radio FluxFM in Berlin heute Morgen. Heute am Nachtmittag läuft auf Deutschlandfunk in der Sendung Markt und Medien ein Beitrag zu krautreporter.de und zu meinem Projekt. Ich habe ein paar weitere Interviewanfragen im Postfach und auch meine Follower Zahl auf Twitter ist gestiegen. Die Seite verbrannte-orte.de hat zwischen 100 und 200 Besucher am Tag und es gab einen Blogbeitrag auf bibliothekarisch.de. Das freut mich alles sehr. Für mich ist es sehr Aufregend so ein Projekt zu starten und zu sehen wie seine Kreise zieht. Ich freue mich sehr auf die Nächsten Tage und bin gespannt was noch alles passiert.

    Und ich hab heute angefangen einen Linkliste zum Thema zu erstellen.

    http://bibliothekarisch.de/blog/2013/01/31/verbrannte-orte-ein-crowdfunding-projekt-von-jan-schenck/

    http://verbrannte-orte.de/links/

  • 31.01.2013

    Tag 3 und schon 26% erreicht.

    Tag 3 der Crowdfundingkampagne und es sind schon 26% des Ziels erreicht. Das freut mich natürlich sehr. Hamburg sichert sich mit einem Prämienbeitrag von 400€ auch das schnelle erscheinen im Onlineatlas.

    Was Noch:

    Heute Morgen hat Sebastian Esser, einer der Macher von Krautreporter.de, ein Interview auf Deutschlandradio Kultur gegeben. Das findet ihr hier zum nach hören.

    http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2013/01/31/drk201301310810_5791bcbe.mp3

    Am Samstag läuft ab 17:05 auf Deutschlandradio die Sendung Markt und Medien. Mit dabei hoffentlich der verschobene Beitrag zu Krautreporter und meinem Projekt.

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/

Ein interaktiver Onlineatlas zu den Orten der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen 1933. Mit Panoramen, Bildern und Erläuterungen.

Vor einigen Jahren habe ich ein Buch über die nationalsozialistischen Bücherverbrennungen gelesen. Neben der Zahl der Schriftsteller, hat auch die große Anzahl der Städte, in denen Bücherverbrennungen stattgefunden haben, mein Interesse geweckt, mich weiter mit dem Thema zu befassen. Dabei habe ich festgestellt, dass es allein in Berlin an mindestens drei Orten Bücherverbrennungen gegeben hat. Die Tatsache, dass es an kaum einem der Orte der Bücherverbrennungen Gedenktafeln, oder andere Hinweise gibt, und meine Leidenschaft für Bücher von einigen Autoren, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden, brachten mich zu dem Entschluss, ein fotografisches Projekt zu entwickeln. Ich wollte diese Orte dokumentieren und wissen, wie es heute dort aussieht. Für mich stellte sich die Frage: Betrachten wir die Plätze anders, wenn wir um deren Geschichte wissen?

Aus diesen Gründen und vor allem um das Geschehene nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, kam ich auf die Idee, einen interaktiven Onlineatlas der Bücherverbrennungen zu erstellen. Jeder soll die Möglichkeit haben, sich diesem Thema und den Orten zu nähern und mehr darüber zu erfahren.

Hintergründe

Schon drei Monate nach ihrer Machtübernahme begannen die Nationalsozialisten mit der Ausübung von Einschüchterungspraktiken. Ein Höhepunkt bildete die Erstellung der "Liste des undeutschen Geistes". 131 Autoren befanden sich auf dieser Liste. Bücher dieser Autoren wurden am 10. Mai 1933 auf öffentlichen Plätzen, in mehr als 20 Städten, verbrannt. Neben der systematischen und organisierten Verbrennung gab es an vielen weiteren Orten Bücherverbrennungen, welche von lokalen Akteuren organisiert wurden.

An kaum einem Ort gibt es heute eine sichtbare Erinnerung. Aus diesem Anlass habe ich mir zum Ziel gesetzt, diese Orte zu dokumentieren und mit geschichtlichen Erläuterungen und Erinnerungen von ZeitzeugInnen darzustellen. Wie sehen diese Orte 80 Jahre nach den Bücherverbrennungen aus? Was passiert dort heute und betrachten wir diese Orte anders wenn wir wissen, was dort passiert ist?

