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Arbeitsmarkt

Acht Tipps, damit sich Unternehmen nach einer Bewerbung eher zurückmelden

von Stefanie Oemisch
etwa 1 Min. Lesedauer

Wer heutzutage in das Berufsleben einsteigen möchte, hat es in vielen Branchen nicht leicht. Die Konkurrenz ist riesig, und die Unternehmen sind mit den Massen an Bewerbungen häufig überfordert. Umso wichtiger ist es, ein ordentliches personalisiertes Anschreiben und einen sauberen Lebenslauf zu versenden. Laut Headhunter Alexander Walz machen aber rund 20 Prozent der Bewerber formale Fehler, die dazu führen, dass ihre Unterlagen gar nicht erst angesehen werden. Deshalb rät er, auf folgende Punkte zu achten:

  • Eine vernünftige Bewerbung mit Anschreiben und Lebenslauf versenden – ein Link zum Xing- oder LinkedIn-Profil reicht nicht aus.

  • Eine Mail-Adresse aus Vor- und Zunamen von einem seriösen Provider verwenden.

  • Die Bewerbung nie als Zip-Datei versenden, da kein Unternehmen diese öffnen würde – aus Angst, einen Virus einzuschleusen.

  • Sich bei einem Unternehmen immer wieder auf ausgeschriebene Stellen bewerben, da durch die Datenschutzgrundverordnung die Unterlagen nicht lange gespeichert oder weitergegeben werden dürfen.

  • Im Bewerbungsgespräch erfragen, bis wann und von wem man eine Antwort erhalten soll, und ankündigen, dass man nachfragt, sollte diese nicht pünktlich eingehen.

  • Im Zweifel einfach den eigenen Stolz überwinden und immer wieder anrufen.

  • Auf das Recht bestehen, die Anreisekosten zu einem Bewerbungsgespräch erstattet zu bekommen, wenn das nicht von vornherein ausgeschlossen wurde.

  • „Ghosting“ (Kontaktabbruch) und unpersönliche Absagen nicht persönlich nehmen – sie sind meist den unstrukturierten Abläufen der Unternehmen geschuldet.


Redaktion: Rico Grimm; Schlussredaktion: Vera Fröhlich; Bildredaktion: Martin Gommel.

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