Auf der Internetseite verbrannte-orte.de soll im Laufe der Zeit ein Atlas entstehen. Interaktive Panoramen ermöglichen dem Besucher, sich den "Verbrannten Orten" zu nähern. Großformataufnahmen rücken ausgewählte Perspektiven ins Blickfeld und Texte bieten eine inhaltliche Auseinandersetzung.

Warum ist dieses Projekt wichtig?

Das Projekt soll Unsichtbares sichtbar machen und damit eine für alle zugängliche Informationsplattform zu den Orten der Bücherverbrennungen schaffen. Es soll dafür sorgen, dass diese Orte nicht weiter in Vergessenheit geraten.

Wofür werde ich das Geld verwenden?

Ziel ist die Akquise von 3.000 Euro innerhalb von sechs Wochen, um das Projekt zu starten. Das Geld fließt in die Entwicklung und den Betrieb der Onlineplattform. Die Recherchen und die Erstellung der Fotografien zu den ersten acht Orten sollen ebenfalls mit diesem Geld erfolgen.

Wie ihr das Projekt unterstützen könnt?

Zuallererst natürlich mit eurem finanziellem Beitrag zur Crowdfunding Kampagne. Ich kann das Projekt nur starten wenn die Kampagne erfolgreich ist. Außerdem könnt ihr mir mit Materialien, Erinnerungen und ZeitzeugInnenberichten zu den Bücherverbrennungen helfen.

Zu Mir

Mein Name ist Jan Schenck, 2007 habe ich mein Fotografiestudium an der Ostkreuzschule in Berlin abgeschlossen und arbeite seitdem u.a. als freier Fotograf. Meine Schwerpunkte liegen in der Reportage- und Theaterfotografie. Ich versuche hauptsächlich Projekte zu verwirklichen, deren Themen mir wichtig sind. Mittels meiner Projekte will ich Inhalte transportieren und bediene mich dabei nicht nur der Fotografie sondern lege auch großen Wert auf Texte und Interaktionen. Wichtig ist mir außerdem, dass möglichst viele Menschen Zugang zu meiner Arbeit haben. Das Internet ist dabei für mich ein gutes und geeignetes Medium.

Mehr Informationen zu mir findet ihr auf meiner Internetseite:

picturex.net

Mehr Informationen zum Projekt "Verbrannte Orte" und eine Liste der Städte, in denen die Verbrennungen stattfanden:

verbrannte-orte.de

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Auf http://verbrannte-orte.de findet ihr die Beta-Version des Onlineatlas.

Neun Monate nach dem erfolgreichen Crowdfunding ist der Atlas zu den nationalsozialistischen Bücherverbrennungen online. Als Beta-Version steht er seit heute morgen der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Beta-Version heißt: Er ist noch nicht fertig. Zum Einen sind erst 9 Plätze fotografiert, zum Anderen soll der Atlas unter Beteiligung vieler Unterstützer_innen auch mit historischen Dokumenten und Hintergrundinformationen gefüllt werden. Außerdem heißt Beta-Version, dass noch Fehler enthalten sein können, sowie einige Funktionen noch nicht umgesetzt sind.

Den Orten der Bücherverbrennungen ein fotografisches Gesicht geben, so beschrieb ich in einem Interview das Projekt „Verbrannte Orte“. Ein fotografisches Gesicht haben, mit der heutigen Veröffentlichung, die ersten 7 Orte bekommen: Pirna, Dresden, Neubrandenburg, Neustrelitz, Rostock, Greifswald und Schwerin sind mit Panoramen und Hintergrundinformationen im Onlineatlas vertreten.

Über 80 Plätze fehlen noch und sollen in den kommenden Monaten folgen. Hierfür sind wir auf Unterstützung angewiesen. Zuallererst benötigen wir eure finanzielle Hilfe um die restlichen Orte fotografieren zu können. Aber auch Unterstützung bei den Texten, Informationen zu den einzelnen Orten sowie das zur Verfügung stellen von historischen Dokumenten ist eine wichtige Möglichkeit uns zu helfen.

Achja: Weil der Atlas noch in der Beta-Version ist, aber auch generell, freuen wir uns sehr über Rückmeldungen um die sich eingeschlichenen Fehler zu finden.

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